Die Erinnerungskultur im Biedermeier
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
130 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638269001
Eingrenzung des Biedermeiers
Der Zeitraum des Biedermeiers lässt sich kulturell und politisch relativ gut eingrenzen.
Er begann nach der glücklichen Beendigung der napoleonischen Befreiungskriege 1815 und endete um die Zeit der März-Revolution 1848. Der Begriff Biedermeier wurde erst nach 1850 geprägt und war zunächst ein Spottname. Der Dichter Ludwig Eichrodt formte den karikierten, spießigen Bürger "Biedermaier" aus den Namen "Biedermann" und "Bummelmaier", we lche schon zuvor der Dichter Viktor v. Scheffel benutzte. Diese Epoche, die gerade eine Generation umfasste, galt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für viele als engstirnig, spießig und fast lächerlich. Andererseits wurde sie bald als "gute alte Zeit" mit ihrem heiter-bescheidenen Lebensgefühl, ihrer bürgerlichen Wohlanständigkeit und Gemütlichkeit bewundert und geliebt.
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