Produktbild: Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?
Band 2

Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen? Roman

Aus der Reihe Spinster Girls
9

11,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Academic Rivals + weitere

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

2,3/13,6/19,1 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

What's a Girl gotta do?

Übersetzt von

Nina Frey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-71801-1

Beschreibung

Rezension

Unterhaltend, spannend und absolut lesenswert.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Academic Rivals
  • Strong FMC
  • Friends To Lovers

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

2,3/13,6/19,1 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

What's a Girl gotta do?

Übersetzt von

Nina Frey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-71801-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Jugendlich frisch, humorvoll und vor allem feministisch!

    Im 2. Teil der Spinster-Girls-Reihe steht diesmal Lottie im Mittelpunkt der Handlung. Lottie ist selbstbewusst, tough und Gründerin der Mitglied in der Fem(inismus)AG, die sie mit ihren beiden Freundinnen Amber und Evie ins Leben gerufen hat. Lottie weiß genau, was sie vom Leben will: Ein Studium in Cambridge und Premierministerin werden! Als sie an einem Morgen auf dem Weg zur Schule von zwei Männern sexuell belästigt wird, stellt sie fest wie schnell man doch in eine Opferrolle fällt. Das Gefühl, das ihr an jenem Morgen von diesen zwei Männern verursacht wurde, hasst sie - und in Rolle gefällt sie sich ganz und gar nicht! Sie beschließt zurückzuschlagen und startet ein Projekt: Einen Monat lang will sie sämtliche sexuell diskimminierenden Alltagssituationen anprangern, werbewirksam mit Blog und Videodokumentation. Amber und Evie als Spinster Girls sind natürlich Feuer und Flamme für diesen Plan! Anfangs beginnt alles relativ lustig und cool. Die Aktion gewinnt viele Fans. Schnell aber stellt Lottie fest wie anstrengend es ist jede sexuelle Diskrimminierung anzuprangern. Es ist kräftezehrend, und sie würde die Augen am liebsten verschließen, um dieses Elend nicht mehr sehen und darauf aufmerksam machen zu müssen. Lotties Eltern sind von der Kampagne alles andere als begeistert. Diese wollen nämlich, dass sie sich voll und ganz auf die Aufnahme an der Elite-Uni konzentriert und sehen Lotties Projekt als Hindernis für den Eintritt ins konservative Cambridge. Als die lokalen Medien über Lotties Projekt berichten, findet ihre Aktion nicht mehr nur reißenden Zuspruch, sondern auch jede Menge Hater und Trolle, die im Internet unerbittlich gegen Lottie schießen. Dieses Projekt droht sie unter sich zu zerquetschen, wenn sie nicht die zwei tollsten Freundinnen der Welt hätte. Für mich ist dies der beste Teil der Spinster-Girls-Reihe, und ich persönlich freue mich über jedes Mädchen und jede junge Frau, die dieses Buch liest!

  • Ramona Nemec

    5/5

    21.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsam und aufwühlend!

    Der erste Teil der Spinster Girls von Holly Bourne war für mich noch nicht ganz rund, weshalb ich sehr gespannt auf den zweiten Band war. Ich muss sagen, mit Spinster Girls: Was ist schon typisch Mädchen? hat die Autorin eine mächtige Schippe draufgelegt. Lottie ist eine Protagonistin, die für ihre Meinung kämpft. Sie ist sehr hartnäckig. Nervig trifft es für mich ganz und gar nicht. Sie hat mein Herz erobert, einfach, weil sie standhaft und voll und ganz ehrlich ist. Wenn sie für eine Sache brennt, dann lässt sie sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Manchmal scheint ihr ein wenig der Weitblick zu fehlen. Aber sie ist 17, jung und motiviert. Das ist ok. Holly Bournes mitreißender Schreibstil machte es mir beinahe unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht. Und plötzlich dann natürlich endet. Ich flog förmlich durch die Seiten. Spinster Girls: Was ist schon typisch Mädchen? von Holly Bourne hat so wichtige Botschaften. Es ist unterhaltsam, aufwühlend und mitreißend. Es lag einfach viel, viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dümpelt es bei euch auch noch rum? Dann befreit es bitte ganz bald. Das ist es auf jeden Fall wert! Und wenn ihr die Spinster Girls noch gar nicht kennt, dann ändert das auf jeden Fall.

  • CorniHolmes

    5/5

    10.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Genauso klasse und wichtig wie der erste Band! Eine absolut gelungene Fortsetzung!

    Nachdem mich Holly Bourne mit dem ersten Band ihrer Spinster Girls Trilogie hellauf begeistern konnte, war ich auf den zweiten Band schon richtig gespannt. Mit diesem habe ich dann auch sofort begonnen, nachdem ich den ersten Band beendet hatte. Lottie hat die Nase gestrichen voll davon, dass es auf der Welt so viel Sexismus gibt. Sie möchte etwas dagegen unternehmen. Einen ganzen Monat lang möchte sie auf alle sexuell diskriminierende Situationen aufmerksam machen, die ihr im Alltag begegnen. Neben dieser Aktion beschäftigt sie aber noch etwas ganz anderes: Das Vorstellungsgespräch für die Eliteuni Cambridge rückt immer näher. Ein Platz an dieser Uni ist Lottie sehr wichtig, nur leider büßt sie durch ihre Aktion immer mehr schlechtere Noten ein, da sie weniger Zeit fürs Lernen aufwendet. Und dann wäre da noch Will. Will treibt sie des öfteren regelrecht in den Wahnsinn, allerdings ist er auch ziemlich süß... In meiner Rezension zum ersten Band hatte ich ja angemerkt, dass das Thema Feminismus durch die Beschreibungen von Evies Erkrankung etwas in den Hintergrund der Handlung gerückt ist. Dieser Punkt hatte mich persönlich aber überhaupt nicht gestört. In diesem Band bekommen wir dafür jetzt die geballte Ladung an feministischen Themen. Mir war das anfangs ehrlich gesagt fast schon etwas too much. Im Verlaufe des Buches aber konnte mich dieser Punkt dann doch immer mehr begeistern. In meinen Augen ist Holly Bourne hier eine absolut gelungene Fortsetzung gelungen, die, wie schon Band 1, sehr zum Nachdenken anregt. Was ich nur beim Recherchieren entdeckt habe: Im Englischen ist „Was ist schon typisch Mädchen?“ der dritte und nicht der zweite Band der Spinster Girls-Trilogie. Ein bisschen merkt das schon, da zwischen diesem Band und dem ersten über ein Jahr vergangen ist und wir nebenbei erfahren, dass Amber zwischendurch in Amerika war. Über sie und ihre Reise wird es dann in „Was ist schon Liebe?“ gehen, im Deutschen also der dritte Band. Da man die Bände aber recht gut unabhängig voneinander lesen kann, ist es eigentlich fast schon egal, in welcher Reihenfolge man sie liest. In meinen Augen kann man wirklich problemlos mit diesem Band hier starten. Ich persönlich fand es nur sehr schön zu sehen, wie sich Evie weiterentwickelt hat. Ich empfehle daher, Band 1 zuerst zu lesen. Aber wie gesagt, für das Verständnis ist es nicht notwendig. In „Was ist schon normal?“ war Evie die Protagonistin. In diesem Band übernimmt Lottie die Rolle der Ich-Erzählerin. Wie schon bei Evie, so war mir auch Lottie auf Anhieb sympathisch. Mir hat ihre pfiffige, schlagfertige und extrem selbstbewusste Art unheimlich gut gefallen. Ich habe sie sehr dafür bewundert, wie sehr sie bereit ist für ihre Ziele zu kämpfen und wie genau sie schon weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll. Lottie möchte auf die Universität in Cambridge gehen. Da sie ein sehr kluger Kopf ist, stehen die Chancen gut, dass sie angenommen werden wird. Durch ihr Studium erhofft sich die 17-jährige, eine führende Person in der Politik zu werden und etwas in der Welt verändern zu können. Letzteres nimmt sie jedoch jetzt schon in Angriff. In Band 1 hatten Lottie, Evie und Amber den Spinster Girls Club gegründet. Dieser hat sich mittlerweile erweitert: In ihrer Schule haben die drei die Fem AG ins Leben gerufen, in welcher über feministische Themen diskutiert wird. Zusammen mit ihrer AG möchte Lottie einen ganzen Monat lang auf sexistische Situationen aufmerksam machen. Anstoß dazu war ein sexistischer Vorfall, den sie selbst durchmachen musste. Mich hat es beim Lesen richtig erschrocken zu sehen, auf wie viel Sexismus im Alltag Lottie und die Fem-Mitglieder stoßen. Ich denke nicht, dass die Autorin da übertrieben hat, auf mich hat alles absolut realistisch gewirkt, was das Ganze nur noch schockierender macht. Wie Lottie dann auf alles aufmerksam macht, ist stellenweise echt krass. Vor ihrem Mut und großen Selbstbewusstsein kann man wirklich nur den Hut ziehen. Allerdings ist auch Lottie verletzlich und in manchen Dingen sehr unsicher. So muss sie bei ihrer Aktion natürlich eine Menge einstecken, was sie nicht kalt lässt. Hinzu kommt die Sache mit Will. Will tritt als Kameramann der Fem AG bei und filmt Lotties Aktionen, um sie daraufhin auf ihrem Kanal ins Internet zu stellen. Mit Will hat die Autorin sehr gekonnt das Thema Liebe mit ins Spiel gebracht. Lottie fühlt sich sofort zu Will hingezogen und auch er scheint Gefühle für sie zu hegen. Wie in schon in Band 1 so fand ich es auch hier großartig gelungen, wie viele Themen die Autorin in ihrem Buch vereint: Feminismus, Sexismus, Freundschaft, Liebe, Zukunftspläne und noch so vieles mehr. Was dann natürlich auch nicht unerwähnt bleiben darf, ist der Humor. Dieser konnte mich ja bereits im Vorgängerband hellauf begeistern. Auch hier war ich ohne Ende am Schmunzeln. So ernste und wichtige Themen auf eine so herrlich humorvolle Weise zu verpacken ist wirklich eine Gratwanderung und einfach nur große Klasse. Hier mal ein ganz großes Lob meinerseits an die Autorin! Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung der Spinster Girls Trilogie! Mit „Was ist schon typisch Mädchen?“ ist Holly Bourne ein unheimlich wichtiges Jugendbuch gelungen, welches einen sehr zum Nachdenken anregt, einen aber dank des großartigen Humor auch bestens unterhält. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe sehr, dass mich auch der letzte Band der Trilogie so begeistern wird. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

  • Skyline Of Books

    5/5

    16.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Genauso gut und wichtig wie Band eins mit einer spritzigen Hauptfigur

    Klappentext „Alles, was Lottie will, ist die Welt zu verändern. Dafür startet sie ein Experiment: Einen Monat lang möchte sie mit ihren Freundinnen auf ihrem Vlog auf jede sexuell diskriminierende Situation aufmerksam machen, die ihnen im Alltag widerfährt. Ebenso wichtig ist Lottie aber das Vorstellungsgespräch an der Eliteuni Cambridge, auf das sie sich schon seit Jahren vorbereitet. Und dann ist da auch noch Will, der sie tagtäglich auf die Palme bringt. Hat sie sich zu viel vorgenommen?“ Gestaltung Mit dem Mund vor dem schwarzen Hintergrund fügt sich das Cover des zweiten Bandes gut in den Gestaltungsstil des ersten Bandes ein, auf welchem auch ein Teil des Gesichtes zu sehen war. Der Zeichenstil, der mich ein wenig an Popart erinnert, gefällt mir sehr gut. Zudem sind die Lippen knallig rot und somit sehr auffällig. Die Typografie des Titels gefällt mir zudem auch sehr gut, da er aussieht wie mit Kreide auf schwarze Tafel geschrieben. Meine Meinung Im neusten Band rund um den „Spinster Club“ geht es mit den drei Freundinnen Evie, Lottie und Amber weiter! Nachdem mir der erste Band, welcher vorrangig Evie in den Fokus rückte, schon gut gefallen hatte, war ich neugierig in „Was ist typisch Mädchen?“ mehr über Lottie zu erfahren. In diesem Band möchte Lottie auf ihrem Vlog alle Situationen beschreiben, in denen ihren Freundinnen und ihr im Alltag sexuell diskriminierende Situationen widerfahren. Gleichzeitig steht ihr Vorstellungsgespräch an der Cambridge Universität an und dann ist da noch Will, der ihre Gefühle zum Kochen bringt… Dieses Mal wird die Geschichte von Lottie erzählt – aus der Ich-Perspektive. So geht vieles von Lotties spritzigem, offenherzigem und quirligem Charakter auf den Leser über. Lottie ist ganz anders als zuvor Evie, wodurch mir das Lesen großen Spaß gemacht hat, denn nun konnte ich einen ganz anderen Charakter kennen lernen. Lottie ist selbstbewusst und schlagfertig, was ich total bewundernswert fand. Sie scheint genau zu wissen, was sie möchte. Dies fand ich auch sehr beeindruckend, denn als ich in ihrem Alter war, wusste ich nichts über meine Zukunft. Aber auch diese starke Persönlichkeit hat Unsicherheiten und Zweifel und genau das wird in „Was ist typisch Mädchen?“ aufgezeigt. Das Buch hält so die Botschaft bereit, dass jeder Mensch auch einmal unsicher ist und unsicher sein kann, was ich wirklich eine schöne Message finde. Zudem greift auch dieser Band wieder wichtige und brandaktuelle Themen wie Feminismus und Sexismus auf, wodurch es den Leser auf gewisse Weise dafür sensibilisiert und aufmerksamer macht. In „Was ist typisch Mädchen?“ macht Lottie nämlich auf sexistische Situationen im Alltag aufmerksam und was hier alles geschieht, ist wirklich erstaunlich und erschreckend. Dabei gelingt es Holly Bourne wieder auf sehr angenehme Weise den Unterhaltungsfaktor des Buches mit den wichtigen Botschaften und ernsthaften Themen zu vermengen, sodass es sich beim Lesen nicht so anfühlt als würde man ein belehrendes Werk lesen, sondern vielmehr das Leben eines jungen Mädchens verfolgen. Hierzu trägt auch die kleine Liebesgeschichte bei, durch die Lottie (und auch der Leser) eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt. Besonders cool finde ich nach wie vor, dass man den ersten Band nicht gelesen haben muss, um diesen zu verstehen. Fazit Mit „Spinster Girls – Was ist typisch Mädchen?“ hat Holly Bourne wieder ein wichtiges Jugendbuch geschrieben, in dem ernste Themen mit dem alltäglichen Leben eines jungen Mädchens vermischt werden, wodurch der Leser einiges für sich mitnimmt ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Das Buch macht meiner Meinung nach auch aufmerksamer auf sexistische Alltagssituationen, die heutzutage sicherlich immer noch häufig auftreten. Ich finde, diese Buchreihe verbindet gleichermaßen wichtige Botschaften und große Unterhaltung, wodurch sie zu einem leuchtenden Buchstern am Himmel werden, den man unbedingt gelesen haben sollte! 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Spinster Girls – Was ist schon normal? 2. Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen? 3. Spinster Girls – Was ist schon Liebe? (erscheint am 21. Juni 2019 auf Deutsch)

  • Lales Bücherwelt

    5/5

    29.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach toll!

    Inhalt: Alles was Lottie will, ist die Welt zu verändern. Deshalb startet sie ein Projekt, einen Monat lang will sie auf ihrem Videokanal auf jeden sexistischen Vorfall aufmerksam machen und damit für mehr Gleichberechtigung sorgen. Doch nebenbei bereitet sie sich auch noch auf ein Vorstellungsgespräch an der renommierten Cambridge Universität vor, weshalb alle große Erwartungen in sie setzen. Doch die Aktion fordert viel Zeit und Lottie beginnt sich nach und nach immer mehr damit zu identifizieren, dass sie darüber hinaus fast sich selbst vergisst... Meine Meinung: Eine tolle Fortsetzung der "Spinster Girls"-Reihe, die mich wieder komplett begeistern konnte! Als Lottie nach einem Vorfall sexueller Belästigung beschließt, ein Projekt zu starten bei dem sie 1 Monat lang auf jeden sexistischen Vorfall - egal ob gegen Mann oder Frau - aufmerksam machen will, ahnt sie noch nicht, welche Ausmaße es annehmen wird. Mit dabei sind nicht nur ihre besten Freundinnen Evie und Amber, sondern auch die Feministen AG, die sie gegründet hat sowie Kameramann Will, der allerdings überhaupt nicht begeistert von dem Projekt zu sein scheint. Obendrein ist er ziemlich von sich selbst überzeugt und stellt Lottie‘s Handlungen unentwegt in Frage. Doch er ist nicht der Einzige, der an ihrer Idee zweifelt. Auch ihre Eltern und ihr Schulleiter sind skeptisch, schließlich hat sie gute Chancen auf einen Studienplatz an der Eliteuni Camebridge. Wird sie es wirklich schaffen, all das unter einen Hut zu bringen und den Anforderungen gerecht zu werden? „Was ist schon typisch Mädchen?“ ist der zweite Teil der „Spinster Girls“-Reihe. Dieses Buch erzählt im Prinzip eine eigene Geschichte mit den Protagonisten des ersten Bands, allerdings ist es natürlich empfehlenswert auch den ersten Teil, "Was ist schon normal?", zu kennen, da man das Feeling noch besser spürt. Diesmal wird die Geschichte aus der Perspektive von Lottie erzählt, ihre zwei besten Freundinnen Evie und Amber spielen aber auch hier eine wichtige Rolle. Dadurch, dass die Handlung nun aus Lottie‘s Sicht erzählt wird, verlagern sich auch die Schwerpunkte der Handlung auf ihre Themen. Im Fokus steht Lottie‘s Projekt, aber auch der Leistungsdruck, Freundschaft und Familie spielen eine Rolle. Trotzdem wird auch auf die Themen des ersten Teils eingegangen, sodass der Bezug zu der Reihe und des "Spinster Girls"-Club nicht verloren geht. Ich muss gestehen, zu Beginn war ich etwas enttäuscht, in welchem Umfang das Projekt die Handlung vereinnahmt. Doch nach und nach wurde ich immer mehr in die Tiefe der Bedeutung hinein gezogen - sich von den Seiten loszureißen war praktisch unmöglich. Die Gedanken und Gefühle von Lottie waren so eindrücklich und überzeugend dargestellt, sodass es mir nicht schwer fiel, mit der Geschichte mitzufiebern. Dazu kommt der einzigartige Schreibstil von Holly Bourne, der erfrischend unterhaltsam und doch vielschichtig ist und die Sache immer auf den Punkt bringt. Die Spannung wurde durch die Auf und Ab‘s durchweg aufrechterhalten, langweilige wurde mir nie. Was die Auflösung der Geschichte angeht, finde ich diese mehr als stimmig! Das Thema Feminismus hat sich in vollem Maße entfaltet und das Ende mitten in dem Vorstellungsgespräch macht es natürlich besonders spannend. Ich kann nur sagen, dass ich schon sehnsüchtig auf den dritten Teil warte, denn mich konnte dieses Buch - bisher die gesamte Reihe - einfach nur überzeugen! Fazit: „Was ist schon typisch Mädchen?“ ist eine mehr als gelungene Fortsetzung der „Spinster Girls“-Reihe! Diesmal mit einem anderen wichtigen Thema ist es Holly Bourne wieder gelungen, mich zu packen, sprachlos zu machen und zu begeistern! Eine absolute Leseempfehlung für Jedermann ab etwa 14 Jahren und natürlich besonders für „Spinster Girls“-Fans!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

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    Tamara Zoltan

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Typisch Mädchen

    Holly Bourne beschäftigt sich in ihrer Trilogie über die Spinster Girls mit dem Thema Feminismus. Sie..." wollte eine Buchserie schreiben, die jungen Leuten die Augen öffnet und dabei hilft, zur eigenen Stärke zu finden." In dem Band: "Was ist schon typisch Mädchen" geht es um die 17 jährige Lottie. Lottie ist nicht auf den Mund gefallen und möchte eines Tages Politikerin werden um die Welt zu verändern. Als sie eines Tages an einer Baustelle vorbeikommt, wird sie von zwei Bauarbeitern verbal belästigt und beschimpft. Sie wird richtig wütend und auch in der Schule bemerkt sie immer mehr Ungerechtigkeiten. So beschließt sie etwas dagegen zu tun und startet eine Aktion. Sie will ab nun ein Monat lang Alarm schlagen, wenn sie etwas sieht, das einem Geschlecht gegenüber ungerecht ist. Holly Bourne zeigt sehr gut auf, wie wichtig es ist für sich einzustehen, aber auch die Hindernisse die auf einem zukommen können. In der Schule finden nicht alle gut was sie macht, es wird sich über sie lustig gemacht, sie bekommt Ärger mit den Lehrern und vernachlässigt die Schule. Deswegen bekommt sie auch von ihren Eltern keine Unterstützung. Aller Widrigkeiten zum Trotz zieht sie ihre Aktion durch, weil ihr immer mehr klar wird, wie wichtig es ist, für sich und andere einzustehen. "Wir sind stark. Wir lassen uns nichts sagen. Wir küssen trotzdem." Idealer Lesestoff, gut zu lesen und zum Nachdenken für Mädchen ab 14 Jahren.

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Bewertungen (1)

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