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Kaisersturz Vom Scheitern im Herzen der Macht 1918

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.06.2018

Abbildungen

49 schwarzweisse Abbildungen, 49 schwa Abbildungensse Abb.

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,2 cm

Gewicht

553 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-3760-3

Beschreibung

Rezension

»Machtan beschreibt nahezu jeden einzelnen in diesem Schauspiel von Machtverfall, Inkompetenz und Eitelkeit mit geradezu kriminalistischer Genauigkeit.« Der Tagesspiegel

»Spannend.« FOCUS Online

»Lothar Machtan macht mit einer unfassbaren Präzision klar, dass jedenfalls offensichtlich die Protagonisten dieses Buches nicht so richtig wussten, in welcher Lage sie sind, oder der, der es wusste, jedenfalls so gehandelt hat, dass er sich zu größerem visionärem Handeln nicht veranlasst gefühlt hat. Spannend finde ich, mit welcher Akribie beschrieben wird, wie Max von Baden, Wilhelm der II. und Friedrich Ebert hier sozusagen versucht haben, ein Machtvakuum zu füllen, und ich habe unglaublich viel gelernt. Das Schöne, was ich daran fand, es liest sich einfach gut, man hört nicht auf!« Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a.D

»Fesselnde Geschichte!« P.M. History

»Parallel schrieb er das Buch ›Kaisersturz. Vom Scheitern im Herzen der Macht‹, aus der Sicht des innersten Machtzirkels historisch fundiert mit zahlreichen Zitaten aus den Briefen des Kaisers und seiner Umgebung. Das Buch, das bei wbg Theiss erschienen ist, macht Silvia Maul schon viel Freude. Es fehlt auf keinem Tisch zu 1918.« buchmarkt.de

»Machtan ist der Politikwissenschaftler, der gerade die Studie ›Kaisersturz. Vom Scheitern im Herzen der Macht‹ vorgelegt hat. Ein Kenner der Materie also, der für eine ›dokumentarische Verwurzelung‹ des Skripts Sorge trug und doch auch keine Einwände gegen eine ›Emotionalisierung‹ der Handlung hatte.« Wiesbadener Kurier

»So kommt es, dass Machtans wortgewaltige, bildmächtige wie auch insgesamt stupende Studie nahelegt, der Herrscher sei weniger gestürzt worden als vielmehr zum Opfer eigener Defizite degeneriert. Wenn das nicht Stoff für einen schwerblütigen Kinofilm mit allen tragischen Schikanen ist. Florian Henkel von Donnersmarck, übernehmen Sie!« Weser Kurier

»Anregend, originell, akribisch erforscht und höchst informativ!« Professor Sir Ian Kershaw

»In seinem neuen Buch über den Herbst 1918 legt der Autor überzeugend dar, wie die Unzulänglichkeiten der damaligen Entscheidungsträger erst zu "Chaotisierung" der Regierungspolitik und dann zu schleichendem Staatsversagen führte.« Allgemeine Zeitung Mainz

"Eine Bemerkung vorweg: Es ist immer ein Vergnügen, Bücher von Lothar Machtan zu lesen. Und dass man nachher um einiges klüger ist, macht die Lektüre besonders wertvoll. So auch in seinem neuen Werk "Kaisersturz", das inhaltlich an „Die Abdankung“ anschließt, ja gleichsam die Ereignisse um den 9.November wie unter einem Brennglas betrachtet." Historische Zeitschrift, Christoph Regulski,

»Lothar Machtan, dank langjähriger Forschungen der führende Historiker des deutschen Umbruchs 1918, begleitet die in Panik verfallenen Protagonisten und deckt ihre Motive und Schwächen auf.« Militär & Geschichte

»… ist eine akribische, fundierte Darstellung der dramatischen Vorgänge an der Spitze des Deutschen Reiches und im großen Hauptquartier in Spa während des Herbstes 1918. «(Die Rheinpfalz)

»Der Bremer Historiker hat ein Händchen für Szenen und Details. Es gelingt ihm, die Ereignisse rund um die Novemberrevolution von 1918 so plastisch und drastisch zu schildern, dass man fast glauben könnte, hier handelt es sich um einen Roman. Es ist aber: alles echt. Fesselnde Geschichte! «(History 1/19)

»Lothar Machtan ist mit ›Kaisersturz‹ ein gut unterhaltendes und in Detail sehr interessantes Buch gelungen. Mit großer Quellenkenntnis und Einfühlungsvermögen wirft er in dem Werk einen detaillierten Blick auf die Hintergründe des Endes von Kaiserreich und Krieg sowie die Beweggründe und Spielräume der Hauptakteure von Kaiser Wilhelm II. bis Friedrich Ebert.« nnz-online.de

»Überaus pointiert!« Hörzu

»Machtan hat ein glänzend geschriebenes Buch vorgelegt, das sich spannend liest« Neues Deutschland

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.06.2018

Abbildungen

49 schwarzweisse Abbildungen, 49 schwa Abbildungensse Abb.

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,2 cm

Gewicht

553 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-3760-3

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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Ein Ende – oder doch ein neuer Anfang?

Sikal am 04.09.2018

Bewertungsnummer: 1130543

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr 1918 hatte es in sich, politische Umbrüche standen beinahe an der Tagesordnung. Hatte die Monarchie tatsächlich ausgedient? Oder haben die Machthabenden versagt und alles hätte anders kommen können? War die Zeit reif für einen Neuanfang? Der Autor Lothar Machtan, emeritierter Professor für Neuere Geschichte an der Uni Bremen versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Gleich zu Beginn dieses aufschlussreichen Buches werden uns die Hauptakteure näher vorgestellt: Kaiser Wilhelm II., Friedrich Ebert und Prinz Max von Baden. Man liest vom Auftritt Wilhelm II vor der Belegschaft der Krupp-Werke und merkt gleich, dass Empathie nicht Wilhelms Stärke war, beklagte er doch den fünften Sommer des Krieges vor versammelter Mannschaft: „Sorge und die Not, jeden Tag die Verantwortung für ein Volk von 70 Millionen zu tragen und dazu noch für die Verbündeten zu sorgen und alle die Schwierigkeiten und die zunehmende Not des Volkes zu sehen.“ Ich denke mal, dass die Bevölkerung Deutschlands zu Kriegszeiten andere Probleme hatte, als dem Kaiser Verständnis entgegenzubringen. Immer wieder liest man von Wilhelms autokratischen Ansichten, vom Einfluss seiner Frau auf sein Verhalten, die offene Ablehnung seines Volkes (welche er nicht wahrhaben wollte). Er hielt fest an „seiner“ Politik, hielt sein Konzept für richtig und war überzeugt unantastbar zu sein … Während Ebert unbedingt die Sozialdemokratie inkludieren wollte, hielt Kanzler Max an einem Fantasiegebilde fest, unfähig Entscheidungen zu treffen. Besonders hervorgehoben wird das Zusammenspiel der Protagonisten dieser Umbruchphase, wollten doch ursprünglich alle drei, das Deutsche Kaiserreich erhalten, den Machtanspruch festigen. Ein gemeinsames Ziel vor Augen reicht offenbar nicht aus, um auch einen gangbaren Weg zu verfolgen. Statt einem Miteinander stellten sie sich gegenseitig Hindernisse in den Weg, jeder trug letztendlich sein Schäufelchen zum Scheitern bei. Es gelingt dem Autor, dies plausibel und gut strukturiert zu analysieren und so beschert er dem Leser so manches „Aha-Erlebnis“. Der Schreibstil des Autors ist trotz des schwierigen Themas flüssig und sehr informativ, das Buch liest sich spannend. Auch die eingeflochtenen Analysen finde ich sehr gelungen und veranschaulichen die politischen Netzwerke und Abläufe. Der Autor schafft es, sich nicht in Details zu verlieren und gibt einen guten Überblick darüber, welche Unfähigkeiten letztendlich zum Scheitern der Monarchie führten. Ein sehr spannendes Buch, empfehlenswert für alle Leser, die an geschichtlichen Hintergründen und Veränderungen interessiert sind. Gerne vergebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Ein Ende – oder doch ein neuer Anfang?

Sikal am 04.09.2018
Bewertungsnummer: 1130543
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr 1918 hatte es in sich, politische Umbrüche standen beinahe an der Tagesordnung. Hatte die Monarchie tatsächlich ausgedient? Oder haben die Machthabenden versagt und alles hätte anders kommen können? War die Zeit reif für einen Neuanfang? Der Autor Lothar Machtan, emeritierter Professor für Neuere Geschichte an der Uni Bremen versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Gleich zu Beginn dieses aufschlussreichen Buches werden uns die Hauptakteure näher vorgestellt: Kaiser Wilhelm II., Friedrich Ebert und Prinz Max von Baden. Man liest vom Auftritt Wilhelm II vor der Belegschaft der Krupp-Werke und merkt gleich, dass Empathie nicht Wilhelms Stärke war, beklagte er doch den fünften Sommer des Krieges vor versammelter Mannschaft: „Sorge und die Not, jeden Tag die Verantwortung für ein Volk von 70 Millionen zu tragen und dazu noch für die Verbündeten zu sorgen und alle die Schwierigkeiten und die zunehmende Not des Volkes zu sehen.“ Ich denke mal, dass die Bevölkerung Deutschlands zu Kriegszeiten andere Probleme hatte, als dem Kaiser Verständnis entgegenzubringen. Immer wieder liest man von Wilhelms autokratischen Ansichten, vom Einfluss seiner Frau auf sein Verhalten, die offene Ablehnung seines Volkes (welche er nicht wahrhaben wollte). Er hielt fest an „seiner“ Politik, hielt sein Konzept für richtig und war überzeugt unantastbar zu sein … Während Ebert unbedingt die Sozialdemokratie inkludieren wollte, hielt Kanzler Max an einem Fantasiegebilde fest, unfähig Entscheidungen zu treffen. Besonders hervorgehoben wird das Zusammenspiel der Protagonisten dieser Umbruchphase, wollten doch ursprünglich alle drei, das Deutsche Kaiserreich erhalten, den Machtanspruch festigen. Ein gemeinsames Ziel vor Augen reicht offenbar nicht aus, um auch einen gangbaren Weg zu verfolgen. Statt einem Miteinander stellten sie sich gegenseitig Hindernisse in den Weg, jeder trug letztendlich sein Schäufelchen zum Scheitern bei. Es gelingt dem Autor, dies plausibel und gut strukturiert zu analysieren und so beschert er dem Leser so manches „Aha-Erlebnis“. Der Schreibstil des Autors ist trotz des schwierigen Themas flüssig und sehr informativ, das Buch liest sich spannend. Auch die eingeflochtenen Analysen finde ich sehr gelungen und veranschaulichen die politischen Netzwerke und Abläufe. Der Autor schafft es, sich nicht in Details zu verlieren und gibt einen guten Überblick darüber, welche Unfähigkeiten letztendlich zum Scheitern der Monarchie führten. Ein sehr spannendes Buch, empfehlenswert für alle Leser, die an geschichtlichen Hintergründen und Veränderungen interessiert sind. Gerne vergebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Das Jahr 1918 war ein…

MaWiOr aus Halle am 02.08.2018

Bewertungsnummer: 2713807

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr 1918 war ein bedeutsames, ja schicksalhaftes Jahr der deutschen Geschichte - mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und des Deutschen Kaiserreichs sowie der Ausrufung der ersten deutschen Republik. Der Historiker Lothar Machtan beleuchtet in seinem neuen Buch „Kaisersturz“ aus dieser politischen Gemengelage, wie es zum Sturz der Monarchie kam. Zunächst gibt der Autor einen kurzen historischen Überblick über das Kaiserreich, das erst knapp fünfzig Jahre zuvor die Weltbühne betreten hatte. Danach laden die rund 350 Seiten zu einer Entdeckungsreise an die Schauplätze ein, wo sich vor hundert Jahren Dramatisches abgespielt hat. Erster Schauplatz sind die Krupp-Werke in Essen, wo Kaiser Wilhelm II. am 10. September 1918 vor den Arbeitern seine letzte große Rede hielt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Kriegslage bereits entscheidend zuungunsten Deutschlands entwickelt. Auch die innenpolitische Situation hatte sich geändert. Die Versorgungslage der Bevölkerung war aufgrund der alliierten Blockade katastrophal. Ein Burgfriede wurde von links und rechts gefordert. Viel zu spät realisierte die poltische Führung den Autoritätszerfall der gekrönten Häupter. Als die Krise akut wurde, litt der Reichsmonarch schon länger an Bedeutungsverlust, der schließlich das ganze System anstecken sollte. Schließlich kam es zu einem Geheimtreffen mit Friedrich Ebert (MSPD) und Max von Baden. Während Ebert einen neuen Reichskanzler forderte, wollten die Militärs unter Hindenburg und Ludendorff eine „Revolution von oben“. Am 1. Oktober wurde Max von Baden zum Reichskanzler ernannt, der Waffenstillstandsverhandlungen einleitete. Doch die Alliierten (vorrangig US-Präsident Wilson) forderten die Abdankung Kaiser Wilhelms II., der nun vor der Alternative stand: Abdankung oder offener Kampf um den Thron. Mit der Ludendorffs Entlassung hoffte er, seine Krone retten zu können. Doch von breiten Teilen der Bevölkerung wurde die Abdankung gefordert, obwohl Ebert und Scheidemann eine öffentliche Diskussion darüber zu verhindern suchten. Anfang November eskalierte die Lage weiter: es kam zu Streiks und Demonstrationen … in München wurde ein Arbeiter- und Bauernrat und in Berlin ein Arbeiter- und Soldatenrat ausgerufen. Max von Baden übertrug die Reichskanzlerschaft auf Friedrich Ebert und Wilhelm II. setzte sich schließlich in die neutrale Niederlande ab. Machtan erzählt die Geschichte einer deutschen Zäsur detailliert, untermauert mit vielen historischen Fakten, aber auch sehr anregend und originell, sodass die rund 350 Seiten eine durchaus spannende Lektüre sind. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die politischen Akteure, die sich aus Blindheit und Arroganz an die Macht klammerten, ohne die fatalen Auswirkung zu bedenken. Neben einigen historischen Abbildungen komplettiert auch ein umfangreicher Anhang (u.a. mit einer Chronik) diese höchst informative Dokumentation.

Das Jahr 1918 war ein…

MaWiOr aus Halle am 02.08.2018
Bewertungsnummer: 2713807
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr 1918 war ein bedeutsames, ja schicksalhaftes Jahr der deutschen Geschichte - mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und des Deutschen Kaiserreichs sowie der Ausrufung der ersten deutschen Republik. Der Historiker Lothar Machtan beleuchtet in seinem neuen Buch „Kaisersturz“ aus dieser politischen Gemengelage, wie es zum Sturz der Monarchie kam. Zunächst gibt der Autor einen kurzen historischen Überblick über das Kaiserreich, das erst knapp fünfzig Jahre zuvor die Weltbühne betreten hatte. Danach laden die rund 350 Seiten zu einer Entdeckungsreise an die Schauplätze ein, wo sich vor hundert Jahren Dramatisches abgespielt hat. Erster Schauplatz sind die Krupp-Werke in Essen, wo Kaiser Wilhelm II. am 10. September 1918 vor den Arbeitern seine letzte große Rede hielt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Kriegslage bereits entscheidend zuungunsten Deutschlands entwickelt. Auch die innenpolitische Situation hatte sich geändert. Die Versorgungslage der Bevölkerung war aufgrund der alliierten Blockade katastrophal. Ein Burgfriede wurde von links und rechts gefordert. Viel zu spät realisierte die poltische Führung den Autoritätszerfall der gekrönten Häupter. Als die Krise akut wurde, litt der Reichsmonarch schon länger an Bedeutungsverlust, der schließlich das ganze System anstecken sollte. Schließlich kam es zu einem Geheimtreffen mit Friedrich Ebert (MSPD) und Max von Baden. Während Ebert einen neuen Reichskanzler forderte, wollten die Militärs unter Hindenburg und Ludendorff eine „Revolution von oben“. Am 1. Oktober wurde Max von Baden zum Reichskanzler ernannt, der Waffenstillstandsverhandlungen einleitete. Doch die Alliierten (vorrangig US-Präsident Wilson) forderten die Abdankung Kaiser Wilhelms II., der nun vor der Alternative stand: Abdankung oder offener Kampf um den Thron. Mit der Ludendorffs Entlassung hoffte er, seine Krone retten zu können. Doch von breiten Teilen der Bevölkerung wurde die Abdankung gefordert, obwohl Ebert und Scheidemann eine öffentliche Diskussion darüber zu verhindern suchten. Anfang November eskalierte die Lage weiter: es kam zu Streiks und Demonstrationen … in München wurde ein Arbeiter- und Bauernrat und in Berlin ein Arbeiter- und Soldatenrat ausgerufen. Max von Baden übertrug die Reichskanzlerschaft auf Friedrich Ebert und Wilhelm II. setzte sich schließlich in die neutrale Niederlande ab. Machtan erzählt die Geschichte einer deutschen Zäsur detailliert, untermauert mit vielen historischen Fakten, aber auch sehr anregend und originell, sodass die rund 350 Seiten eine durchaus spannende Lektüre sind. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die politischen Akteure, die sich aus Blindheit und Arroganz an die Macht klammerten, ohne die fatalen Auswirkung zu bedenken. Neben einigen historischen Abbildungen komplettiert auch ein umfangreicher Anhang (u.a. mit einer Chronik) diese höchst informative Dokumentation.

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Kaisersturz

von Lothar Machtan

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  • Einleitung 7

    Letzter Akt, der Kaiser betritt die Bühne 12

    1 Wer rettet das Kaiserreich? 28
    Wilhelm II. – Der Autokrat 30
    Prinz Max von Baden – Der letzte Kanzler des Kaisers 49
    Fritz Ebert – Vernunftsmonarchist und Sozialistenführer 58

    2 Das Ende naht .72
    Die Hohenzollern klammern sich an die Macht 72
    Ein Prinz im Haifischbecken der Politik 106
    Eberts Beitrag zum Ende der Monarchie .134
    Totengräber wider Willen .157

    3 Die Revolution bricht los 158
    Das Volk am Vorabend der Novemberrevolution 158
    Das Wilhelminische Berlin unter der roten Fahne 187

    4 Auf den Hauptschauplätzen des Machtwechsels . 216
    Im Großen Hauptquartier: Wilhelms letzte Tage in Spa 216
    In der Wilhelmstraße 77 237
    Werkstatt der Revolution? Im deutschen Reichstag 274

    Epilog 296

    Anhang 302
    Anmerkungen 302
    Chronik zum Kaisersturz 1918 338
    Abbildungsnachweis 345
    Personenregister 345