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Produktbild: Kleiner Mann - was nun?

Kleiner Mann - was nun?

7

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.01.2018

Verlag

Paperless

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

770 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788827559673

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

28.01.2018

Verlag

Paperless

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

770 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788827559673

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Es wird schon irgendwie gehen…

Bewertung am 27.07.2023

Bewertungsnummer: 1988990

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich muss zugeben, der Hauptgrund warum dieser Roman auf meiner Leseliste stand war der niedliche Titel. Wie passend er ist, merkt man allerdings erst nach der Lektüre so wirklich. Wir folgen Johannes Pinneberg - dem sinnbildlichen Kleinen Mann - und seinem „Lämmchen“ dabei, wie sie sich auf Gedeih und Verderb bemühen, im Deutschland der frühen 1930er Jahre über die Runden zu kommen. Geld ist knapp und Arbeit schwer zu bekommen. Die Nazis sind gerade erst am Weg des Aufstiegs, und auch sonst ist die Stimmung sehr angespannt. Und dann ist da auch noch das Baby, das bald kommt… Bemerkenswert ist, dass Hans Fallada diesen Roman in derselben Zeit schrieb, in der er spielt, also noch vor der Machtergreifung Hitlers und dem Zweiten Weltkrieg. Der Unmut in der Bevölkerung ist schon deutlich spürbar, der Leser weiß natürlich von dem drohenden Gewitter im Hintergrund, die Charaktere (und der Autor, zu diesem Zeitpunkt) haben aber noch keinerlei Ahnung, was da noch kommen wird. Die Sprechweise der Charaktere (in einem - wie ich nur vermuten kann - damals wohl sehr angesagten Jugendslang) ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dennoch schließt man die Charaktere schnell ins Herz. Die Pinnebergs sind bei Weitem keine Heiligen, aber im Verlauf der Handlung kann man fast nicht anders, als jedem Hoch und jedem Tief mitzufiebern, sich mit ihnen zu freuen und mit ihnen an den Rand der Verzweiflung zu stoßen. Fallada schreibt mit einem Witz und einer Frische, die ich einem Autor seiner Zeit kaum zugetraut hätte. Die Dynamik zwischen Pinneberg und seiner Frau ist auch eine überraschend moderne, denn „Lämmchen“ (bürgerlich Emma) ist auffällig oft diejenige der beiden, die das Ruder in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass es am Ende dann doch irgendwie geht.

Es wird schon irgendwie gehen…

Bewertung am 27.07.2023
Bewertungsnummer: 1988990
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich muss zugeben, der Hauptgrund warum dieser Roman auf meiner Leseliste stand war der niedliche Titel. Wie passend er ist, merkt man allerdings erst nach der Lektüre so wirklich. Wir folgen Johannes Pinneberg - dem sinnbildlichen Kleinen Mann - und seinem „Lämmchen“ dabei, wie sie sich auf Gedeih und Verderb bemühen, im Deutschland der frühen 1930er Jahre über die Runden zu kommen. Geld ist knapp und Arbeit schwer zu bekommen. Die Nazis sind gerade erst am Weg des Aufstiegs, und auch sonst ist die Stimmung sehr angespannt. Und dann ist da auch noch das Baby, das bald kommt… Bemerkenswert ist, dass Hans Fallada diesen Roman in derselben Zeit schrieb, in der er spielt, also noch vor der Machtergreifung Hitlers und dem Zweiten Weltkrieg. Der Unmut in der Bevölkerung ist schon deutlich spürbar, der Leser weiß natürlich von dem drohenden Gewitter im Hintergrund, die Charaktere (und der Autor, zu diesem Zeitpunkt) haben aber noch keinerlei Ahnung, was da noch kommen wird. Die Sprechweise der Charaktere (in einem - wie ich nur vermuten kann - damals wohl sehr angesagten Jugendslang) ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dennoch schließt man die Charaktere schnell ins Herz. Die Pinnebergs sind bei Weitem keine Heiligen, aber im Verlauf der Handlung kann man fast nicht anders, als jedem Hoch und jedem Tief mitzufiebern, sich mit ihnen zu freuen und mit ihnen an den Rand der Verzweiflung zu stoßen. Fallada schreibt mit einem Witz und einer Frische, die ich einem Autor seiner Zeit kaum zugetraut hätte. Die Dynamik zwischen Pinneberg und seiner Frau ist auch eine überraschend moderne, denn „Lämmchen“ (bürgerlich Emma) ist auffällig oft diejenige der beiden, die das Ruder in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass es am Ende dann doch irgendwie geht.

Ich habe mit der jetzigen…

Juti aus HD am 22.05.2018

Bewertungsnummer: 2729826

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mit der jetzigen Orginalausgabe zum ersten Mal den Roman gelesen. Und vieles aus dem heutigen Arbeitsleben wiederentdeckt. Mag sein, dass der Unterschied zwischen Arbeiter und Ange­stellten heute nicht mehr so groß ist, aber Solidarität unter den Arbeitnehmern- wo gibt es sie noch? Nein, als der Junge in Ducherow entlassen wird, war da nicht klar, dass seine Kollegen nicht kündigen würde. Auch als er in Berlin noch die Verkaufsquoten erfüllen will und darum betet, ein Schauspieler kommt und sich Waren für 1.000 Mark zeigen lässt, dann aber nichts kauft. Erinnert das nicht an die Internetgeneration, die im Geschäft sich Waren ansieht und dann im Internet kauft. Wohlgemerkt 1931 ist das Buch erschienen. Groß, sehr groß ist auch die Liebesgeschichte zwischen Lämmchen und dem Jungen. Es kann dir noch so schlecht gehen, wenn du einen Menschen kennst, der zu Dir hält. Auch die Nackterzählung mit Herrn Heilbutt und der Ausflug ins Berliner Nachtleben lassen nichts zu wünschen übrig. Den Anhang habe ich vor der Lektüre des Romans mit Interesse gelesen. Klingt plausibel. Bestnote.

Ich habe mit der jetzigen…

Juti aus HD am 22.05.2018
Bewertungsnummer: 2729826
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mit der jetzigen Orginalausgabe zum ersten Mal den Roman gelesen. Und vieles aus dem heutigen Arbeitsleben wiederentdeckt. Mag sein, dass der Unterschied zwischen Arbeiter und Ange­stellten heute nicht mehr so groß ist, aber Solidarität unter den Arbeitnehmern- wo gibt es sie noch? Nein, als der Junge in Ducherow entlassen wird, war da nicht klar, dass seine Kollegen nicht kündigen würde. Auch als er in Berlin noch die Verkaufsquoten erfüllen will und darum betet, ein Schauspieler kommt und sich Waren für 1.000 Mark zeigen lässt, dann aber nichts kauft. Erinnert das nicht an die Internetgeneration, die im Geschäft sich Waren ansieht und dann im Internet kauft. Wohlgemerkt 1931 ist das Buch erschienen. Groß, sehr groß ist auch die Liebesgeschichte zwischen Lämmchen und dem Jungen. Es kann dir noch so schlecht gehen, wenn du einen Menschen kennst, der zu Dir hält. Auch die Nackterzählung mit Herrn Heilbutt und der Ausflug ins Berliner Nachtleben lassen nichts zu wünschen übrig. Den Anhang habe ich vor der Lektüre des Romans mit Interesse gelesen. Klingt plausibel. Bestnote.

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Kleiner Mann – was nun?

von Hans Fallada

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