Die Kernenergiepolitik der SPD von 1966 bis 1977
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.04.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
114 (Printausgabe)
Dateigröße
340 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638119306
Nach der, durch massive Investitionen der öffentlichen Hand, rasch beendeten Rezession von 1966/67 und der Aufwertung der D-Mark im Jahr 1969 bestand plötzlich ein enormes Bedürfnis seitens der Industrie, das nun im Überfluss bereitstehende Kapital zu investieren. Die kapitalintensive Kerntechnik bot hier ein ideales Investitionsgebiet und so wurde ein Grossteil der Kernenergiekapazität der 1970er Jahre, von den Energieversorgungsunterneh-men im Alleingang und ohne die bisher üblichen staatlichen Subventionen errichtet. Eine energiepolitische Notwendigkeit hierfür, bestand angesichts des im Überfluss bereitstehenden Stein- und Braunkohlevorräte und des zunächst noch billigen Erdöls, nicht. Die Bundesregierung wurde in Hinblick des Kernenergieausbaus durch die Energiewirtschaft vor vollendete Tatsachen gestellt und so stand zu Beginn der 1970er Jahre die Kernenergie zur Energieer-zeugung zur Verfügung. Zur Mitte der 1970er Jahre war die Volkspartei SPD in eine tiefe Krise geraten, da die von ihr jahrelang propagierten Wachstumsvorstellungen nicht mehr mit der Erfahrungen aus der Energiekrise 1973/74 in Einklang gebracht werden konnten. Insbesondere die Vorstellung, ein Zuwachs an Energieverbrauch bedeute auch einen Zuwachs an Wohlstand bzw. an Beschäftigung wurde durch die, infolge des "Ölpreisschocks" vom Herbst 1973 veränderten Rahmenbedingungen, revidiert.
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