Die erfolgreiche Wirkung mythologischer Narrationsstrukturen und Archetypen in Mainstreamfilmen am Beispiel von "Star Wars - A New Hope"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
543 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638571555
Was macht die Faszination und den Erfolg von "Star Wars" aus? Wie lässt es sich erklären, dass eine Science Fiction Filmreihe, die vordergründig nichts mit dem alltäglichen Leben und der Lebenswirklichkeit von Menschen zu tun hat, zu einem solchen Faszinosum wird, dass Millionen Menschen ihr und den Helden des Films fast jüngerhaft huldigen?
"Star Wars" befriedigt zum einen das Bedürfnis der Menschen ihrer alltäglichen Lebenswirklichkeit für die Länge des Films zu entfliehen und trifft andererseits offensichtlich den existentiellen, unterbewussten Nerv seiner Anhänger.
Die in dieser Arbeit vertretene These zielt auf diese essentielle Bedeutung und Wirkung der Filme: "Star Wars" spricht gezielt die Archetypen, archaische Grundstrukturen der Psyche an und dies nicht nur mit den Charakteren und Handlungselementen der Filme, sondern auch mit seiner narrativen Struktur. Die Geschichte von Luke Skywalker zeichnet im Wesentlichen den Prozess der Individuation eines Menschen nach, und dies gleichsam mit allen existentiellen Auseinandersetzungen mit sich selbst und der Umwelt, die im Leben eines Individuums stattfinden. Der Held erscheint zunächst als unwissender junger Mann, der sich aufgrund einer Begegnung mit seinem Mentor auf den Weg macht, sich dem Prozess seiner Selbstwerdung zu stellen. Innerhalb dieses Prozesses begegnet er zahlreichen Gefahren und Versuchungen, doch er erfährt Unterstützung und Glück. Zentral ist die Konfrontation mit dem "Bösen", das sich als sein Vater und somit als Teil seiner selbst herausstellt und dem er sich in offener Auseinandersetzung stellt. Dieses Motiv bildet den Kern des Gelingens seines Individuationsprozesses. In der narrativen Struktur der Filme erscheinen Ängste, Versuchungen, Glück und Erfolg in einem Prozess der Entwicklung des Selbst. Dies hat eine so grundlegende, archetypische Qualität, dass beim Zuschauer tiefste und intensivste Gefühle, Sehnsüchte, Ängste etc. angesprochen werden. In dieser archetypischen Narration findet sich maßgeblich die Ursache der faszinierenden Wirkung und damit auch des Erfolgs von "Star Wars".
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