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Produktbild: Zigeunermädchen
Artikelbild von Zigeunermädchen
Farina Eden

1. Zigeunermädchen

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Farina Eden

1. Zigeunermädchen: Historischer Roman

Zigeunermädchen Ein historischer Roman gelesen von Oliver Rohrbeck

Gesprochen von
7
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Rohrbeck

Spieldauer

11 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.01.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

186

Verlag

Xpub GmbH

Sprache

Deutsch

EAN

9783945703786

Beschreibung

Rezension

"Schöne Erzählung! Toll gesprochen!"

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Oliver Rohrbeck

Spieldauer

11 Stunden und 53 Minuten

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Ja

Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

19.01.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

186

Verlag

Xpub GmbH

Sprache

Deutsch

EAN

9783945703786

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Ein sehr spannendes Buch

Alexandra G. aus Minden am 21.02.2018

Bewertungsnummer: 1084690

Bewertet: Hörbuch-Download

Wie soll ich hier Anfangen? Es ist ein Roman der mich sehr gefesselt hat. Es gab viel Handlung und viele Personen, denen die Autorin sehr viel Gefühl gegeben hat! Das Buch hat von Anfang an dynamik. Der Prolog ist am Anfang allerdings etwas unklar, wird aber in der Geschichte ausfühlrich erklärt alle Handlungsstränge sind Glasklar nachzuvollziehen. Es werden alle Plots aufgelöst und es bleibt nichts unklar. Dieses Buch konnte ich stellenweise nicht aus der Hand legen, und wenn doch so habe ich nur eine Kleine verschnaufspause gebraucht, da man einige sachen auch verarbeiten muss. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, ein absolutes Top Buch, meiner Meinung nach, das zu recht 5 Sterne Verdient

Ein sehr spannendes Buch

Alexandra G. aus Minden am 21.02.2018
Bewertungsnummer: 1084690
Bewertet: Hörbuch-Download

Wie soll ich hier Anfangen? Es ist ein Roman der mich sehr gefesselt hat. Es gab viel Handlung und viele Personen, denen die Autorin sehr viel Gefühl gegeben hat! Das Buch hat von Anfang an dynamik. Der Prolog ist am Anfang allerdings etwas unklar, wird aber in der Geschichte ausfühlrich erklärt alle Handlungsstränge sind Glasklar nachzuvollziehen. Es werden alle Plots aufgelöst und es bleibt nichts unklar. Dieses Buch konnte ich stellenweise nicht aus der Hand legen, und wenn doch so habe ich nur eine Kleine verschnaufspause gebraucht, da man einige sachen auch verarbeiten muss. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, ein absolutes Top Buch, meiner Meinung nach, das zu recht 5 Sterne Verdient

Schöner historischer Schicksalsroman jenseits verklärter „Zigeuner“-Romantik

Bewertung aus Wuppertal am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1084286

Bewertet: eBook (ePUB)

Im Roman „Zigeunermädchen“, der im Preußen des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, erzählt Farina Eden eine tragische Liebes- und Familiengeschichte. Die behütete Kaufmannstochter Maria, die den Sohn des Stadtschulzen heiraten soll, verliebt sich in den Zigeuner Kaló, den sie zufällig mit gebrochenem Bein im Wald liegend findet und heimlich pflegt. Beide wissen, dass ihre Liaison aus verschiedensten Gründen keine Chance haben wird, dennoch verabreden sie sich weiterhin – bis Maria nach einem intimen Treffen zunächst den Kontakt zu Kalo abbricht. Als sich herausstellt, dass sie ein Kind von Kaló erwartet, sorgt ihr Vater mit Hilfe des Schulzen dafür, dass die Zigeuner aus der Stadt verschwinden. Bei dem brutalen Überfall werden viele ermordet, nur wenige können fliehen. Kaló überlebt schwer verletzt und wird verhaftet, was Maria erst später erfährt. Während er – zu mehreren Monaten Zwangsarbeit verurteilt – im Arbeitslager grausam misshandelt wird, muss Maria erkennen, wie groß der väterliche Hass gegen das „Zigeunerpack“ ist. Es reicht ihm nicht, dass sie ihr Kind in einem Kloster heimlich zur Welt bringt und dort zurücklässt – die Tochter soll sterben und damit sie Schande endgültig ausgelöscht werden. Weil die Nonnen die Entbindung zunächst verschweigen, verbringt Maria nach der Geburt mehrere Monate im Schutz des Klosters – in der Zwischenzeit wird Kaló in die Freiheit entlassen. Ihn erreicht die Kunde von der Geburt und der geplanten Beseitigung des Babys und er beschließt, mit dem Kind zu fliehen. Von nun an verzweigt sich die Handlung in mehrere sehr schlüssige Erzählstränge. Die Leser begleiten Kaló und seine Gefährten auf der Flucht mit dem Baby, die sie bis nach London führt, gehetzt von den Schergen des Kaufmanns, allen voran dem Schulzen. Sie begleiten aber auch Maria, die in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist und sich aufgegeben hat. Gerade der für sie vorgesehene Ehemann Richard, der Sohn des Schulzen, wird zum Widersacher seines Vaters und erweist sich als ihre größte Stütze. Maria weiß, dass Kaló ihr Kind nur an sich genommen hat, um es zu schützen – nicht etwa, um es zu entführen. So plant sie zusammen mit Richard, ihre Tochter zurückzuholen und zugleich dem Vater jede Möglichkeit zu entziehen, seine Mordpläne zu verwirklichen, indem Richard das Kind als seines anerkennt. Mehr möchte ich von der –sehr packenden, realitätsnahen und zum Teil beklemmenden – Handlung nicht vorwegnehmen, die mir sehr gut gefallen hat. Mindestens ebenso gelungen fand ich die Charaktere, bei denen es nicht nur „Gut“ und „Böse“, sondern auch viele Facetten dazwischen gab – mit Ausnahme des Schulzen (eindeutig böse) und dessen Sohn Richard (fast zu gut für diese Welt). Gelungen fand ich auch, dass hier nicht das romantisierende Bild à la „Lustig ist das Zigeunerleben“ gezeichnet wird, sondern die Leser erfahren, wie rechtlos die heutigen Sinti und Roma waren – völlig der Willkür ausgeliefert, mal der Volksbelustigung dienend, dann wieder Freiwild. Vor diesem Hintergrund ist auch zu verstehen, warum die Bezeichnung „Zigeuner“ heute vermieden wird – zu viel schwingt in diesem Wort mit – Gefühle, die Verachtung („dreckige Zigeuner“, Zigeunerpack“ ausdrücken ebenso wie eben die verklärte Romantik (Freiheit Feuer, Gitarre, fahrendes Volk). Toll geschildert sind die Kapitel, die im dreckigen London zur Zeit der Frühindustrialisierung spielen – da hat mir einzig das Kapitel „Mr Parkhul“ nicht so gut gefallen – ich fand, das hätte Maria jetzt nicht auch noch passieren müssen – too much. Hervorragend, wie sich am Ende die Familiengeheimnisse lüften, die das Leben von Maria und ihrem Bruder überschattet haben. Fazit: Ein gelungener historischer Roman, der bis ins Detail gelungen geplottet ist und weit mehr bietet als eine eindimensionale Liebesgeschichte!

Schöner historischer Schicksalsroman jenseits verklärter „Zigeuner“-Romantik

Bewertung aus Wuppertal am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1084286
Bewertet: eBook (ePUB)

Im Roman „Zigeunermädchen“, der im Preußen des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, erzählt Farina Eden eine tragische Liebes- und Familiengeschichte. Die behütete Kaufmannstochter Maria, die den Sohn des Stadtschulzen heiraten soll, verliebt sich in den Zigeuner Kaló, den sie zufällig mit gebrochenem Bein im Wald liegend findet und heimlich pflegt. Beide wissen, dass ihre Liaison aus verschiedensten Gründen keine Chance haben wird, dennoch verabreden sie sich weiterhin – bis Maria nach einem intimen Treffen zunächst den Kontakt zu Kalo abbricht. Als sich herausstellt, dass sie ein Kind von Kaló erwartet, sorgt ihr Vater mit Hilfe des Schulzen dafür, dass die Zigeuner aus der Stadt verschwinden. Bei dem brutalen Überfall werden viele ermordet, nur wenige können fliehen. Kaló überlebt schwer verletzt und wird verhaftet, was Maria erst später erfährt. Während er – zu mehreren Monaten Zwangsarbeit verurteilt – im Arbeitslager grausam misshandelt wird, muss Maria erkennen, wie groß der väterliche Hass gegen das „Zigeunerpack“ ist. Es reicht ihm nicht, dass sie ihr Kind in einem Kloster heimlich zur Welt bringt und dort zurücklässt – die Tochter soll sterben und damit sie Schande endgültig ausgelöscht werden. Weil die Nonnen die Entbindung zunächst verschweigen, verbringt Maria nach der Geburt mehrere Monate im Schutz des Klosters – in der Zwischenzeit wird Kaló in die Freiheit entlassen. Ihn erreicht die Kunde von der Geburt und der geplanten Beseitigung des Babys und er beschließt, mit dem Kind zu fliehen. Von nun an verzweigt sich die Handlung in mehrere sehr schlüssige Erzählstränge. Die Leser begleiten Kaló und seine Gefährten auf der Flucht mit dem Baby, die sie bis nach London führt, gehetzt von den Schergen des Kaufmanns, allen voran dem Schulzen. Sie begleiten aber auch Maria, die in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist und sich aufgegeben hat. Gerade der für sie vorgesehene Ehemann Richard, der Sohn des Schulzen, wird zum Widersacher seines Vaters und erweist sich als ihre größte Stütze. Maria weiß, dass Kaló ihr Kind nur an sich genommen hat, um es zu schützen – nicht etwa, um es zu entführen. So plant sie zusammen mit Richard, ihre Tochter zurückzuholen und zugleich dem Vater jede Möglichkeit zu entziehen, seine Mordpläne zu verwirklichen, indem Richard das Kind als seines anerkennt. Mehr möchte ich von der –sehr packenden, realitätsnahen und zum Teil beklemmenden – Handlung nicht vorwegnehmen, die mir sehr gut gefallen hat. Mindestens ebenso gelungen fand ich die Charaktere, bei denen es nicht nur „Gut“ und „Böse“, sondern auch viele Facetten dazwischen gab – mit Ausnahme des Schulzen (eindeutig böse) und dessen Sohn Richard (fast zu gut für diese Welt). Gelungen fand ich auch, dass hier nicht das romantisierende Bild à la „Lustig ist das Zigeunerleben“ gezeichnet wird, sondern die Leser erfahren, wie rechtlos die heutigen Sinti und Roma waren – völlig der Willkür ausgeliefert, mal der Volksbelustigung dienend, dann wieder Freiwild. Vor diesem Hintergrund ist auch zu verstehen, warum die Bezeichnung „Zigeuner“ heute vermieden wird – zu viel schwingt in diesem Wort mit – Gefühle, die Verachtung („dreckige Zigeuner“, Zigeunerpack“ ausdrücken ebenso wie eben die verklärte Romantik (Freiheit Feuer, Gitarre, fahrendes Volk). Toll geschildert sind die Kapitel, die im dreckigen London zur Zeit der Frühindustrialisierung spielen – da hat mir einzig das Kapitel „Mr Parkhul“ nicht so gut gefallen – ich fand, das hätte Maria jetzt nicht auch noch passieren müssen – too much. Hervorragend, wie sich am Ende die Familiengeheimnisse lüften, die das Leben von Maria und ihrem Bruder überschattet haben. Fazit: Ein gelungener historischer Roman, der bis ins Detail gelungen geplottet ist und weit mehr bietet als eine eindimensionale Liebesgeschichte!

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