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Bis wir uns wieder begegnen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Originaltitel

Say Goodbye For Now

Übersetzt von

Marion Plath

Sprache

Deutsch

ISBN

978-1-5039-4983-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Originaltitel

Say Goodbye For Now

Übersetzt von

Marion Plath

Sprache

Deutsch

ISBN

978-1-5039-4983-6

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„Er sagte, Sie seien anders.“…

LEXI aus Österreich am 27.02.2018

Bewertungsnummer: 2712702

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Er sagte, Sie seien anders.“ „Ist das gut?“ „Oh ja, Ma’am. Das ist sehr gut!“ „Was bedeutet Freundschaft in einer Welt, in der nur das gemeinsame Gehen auf der Straße dazu führen konnte, dass jemand zusammengeschlagen wurde?“ Was eine solche Freundschaft bedeutet, dürfen die beiden elf und zwölf Jahre alten Jungen namens Pete Solomon und Justin Bell am eigenen Leib erfahren. Pete ist unterwegs zum Angeln, als er auf dem Fahrbahnrand einen verletzten Hund entdeckt. Allen Widerständen zum Trotz findet er einen Weg, ihn zur abgeschieden lebenden Ärztin Dr. Lucy Armstrong zu bringen und bittet sie, das Leben des Tieres zu retten. Unterwegs trifft er auf einen dunkelhäutigen Jungen namens Justin, der neu in der Gegend ist und Anschluss sucht. Der große, schwerfällige und charakterstarke Pete und der zarte kleine Justin werden sehr rasch die allerbesten Freunde, was den Menschen in ihrem Umfeld hinsichtlich Justins Hautfarbe ein Dorn im Auge ist. Als Justins Vater Calvin und Dr. Lucy sich ineinander verlieben, scheint es im Ort zu brodeln – und bevor die Situation eskaliert, müssen sich die beiden zwischen ihrer Sicherheit und ihrem Glück entscheiden. „Bis wir uns wieder begegnen“ wartet mit ernsten, tiefgründigen Themen und großartig dargestellten Emotionen auf. Dem wunderschönen Schreibstil der Autorin ist es geschuldet, dass man als Leser gefühlsmäßig unverzüglich in diese Geschichte hineingezogen wird. Die Protagonisten vermitteln durch ihre ausgezeichnete Charakterisierung höchste Authentizität und wuchsen mir im Verlauf der Seiten ans Herz. Der Stellenwert einer alleinstehenden gebildeten Frau im Jahre 1959 wurde ebenso detailliert geschildert wie die Auswüchse des Rassenhasses in dieser Zeit. Lucille Armstrong wird als starke, unnahbar und distanziert wirkende kompetente Ärztin dargestellt, die nicht gerne über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht über ihre Gefühle spricht. Der anhängliche Pete Solomon und der sanfte und intelligente Calvin Bell schaffen es jedoch, ihren Schutzwall zu durchdringen und Lucy kann langsam wieder die Nähe und Freundschaft anderer Menschen zulassen. Abgesehen von den eindrucksvoll gezeichneten Figuren dieses Buches hat mich auch die Beziehung des zwölfjährigen Pete Solomon mit dem verletzten Wolfshund zutiefst berührt. Die fachliche Kompetenz und die klugen Ratschläge der Ärztin helfen bei dessen Genesung und sie vermag es auch, Petes Herz zu erreichen und zu heilen. Es gibt in diesem Buch zahlreiche beeindruckende Passagen, wie beispielsweise folgende Aussage von Lucy Armstrong: „Hunde bereuen nie im Nachhinein, etwas nicht schon früher gemacht zu haben. Hunde sind immer genau dort, wo sie gerade sind, in diesem Augenblick und nirgendwo sonst. Was der Grund dafür ist, dass ich die Gesellschaft von Hunden normalerweise vorziehe.“ In diesem Buch geht es vorrangig um Menschlichkeit, um Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und die Fähigkeit, die Andersartigkeit seines Nächsten anzuerkennen. Durch die sich zart anbahnende Liebesgeschichte zwischen Lucy und Calvin spielen Rassismus und Mischehen eine zentrale Rolle in diesem Buch. Catherine Ryan Hyde versteht es zudem auf sehr einfühlsame Art und Weise, seelische und körperliche Verletzungen und den Weg zu deren Heilung zu thematisieren. „Ich wünschte, ich könnte dir die Welt erklären. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, warum solche Sachen passieren, wenn wir alle wissen, dass sie nicht passieren sollten. Aber in Wahrheit… offengesagt… verstehe ich die Welt selbst nicht.“ Mit dem Roman „Bis wir uns wieder begegnen“ durfte ich mein erstes Buch aus der Feder von Catherine Ryan Hyde kennenlernen. Diese Geschichte hat meinem Lesegeschmack zu hundert Prozent entsprochen und ich wage bereits zu diesem Zeitpunkt zu behaupten, dass es ein Lesehighlight des Jahres 2018 darstellt.

„Er sagte, Sie seien anders.“…

LEXI aus Österreich am 27.02.2018
Bewertungsnummer: 2712702
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Er sagte, Sie seien anders.“ „Ist das gut?“ „Oh ja, Ma’am. Das ist sehr gut!“ „Was bedeutet Freundschaft in einer Welt, in der nur das gemeinsame Gehen auf der Straße dazu führen konnte, dass jemand zusammengeschlagen wurde?“ Was eine solche Freundschaft bedeutet, dürfen die beiden elf und zwölf Jahre alten Jungen namens Pete Solomon und Justin Bell am eigenen Leib erfahren. Pete ist unterwegs zum Angeln, als er auf dem Fahrbahnrand einen verletzten Hund entdeckt. Allen Widerständen zum Trotz findet er einen Weg, ihn zur abgeschieden lebenden Ärztin Dr. Lucy Armstrong zu bringen und bittet sie, das Leben des Tieres zu retten. Unterwegs trifft er auf einen dunkelhäutigen Jungen namens Justin, der neu in der Gegend ist und Anschluss sucht. Der große, schwerfällige und charakterstarke Pete und der zarte kleine Justin werden sehr rasch die allerbesten Freunde, was den Menschen in ihrem Umfeld hinsichtlich Justins Hautfarbe ein Dorn im Auge ist. Als Justins Vater Calvin und Dr. Lucy sich ineinander verlieben, scheint es im Ort zu brodeln – und bevor die Situation eskaliert, müssen sich die beiden zwischen ihrer Sicherheit und ihrem Glück entscheiden. „Bis wir uns wieder begegnen“ wartet mit ernsten, tiefgründigen Themen und großartig dargestellten Emotionen auf. Dem wunderschönen Schreibstil der Autorin ist es geschuldet, dass man als Leser gefühlsmäßig unverzüglich in diese Geschichte hineingezogen wird. Die Protagonisten vermitteln durch ihre ausgezeichnete Charakterisierung höchste Authentizität und wuchsen mir im Verlauf der Seiten ans Herz. Der Stellenwert einer alleinstehenden gebildeten Frau im Jahre 1959 wurde ebenso detailliert geschildert wie die Auswüchse des Rassenhasses in dieser Zeit. Lucille Armstrong wird als starke, unnahbar und distanziert wirkende kompetente Ärztin dargestellt, die nicht gerne über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht über ihre Gefühle spricht. Der anhängliche Pete Solomon und der sanfte und intelligente Calvin Bell schaffen es jedoch, ihren Schutzwall zu durchdringen und Lucy kann langsam wieder die Nähe und Freundschaft anderer Menschen zulassen. Abgesehen von den eindrucksvoll gezeichneten Figuren dieses Buches hat mich auch die Beziehung des zwölfjährigen Pete Solomon mit dem verletzten Wolfshund zutiefst berührt. Die fachliche Kompetenz und die klugen Ratschläge der Ärztin helfen bei dessen Genesung und sie vermag es auch, Petes Herz zu erreichen und zu heilen. Es gibt in diesem Buch zahlreiche beeindruckende Passagen, wie beispielsweise folgende Aussage von Lucy Armstrong: „Hunde bereuen nie im Nachhinein, etwas nicht schon früher gemacht zu haben. Hunde sind immer genau dort, wo sie gerade sind, in diesem Augenblick und nirgendwo sonst. Was der Grund dafür ist, dass ich die Gesellschaft von Hunden normalerweise vorziehe.“ In diesem Buch geht es vorrangig um Menschlichkeit, um Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und die Fähigkeit, die Andersartigkeit seines Nächsten anzuerkennen. Durch die sich zart anbahnende Liebesgeschichte zwischen Lucy und Calvin spielen Rassismus und Mischehen eine zentrale Rolle in diesem Buch. Catherine Ryan Hyde versteht es zudem auf sehr einfühlsame Art und Weise, seelische und körperliche Verletzungen und den Weg zu deren Heilung zu thematisieren. „Ich wünschte, ich könnte dir die Welt erklären. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, warum solche Sachen passieren, wenn wir alle wissen, dass sie nicht passieren sollten. Aber in Wahrheit… offengesagt… verstehe ich die Welt selbst nicht.“ Mit dem Roman „Bis wir uns wieder begegnen“ durfte ich mein erstes Buch aus der Feder von Catherine Ryan Hyde kennenlernen. Diese Geschichte hat meinem Lesegeschmack zu hundert Prozent entsprochen und ich wage bereits zu diesem Zeitpunkt zu behaupten, dass es ein Lesehighlight des Jahres 2018 darstellt.

Freundschaft kennt keine…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 07.06.2021

Bewertungsnummer: 2744998

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freundschaft kennt keine Grenzen Die Geschichte spielt im Jahre 1959 in einem kleinen Ort in Texas. Catherine Ryan Hyde behandelt in ihrem Roman eine Vielzahl sozialer Themen, die auch heute – nicht nur in den USA - aktuell sind. Die Ärztin Dr. Lucy Armstrong hat sich zurückgezogen und behandelt vorwiegend nur noch Tiere, weil ihr dörfliches Umfeld einer alleinstehenden selbstständigen Frau misstrauisch gegenübersteht. Der 12-jährige Pete Solomon leidet unter seinem tyrannischen Vater, der ihn misshandelt. Er ist ein Junge mit Prinzipien, der viel Wert auf echte Freundschaft legt und sich für das Wohl verletzter Tiere einsetzt. Der farbige Calvin Bell und sein Sohn Justin sind erst vor wenigen Tagen in das Dorf gezogen und machen böse Erfahrungen mit Gewalt und Rassendiskriminierung. Die Gesellschaft ist ihnen gegenüber feindlich gestimmt. Das Leben von Lucy Armstrong ändert sich, als eines Tages Pete mit einem verletzten Wolfshund bei ihr vor der Haustür steht. Pete lernt unterwegs den etwas jüngeren Justin kennen und befreundet sich mit ihm. Das hat für beide Folgen. Hinzu kommt, dass sich eine juristisch verbotene und gesellschaftlich verachtete Liebe zwischen der Ärztin und Calvin Bell entwickelt, die im Zuge der Entwicklung auf eine harte Probe gestellt wird. Das sind Themen, mit denen ganze Bibliotheken gefüllt werden können. Insofern kommen einige Beschreibungen zu kurz. Das Vorleben von Petes Vater hätte mich interessiert und auch die Hintergründe, warum Calvin Bell umgezogen ist. Die Liebesbeziehung zwischen Calvin Bell und Lucy Armstrong entsteht nach dem ersten Kontakt ohne Entwicklung urplötzlich. Und auch das feindliche gesellschaftliche Umfeld wird nur punktuell betrachtet. Der Feind hat, abgesehen von Petes Vater, kein Gesicht. Der Fokus liegt auf den genannten Protagonisten, insbesondere auf Pete und Lucy Armstrong und deren Sicht der Dinge. Die gesellschaftlichen Spannungen hätten viel umfassender und differenzierter beschrieben und analysiert werden können. Insofern wirkt der sehr wohl lesenswerte Roman ein wenig klischeehaft und vorhersehbar. Ein Lichtblick ist der Wolfshund Prinz, der die wichtigen Tugenden Unabhängigkeit, Freundschaft und Freiheit verkörpert.

Freundschaft kennt keine…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 07.06.2021
Bewertungsnummer: 2744998
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freundschaft kennt keine Grenzen Die Geschichte spielt im Jahre 1959 in einem kleinen Ort in Texas. Catherine Ryan Hyde behandelt in ihrem Roman eine Vielzahl sozialer Themen, die auch heute – nicht nur in den USA - aktuell sind. Die Ärztin Dr. Lucy Armstrong hat sich zurückgezogen und behandelt vorwiegend nur noch Tiere, weil ihr dörfliches Umfeld einer alleinstehenden selbstständigen Frau misstrauisch gegenübersteht. Der 12-jährige Pete Solomon leidet unter seinem tyrannischen Vater, der ihn misshandelt. Er ist ein Junge mit Prinzipien, der viel Wert auf echte Freundschaft legt und sich für das Wohl verletzter Tiere einsetzt. Der farbige Calvin Bell und sein Sohn Justin sind erst vor wenigen Tagen in das Dorf gezogen und machen böse Erfahrungen mit Gewalt und Rassendiskriminierung. Die Gesellschaft ist ihnen gegenüber feindlich gestimmt. Das Leben von Lucy Armstrong ändert sich, als eines Tages Pete mit einem verletzten Wolfshund bei ihr vor der Haustür steht. Pete lernt unterwegs den etwas jüngeren Justin kennen und befreundet sich mit ihm. Das hat für beide Folgen. Hinzu kommt, dass sich eine juristisch verbotene und gesellschaftlich verachtete Liebe zwischen der Ärztin und Calvin Bell entwickelt, die im Zuge der Entwicklung auf eine harte Probe gestellt wird. Das sind Themen, mit denen ganze Bibliotheken gefüllt werden können. Insofern kommen einige Beschreibungen zu kurz. Das Vorleben von Petes Vater hätte mich interessiert und auch die Hintergründe, warum Calvin Bell umgezogen ist. Die Liebesbeziehung zwischen Calvin Bell und Lucy Armstrong entsteht nach dem ersten Kontakt ohne Entwicklung urplötzlich. Und auch das feindliche gesellschaftliche Umfeld wird nur punktuell betrachtet. Der Feind hat, abgesehen von Petes Vater, kein Gesicht. Der Fokus liegt auf den genannten Protagonisten, insbesondere auf Pete und Lucy Armstrong und deren Sicht der Dinge. Die gesellschaftlichen Spannungen hätten viel umfassender und differenzierter beschrieben und analysiert werden können. Insofern wirkt der sehr wohl lesenswerte Roman ein wenig klischeehaft und vorhersehbar. Ein Lichtblick ist der Wolfshund Prinz, der die wichtigen Tugenden Unabhängigkeit, Freundschaft und Freiheit verkörpert.

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