Die Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.01.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
146 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638110327
175 RStGB eine reichsweite Strafverordnung die die gesetzliche Grundlage zur Verfolgung von Homosexuellen schuf. Gleichwohl nahm die Verfolgung insbesondere schwuler Männer im Dritten Reich spezifische Züge an. Grundlegend dafür war die Herauslösung des Homosexuellendiskurses aus den bisher zuständigen Agenturen der Medizin und Justiz und seine politische Aufladung. Schwule waren nicht mehr länger ,nur' Kranke oder Kriminelle, sondern wurden in der NS Propaganda zu Feinden der Volksgemeinschaft und damit zu Staatsfeinden stilisiert. ,,Nicht ,arme kranke Menschen' sind zu ,behandeln' sondern Staatsfeinde auszumerzen" so der Schlusssatz eines einschlägigen Artikels im ,Schwarzen Korps', dem propagandistischen Zentralorgan der SS aus dem Jahre 1937. Im Sinne des Ideals einer völkisch formierten Gesellschaft galt es für die Nationalsozialisten all diejenigen ,auszumerzen' oder ,umzuerziehen', die sich der Volksgemeinschaft widersetzten oder entzogen. Auch die Verfolgung schwuler Männer war Element dieser Politik. Dabei basierte die Konstruktion des Homosexuellen als Staatsfeindes vor allem auf drei Argumenten, die sich immer wieder in der nationalsozialistischen Propaganda finden lassen:
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