Galileo Galilei und Nikolaus Kopernikus
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
818 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638204224
begann Ende des 14. Jahrhundert in Italien und breitete sich bis Ende des
15. Jahrhundert im gesamten Europa aus. An den italienischen Universitäten
entdeckte man die antiken Schriften wieder, man übersetzte sie und versuchte, sie
wissenschaftlich aufzubereiten. Die Buchdruckerkunst ermöglichte deren
Verbreitung. Es kam zu einer Abkehr von der mittelalterlichen scholastischen
Weltanschauung. Die menschliche Priorität trat immer stärker an die Stelle
kirchlicher und staatlicher Autorität. Mit der Veränderung des Gesellschaftsbildes
ging die Veränderung des Weltbildes Hand in Hand. Entscheidend war das Erlebnis
einer unbefangeneren Naturbeobachtung, die Bewusstwerdung der Freiheit und
Würde des einzelnen Menschen und seiner schöpferischen Möglichkeiten. Der Astronom und Mathematiker Nikolaus Kopernikus wurde am 19. Februar 1473
in Thorn als Sohn einer deutschen Kaufmannsfamilie geboren. Er wuchs mit seinen
drei Geschwistern, dem älteren Bruder Andreas und zwei Schwestern Barbara und
Katharina auf. Über seine Jugend ist jedoch fast nichts bekannt. Die Verhältnisse im
begüterten Elternhaus und Verwandtschaft boten ihm zahlreiche Möglichkeiten der
Bildung. Als Kopernikus zehn Jahre alt war, starb sein Vater. Von da an übernahm sein Onkel
Lukas von Watzenrode, Bischof vom Ermland, die Erziehung. Durch ihn wurde
Kopernikus schon früh mit den Aufgaben im Dienst der Kirche vertraut. Lukas von
Watzenrode sorgte fast 30 Jahre lang für Kopernikus' Ausbildung und
Lebensstellung. Kopernikus schrieb sich im Jahre 1491 an der Krakauer Universität
ein. Dort erwarb er Grundkenntnisse in Astronomie, Mathematik, aristotelischer
Philosophie und lateinischer Literatur. Wie lange er sich in Krakau aufhielt, ist nicht
bekannt. Es wird angenommen, dass er Ende 1494 ohne akademischen Abschluss
wieder in seiner Heimat war. [...]
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