Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Nachsommer

Nachsommer

7

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.02.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

868 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl-Ludwig Wetzig

Sprache

Deutsch

EAN

9783866483392

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.02.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

868 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl-Ludwig Wetzig

Sprache

Deutsch

EAN

9783866483392

Kundinnen und Kunden meinen

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Kain und Abel...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.05.2018

Bewertungsnummer: 3029994

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein letzter Abend im Sommerhaus seiner Kindheit - bald muss Olof die Villa in den südfinnischen Schären für immer verlassen. Carl, sein jüngerer Bruder, hat sie von der Mutter vermacht bekommen - er, der stetes ihr Liebling war und in dessen Schatten Olof bis heute steht.   “Ich bin durch sämtliche Zimmer gegangen, habe ein kurioses Ding nach dem andern in die Hand genommen, sie eine Weile darin gewogen und dann wieder zurückgestellt. Sie lassen sich nicht retten. Auf eine eigenartige Art hängt jedes einzelne von ihnen mit den anderen zusammen. Wenn man sie voneinander trennt, werden sie absurd und bedeutungslos.” (S. 17)   Nicht allein deshalb verbindet die Brüder eine komplizierte Beziehung, geprägt von Konkurrenz und unausgesprochenen Konflikten, deren Wurzeln bis weit zurück in ihre Jugend reichen. Jahrelang gingen sich die beiden aus dem Weg, und als sie nun am Sterbebett der Mutter wieder aufeinander treffen, steigern sich die Spannungen zwischen ihnen erneut. Erzählt wird hier zum einen von dem Zusammentreffen der Brüder am Sterbebett der Mutter, gemeinsam mit einigen anderen Figuren, von dem Alltag drumherum mit Bootstouren, Angelausflügen und Gewitterabenden, zum anderen von ausgewählten Episoden aus ihrer Vergangenheit. Dabei erfolgt die Verschränkung der Zeitebenen so gekonnt, dass durch den Kontrast der alten, kaum vernarbten und immer noch nachwirkenden Verletzungen sowie des aggressiven Schweigens der Brüder in der Gegenwart der Eindruck einer Eskalation in Zeitlupe entsteht.   “Weißt du noch, dass Vater genau auf dieselbe Art gestorben ist?”, fragte ich ihn. Er schraubte den Schlüssel fest um die obere Mutter, hob den Hammer und schwang ihn ein paarmal urch die Luft. “Und du willst behaupten, du weißt es noch, oder was?” Ich fragte mich, wie er wissen konnte, dass ich es nicht mehr wusste. “Ich bin schließlich en par Jahre älter als du.” Er lachte trocken auf, ein Schnaufen. “Halt fest!” - “Wo?” Er deutete auf den Schaft des Schraubenschlüssels. “Den muss man wohl kaum festhalten, oder?” Er sah mir direkt in die Augen. “Hast du Schiss?” Ich hockte mich hin, packte den Schaft so nah wie möglich an der Mutter. “Du bist doch weggerannt, zum Teufel”, sagte er. Dann pfiff es dicht an meinem Kopf vorbei. Der Hammer traf mit einem Knall eine Daumenbreite von meinen Händen entfernt auf." (S. 48 f.)   Johan Bargum präsentiert in diesem schmalen Roman eine Familiengeschichte von existenzieller Wucht, die einen ungeheuren Sog entwickelt. Jede Rückblende und jede kleine Enthüllung in der Gegenwart wandelt und vervollständigt das Wesen der Figuren. So empfindet man schlussendlich sogar für Olofs zornigen und ungerechten Bruder Carl zunehmend Sympathie, da sein Charakter nicht nur Härte ausstrahlt, sondern letztlich auch Hilflosigkeit. Olof fungiert hier als nüchterner Ich-Erzähler, der Stil ist klar, schlicht und schnörkellos. Die geschilderten subtilen Dramen werden nahezu beiläufig berührt, ebenso wie die existenziellen Fragen, die dadurch aufgeworfen werden: ‘Weiß man eigentlich jemals, was vor sich geht?’ Vieles schwingt zwischen den Zeilen mit und macht das Lesen dadurch um so vieles intensiver, als es die bloßen Worte könnten. Johan Bargum, der zu den bekanntesten Autoren Finnlands zählt, erscheint hier als Meister der Reduktion. In wenigen Strichen entwirft er eine ungeahnt intensive Erzählung, häufig durchzogen von einem melancholischen Ton, jedoch auch von unerwartet heiteren und leichtfüßigen Szenen. Das Ende ist offen, lässt mich aber nicht unzufrieden zurück. Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit lassen sich nicht ausräumen und wiedergutmachen, was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Einzig gilt, sich nicht vor dem Leben zu verstecken. Für mich eine überraschend bereichernde Lektüre! © Parden  

Kain und Abel...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.05.2018
Bewertungsnummer: 3029994
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein letzter Abend im Sommerhaus seiner Kindheit - bald muss Olof die Villa in den südfinnischen Schären für immer verlassen. Carl, sein jüngerer Bruder, hat sie von der Mutter vermacht bekommen - er, der stetes ihr Liebling war und in dessen Schatten Olof bis heute steht.   “Ich bin durch sämtliche Zimmer gegangen, habe ein kurioses Ding nach dem andern in die Hand genommen, sie eine Weile darin gewogen und dann wieder zurückgestellt. Sie lassen sich nicht retten. Auf eine eigenartige Art hängt jedes einzelne von ihnen mit den anderen zusammen. Wenn man sie voneinander trennt, werden sie absurd und bedeutungslos.” (S. 17)   Nicht allein deshalb verbindet die Brüder eine komplizierte Beziehung, geprägt von Konkurrenz und unausgesprochenen Konflikten, deren Wurzeln bis weit zurück in ihre Jugend reichen. Jahrelang gingen sich die beiden aus dem Weg, und als sie nun am Sterbebett der Mutter wieder aufeinander treffen, steigern sich die Spannungen zwischen ihnen erneut. Erzählt wird hier zum einen von dem Zusammentreffen der Brüder am Sterbebett der Mutter, gemeinsam mit einigen anderen Figuren, von dem Alltag drumherum mit Bootstouren, Angelausflügen und Gewitterabenden, zum anderen von ausgewählten Episoden aus ihrer Vergangenheit. Dabei erfolgt die Verschränkung der Zeitebenen so gekonnt, dass durch den Kontrast der alten, kaum vernarbten und immer noch nachwirkenden Verletzungen sowie des aggressiven Schweigens der Brüder in der Gegenwart der Eindruck einer Eskalation in Zeitlupe entsteht.   “Weißt du noch, dass Vater genau auf dieselbe Art gestorben ist?”, fragte ich ihn. Er schraubte den Schlüssel fest um die obere Mutter, hob den Hammer und schwang ihn ein paarmal urch die Luft. “Und du willst behaupten, du weißt es noch, oder was?” Ich fragte mich, wie er wissen konnte, dass ich es nicht mehr wusste. “Ich bin schließlich en par Jahre älter als du.” Er lachte trocken auf, ein Schnaufen. “Halt fest!” - “Wo?” Er deutete auf den Schaft des Schraubenschlüssels. “Den muss man wohl kaum festhalten, oder?” Er sah mir direkt in die Augen. “Hast du Schiss?” Ich hockte mich hin, packte den Schaft so nah wie möglich an der Mutter. “Du bist doch weggerannt, zum Teufel”, sagte er. Dann pfiff es dicht an meinem Kopf vorbei. Der Hammer traf mit einem Knall eine Daumenbreite von meinen Händen entfernt auf." (S. 48 f.)   Johan Bargum präsentiert in diesem schmalen Roman eine Familiengeschichte von existenzieller Wucht, die einen ungeheuren Sog entwickelt. Jede Rückblende und jede kleine Enthüllung in der Gegenwart wandelt und vervollständigt das Wesen der Figuren. So empfindet man schlussendlich sogar für Olofs zornigen und ungerechten Bruder Carl zunehmend Sympathie, da sein Charakter nicht nur Härte ausstrahlt, sondern letztlich auch Hilflosigkeit. Olof fungiert hier als nüchterner Ich-Erzähler, der Stil ist klar, schlicht und schnörkellos. Die geschilderten subtilen Dramen werden nahezu beiläufig berührt, ebenso wie die existenziellen Fragen, die dadurch aufgeworfen werden: ‘Weiß man eigentlich jemals, was vor sich geht?’ Vieles schwingt zwischen den Zeilen mit und macht das Lesen dadurch um so vieles intensiver, als es die bloßen Worte könnten. Johan Bargum, der zu den bekanntesten Autoren Finnlands zählt, erscheint hier als Meister der Reduktion. In wenigen Strichen entwirft er eine ungeahnt intensive Erzählung, häufig durchzogen von einem melancholischen Ton, jedoch auch von unerwartet heiteren und leichtfüßigen Szenen. Das Ende ist offen, lässt mich aber nicht unzufrieden zurück. Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit lassen sich nicht ausräumen und wiedergutmachen, was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Einzig gilt, sich nicht vor dem Leben zu verstecken. Für mich eine überraschend bereichernde Lektüre! © Parden  

schönes, ruhiges Lesevergnügen

Edith Berger am 20.03.2018

Bewertungsnummer: 388380

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist lange her, seit Olof seinen jüngeren Bruder Carl das letzte Mal gesehen hat. Vor Jahren ist Olof mit seiner Frau und seinen Söhnen nach Amerika ausgewandert. Ungleich höhere Karrierechancen waren wohl der Hauptgrund für diese Entscheidung. Nun liegt Carls und Olofs Mutter im Sterben. Olof fliegt mit seiner Familie nach Finnland zurück. Trotz ihrer Trauer sind die Erinnerungen an ihre stete Rivalität, ihre Reibereien und Auseinandersetzungen sofort wieder präsent. Auch ihre Träume und Versäumnisse drängen sich ins Bewusstsein. Eine Klärung ihrer schwierigen Beziehung scheint unausweichlich.

schönes, ruhiges Lesevergnügen

Edith Berger am 20.03.2018
Bewertungsnummer: 388380
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist lange her, seit Olof seinen jüngeren Bruder Carl das letzte Mal gesehen hat. Vor Jahren ist Olof mit seiner Frau und seinen Söhnen nach Amerika ausgewandert. Ungleich höhere Karrierechancen waren wohl der Hauptgrund für diese Entscheidung. Nun liegt Carls und Olofs Mutter im Sterben. Olof fliegt mit seiner Familie nach Finnland zurück. Trotz ihrer Trauer sind die Erinnerungen an ihre stete Rivalität, ihre Reibereien und Auseinandersetzungen sofort wieder präsent. Auch ihre Träume und Versäumnisse drängen sich ins Bewusstsein. Eine Klärung ihrer schwierigen Beziehung scheint unausweichlich.

Kundinnen und Kunden meinen

Nachsommer

von Johan Bargum

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nachsommer