Original oder Kopie? Ein Vergleich der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht mit der "Beggar's Opera" von John Gay
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
414 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640361090
Lotte Lenya, die Ehefrau von Kurt Weill, Komponist der "Dreigroschenoper", formuliert hier treffend, was die Rezeptionsgeschichte der "Dreigroschenoper" grundlegend mitbestimmte: Die Frage nach den Urheberrechten.
Seit Alfred Kerr Bertolt Brecht am 03.05.1929 im Berliner Tageblatt vorwarf, er habe widerrechtlich Villon-Balladen in der Übersetzung Karl Klammers plagiiert, riss die Frage nach Brechts geistigem Eigentum an der "Dreigroschenoper" nicht ab.
Mit der vorliegenden Hausarbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, ob Kerrs Vorwurf gerechtfertig war und Brecht "schamlos" von anderen abschrieb, oder aber ob Brecht seine Vorlagen so gravierend umgestaltete, dass ihm Originalität bescheinigt werden kann.
Der Schwerpunkt soll dabei auf dem Vergleich der Brechtschen "Dreigroschenoper" mit der englischen Vorlage "The Beggar's Opera" von John Gay liegen. Welche Rolle spielte dieses Werk für Brecht? War es wirklich Vorlage oder vielmehr nur Anregung für ein neues Stück?
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