Die Darstellung des Holocaust in Jurek Beckers "Jakob der Lügner"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.02.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
151 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638173438
Dieser Roman wird in der folgenden Arbeit jedoch gerade hinsichtlich des geschichtlichen Hintergrundes untersucht. Es wird die Darstellung des Holocaust sowohl im Buch, als auch in den beiden Verfilmungen von 1974 und 1999 analysiert, denn in einer Handlung, die in einem jüdischen Ghetto in Polen im Winter 1944 spielt, muss die Thematik des Holocaust eingearbeitet werden. Zudem ist der Schriftsteller selbst Jude und Überlebender dieser Zeit, was im Folgenden noch näher betrachtet werden wird. Neben einigen wichtigen Ereignissen aus dem Lebenslauf Beckers wird in dieser Arbeit vor allem die Darstellung des Lebens im Ghetto im Roman und in den Verfilmungen untersucht, miteinander verglichen und in Kontrast gesetzt zum Leben im historischen Ghetto. In diesem Kontext werden die visuelle oder im Buch beschriebene Darstellung des Ghettos und die Thematisierung des Widerstandes hinsichtlich der Holocaust - Thematik untersucht.
Da die Arbeit in ihrem Umfang begrenzt ist, wird davon abgesehen eine detaillierte Inhaltsangabe des Romans vorzunehmen, da dies den Rahmen auf Grund der Komplexität des Werkes sprengen würde. Zudem wird von einer literarischen Analyse, die im Hinblick auf die Grundlage der Arbeit, des Romans, nahe liegt, Abstand genommen. Hier geht es in erster Linie um eine Analyse aus Sicht des Historikers, nicht des Literaten. In diesem Zusammenhang ist auch die Literaturlage zu sehen. Die angeführte Literatur beschäftigt sich oftmals mit der literarischen Analyse und Erörterung bestimmter Problemkreise im Roman, die meist wenig mit der Holocaust - Thematik zu tun haben, so wird z. B. das Konstrukt der Lüge immer wieder analysiert und gedeutet. Dies wird ebenfalls keinen Eingang in diese Arbeit finden, ebenso wie bestimmte inhaltliche Differenzen zwischen Roman und den Verfilmungen hier nur in soweit dargestellt werden, als dass sie für die Bearbeitung des Themas von Bedeutung sind.
Verfasst wird die Arbeit in der neuen deutschen Rechtschreibung, wobei direkte Zitate und Eigennamen keine Änderung erfahren.
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