Morphological and chemical characteristics of fruits of the genus Psidium with special reference to bioactive compounds
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Sprache:Englisch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
12.12.2017
Verlag
Cuvillier VerlagSeitenzahl
147
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
199 g
Sprache
Englisch
ISBN
978-3-7369-9690-8
Weiterhin wurde die Charakterisierung der polaren Sekundärmetaboliten, darunter Polyphenole und Terpenoide, in der Schale und im Fruchtfleisch der P. guajava und P. friedrichsthalianum untersucht. Gallotannine, Hydroxyzimtsäure-Derivate, Flavanone, Flavanolignane, Dihydrochalcone und Biflavonoide wurden hier zum ersten Mal in der Gattung Psidium beschrieben, z. B. Phloretin, Phlorizin, Nothofagin, Astringin, Chrysin-C-Hexosid, Chlorogensäure-Isomere, Cinchonain I und dessen Desoxyderivate, Amentoflavon und Agathisflavon. Die charakterisierten Substanzen deuten auf eine chemotaxonomische Verbindung zwischen Psidium und Myrciaria sowie Eukalyptus hin, die alle der Familie der Myrtaceae angehören. Diese Annahme wird durch Gemeinsamkeiten in verschiedenen Polyphenolgruppen gestützt, wie zum Beispiel den phenolischen Säuren (Gallussäure und Chlorogensäure), Gallotanninen, Quercetin-Derivaten, Catechin-Derivaten, Dihydrochalconen und Ellagtanninen. Schließlich wurde der Einfluss des Saftherstellungsprozesses auf die physikochemischen Charakteristika und Sekundärmetaboliten der P. friedrichsthalianum Frucht unter zwei unterschiedlichen Pasteurisierungsbedingungen (71.1 °C für 4 s mit einem Plattenpasteur und 60 °C für 8.2 min mit einem industriellen Kochtopf) bestimmt. Zudem wurden die Sekundärmetabolite Pedunculagin, Vescalagin-Isomeren, Geraniin-Isomeren nicht durch den Prozess beeinflusst.
Die in dieser Arbeit durchgeführte morphologische und chemische Charakterisierung unterstreicht die Bedeutung von P. guajava und P. friedrichsthalianum als vielversprechende Quellen bioaktiver Verbindungen mit vermeintlich positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese Ergebnisse helfen dabei, das Wissen über Früchte, die reich an Sekundärmetaboliten sind, sowie ihre weitere mögliche Verwendung bei der Entwicklung von funktionellen Lebensmitteln zu erweitern.
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