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Gotteslehre Die Bedeutung der Trinitätslehre für Theologie, Kirche und Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

333

Maße (L/B/H)

21,3/15,1/2,2 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Rost / Khaki

Auflage

2. veränderte und ergänzte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-4970-0

Beschreibung

Rezension

Aus: Deutsches Pfarrerblatt – M. Bock – 10/2017

[…] Ein Buch, das tiefgreifend in die Grundlagen des Glaubens und dessen zentrale Gegenstände einführt und zugleich Perspektiven für den interdisziplinären Dialog eröffnet, hat Matthias Haudel vorgelegt. […] Angesichts einer Welt, die in der Gegenwart so greifbar und erfahrbar ›aus den Fugen‹ ist, kann eine trinitarische Gotteslehre, wie sie Haudel vorgelegt hat, nicht nur ein in hohem Maße nützlicher theoretischer, sondern auch ein praktischer Beitrag sein, evangelische Theologie und Kirche wieder vom Innersten des Glaubens aus sprachfähiger für die Nöte und die Heilung der Schöpfung Gottes werden zu lassen. Ein für das Reformationsjubiläum 2017 kaum zu unterschätzender Beitrag! […]


Aus: AfeT Rezensionen – B. Schwarz – 5/2017

[…] Das Lehrbuch erfüllt alles in allem sehr gelungen seinen pädagogischen und didaktischen Sinn, wenn es darum geht, dass die Studierenden dogmen- und theologiegeschichtliche Kernsätze zu Entfaltungen und Begründungen der Dreieinigkeit Gottes dogmatisch reflektiert kennenlernen. In diesem Bereich ist das Lehrbuch für den Unterricht an theologischen Fakultäten und Akademien sowie an Hoch- und Bibelschulen sehr zu empfehlen […].Angesichts der Betonung der Dreieinigkeit als Ausgangsposition für die Gotteslehre und für des Menschen Selbst- und Weltverständnis gibt es kaum ein Lehrbuch, das so stark die Grundüberzeugungen seit der frühen Kirche und der dort entwickelten Trinitätslehre hervorhebt, würdigt, lediglich moderat modifiziert und fördert, wie dieses Lehrbuch. Das ist ausdrücklich zu loben. Die dadurch erreichte ökumenische Dialogfähigkeit, ausgehend vom Zentrum der trinitarischen Gotteslehre (protestantisch, römisch-katholisch, orthodox), ist als ein genialer Wurf des Verfassers zu würdigen, der m. E. kaum zu überschätzen ist, gerade angesichts einer zunehmenden theologisch bewirkten, rationalistisch forcierten Erosion im Blick auf die Lehren über die Trinität Gottes oder die Zwei-Naturen-Lehre Christi. In dieser Hinsicht ist Haudel zu danken, dass er intelligent und ausgewogen, die Trinitätslehre für die Gegenwart in die theologische Diskussion hineinstellt und Studierende damit konstruktiv herausfordert, sich diesen klassischen christlichen Auffassungen zur eigenen Urteilsbildung im ökumenischen Diskurs zu stellen. […]


Aus: Europäische Theologische Zeitschrift – Viktor Martens – 2/2017

[…] Das Lehrbuch ist übersichtlich konzipiert und gut für das Studium der Gotteslehre geeignet. Haudel bleibt niemals nur auf der Ebene des Referats, sondern bezieht Stellung zu den Fragestellungen. Man kann hier von einer Vermittlungstheologie sprechen, denn ein Merkmal der Gotteslehre ist ihr Versuch, ausgewogene Modelle darzustellen und verschiedene Gesprächspartner zusammenzubringen. […]


Aus: EKvW pfarrinfo 1/2017

[…] Haudels Band bietet deshalb nicht nur einen allgemein verständlichen und tiefgreifenden Einblick in die wichtigsten Grundlagen und Fragen des Glaubens, sondern eröffnet auch weitreichende Perspektiven für den interdisziplinären Dialog. Das gilt ebenso für die ökumenische Weite des Bandes und für die Anregungen zum interreligiösen Dialog. So bietet das Buch zugleich Hilfestellung für die vielfältigen lebensweltlichen Herausforderungen in der Praxis vor Ort. […]


Aus: Geist & Leben – Gisbert Greshake – 2/2016

[…] in den…Ausführungen, wonach sich das Wirken Gottes als Schöpfer, Erlöser (Menschgewordener) u. Vollender nur trinitarisch begreifen lässt, macht der Vf. Gebrauch vom Besten, was i.d. letzten Jahrzehnten in allen christl. Kirchen zur trinitarischen Struktur der Theol. u. zur Bedeutung der Trinitätstheologie vorgelegt wurde. Das gilt nicht zuletzt auch von den vorzüglichen dogmengeschichtlichen Darlegungen. […]


Aus: Theologische Revue – Jürgen Werbick - 6(2015)

[…] man legt dieses Buch auch als theologischer „Profi“ bereichert aus der Hand, wünscht sich eine kritische Rezeption im theologischen Lehrbetrieb und ist herausgefordert, v.a. die These zur trinitätstheologischen Prägung der konfessionellen ekklesiologischen Option wegen ihres ökumenisch-theologischen Potential weiter zu durchdenken.


Aus: Zeitzeichen – Michael Weinrich - 1(2016)

[…] Zweifellos präsentiert der Band eine enorme Fülle wertvollen Wissens und theologischer Verknüpfungen. […]


Aus: lehrerbibliothek.de – Thomas Bernhard - 29.07.2015

[…] Vergleichsweise verständlich und kompakt kann dieses Lehrbuch als grundlegende Lektüre zur Gotteslehre empfohlen werden.


Aus: Theologische Literaturzeitung – Michael Plathow – 141/2016

Die „Gotteslehre“ […] wendet sich an betont vielschichtige und breit anvisierte Adressaten. Verstehenshilfen geben grau unterlegte Zusammenfassungen zu Anfang jeden Hauptabschnitts und die Literaturempfehlungen an deren Schluss […]. Viele anregende Einsichten, interessante Erkenntnisgewinne, auch theologische Sinnerschließungen vermag der Leser zu erfahren.


Aus: Kirchenkreis Arnsberg – 18.05.2015

[…] Haudel zeigt in dem allgemein verständlich geschriebenen Band, dass die Gottesfrage die Grundfragen des Menschen berührt, wie etwa die Fragen nach tragfähiger Gotteserkenntnis sowie nach Ursprung, Ziel und Sinn des Lebens. Deshalb erörtert er den christlichen Gottesbegriff im Kontext von Religion, Philosophie und Naturwissenschaft und entfaltet das Verständnis der Trinität in seiner Bedeutung für alle Bereiche der Theologie. So erfolgt zugleich eine Einführung in die Grundlagen von Theologie und Dogmatik sowie in deren zentrale Gegenstände. Das geschieht in theologiegeschichtlicher und ökumenischer Weite bis hin zu den aktuellen Konzeptionen.


Aus: Eulenfisch Literatur Blog – Werner Löser – 14.01.2015

[…] Wer immer sich dazu entschließt, sich mit Matthias Haudel auf den Weg der Entfaltung seiner „Gotteslehre“ zu begeben, kann damit rechnen, viele neue Anregungen zu empfangen. Er muss dafür freilich einen langen Atem und die Bereitschaft zu einer nicht geringen intellektuellen Herausforderung mitbringen.


Aus: Ökumenische Information 28 – Burkhard Neumann – 12.07.2016

[…] Der Verfasser bietet [.] nicht nur eine Darstellung der Geschichte und der aktuellen Diskussion zur christlichen Trinitätslehre, sondern zeigt, wie der Glaube an den dreieinigen Gott alle Artikel des christlichen Glaubensbekenntnisses bestimmt. […] Denn hier liegt ein Ansatz vor, der auf knappem Raum Ernst damit macht, die Bedeutung des Glaubens an den dreieinigen Gott für den gesamten christlichen Glauben durchzubuchstabieren. Sich davon anregen zu lassen und sich damit auseinanderzusetzen lohnt auf jeden Fall.


Aus: Hochschulzeitung der Uni Münster – Februar 2016

[…] Das allgemein verständliche Werk behandelt die zentralen Gegenstände von Theologie, Kirche und Welt. Die Gottesfrage berührt die Grundfragen des Menschen sowie Fragen nach Ursprung, Ziel und Sinn des Lebens. Erörtert wird der Gottesbegriff im Kontext von Religion, Philosophie und Naturwissenschaft. […]

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

333

Maße (L/B/H)

21,3/15,1/2,2 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Rost / Khaki

Auflage

2. veränderte und ergänzte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-4970-0

Herstelleradresse

Vandenhoeck + Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

Email: productsafety@degruyterbrill.com

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  • Vorwort 9
    I. Einführung 13
    1. Gotteslehre und die Grundfragen des Lebens 13
    2. Gotteslehre als Grundlage christlicher Theologie 15
    3. Aufbau 19
    II. Religionsgeschichtliche, philosophische und theologische Dimensionen der Gotteslehre 24
    1. Horizonte des Gottesbegriffs 24
    2. Die Transzendenz von Welt und Kosmos 27
    3. Die Transzendenz des Menschen 30
    4. Implikationen des Gottesbegriffs 33
    5. Hermeneutische Bedingungen für die Erkenntnis Gottes 36
    6. Glaube und Vernunft 42
    III. Die Grundlagen christlicher Gotteslehre in ihrem philosophischen und religiösen Kontext 46
    1. Das biblische Zeugnis von Vater, Sohn und Heiligem Geist 46
    1.1 Altes Testament 46
    1.2 Neues Testament 51
    2. Die Entfaltung der christlichen Gotteslehre im Kontext von Philosophie und Religion 56
    3. Das Bekenntnis zum dreieinigen Gott als Grundlage des christlichen Glaubens 63
    3.1 Die zur neunizänischen Theologie führenden ost- und westkirchlichen Entwicklungen 63
    3.1.1 Irenäus und Tertullian 64
    3.1.2 Origenes 67
    3.1.3 Der arianische Streit und das Erste Ökumenische Konzil (Nizäa 325) 68
    3.1.4 Athanasius 70
    3.2 Der Glaube an den dreieinigen Gott als philosophische und religiöse Revolution 73
    3.2.1 Die drei großen Kappadozier 73
    3.2.2 Augustin 79
    3.3 Das Ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (381) als Grundlage des christlichen Gottesbegriffs 81
    4. Jesus Christus: Wahrer Gott und wahrer Mensch (Chalcedon 451) 85
    IV. Spätere trinitätstheologische Engführungen in West- und Ostkirche 93
    1. Westkirchliche Engführungen (Das Filioque-Problem) 94
    2. Ostkirchliche Engführungen (Aspekte der Energienlehre) 97
    3. Die Lösung des Filioque-Problems 100
    V. Die Bedeutung der Trinitätslehre für die Reformation 105
    1. Luthers Trinitätslehre und der reformatorische Durchbruch 105
    2. Trinitätslehre bei Zwingli und Calvin 113
    VI. Gotteslehre im Kontext der Aufklärung 120
    1. Bedeutende Konzeptionen der Aufklärung (Descartes, Kant, Hegel) 120
    2. Gotteslehre im Horizont der Religionskritik 126
    3. Gottesbeweise 131
    VII. Die Besinnung auf die altkirchliche Trinitätslehre im 19. und 20. Jahrhundert 140
    1. Protestantische Konzeptionen 140
    1.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 141
    1.2 Karl Barth 142
    1.3 Eberhard Jüngel 145
    1.4 Jürgen Moltmann 148
    1.5 Weitere Entwürfe (W. Pannenberg u.a.) 152
    2. Römisch-katholische Konzeptionen 156
    2.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 156
    2.2 Zweites Vatikanisches Konzil 159
    2.3 Karl Rahner 161
    2.4 Weitere Entwürfe (H.U. von Balthasar u.a.) 164
    3. Orthodoxe Konzeptionen 167
    3.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 167
    3.2 Dumitru Staniloae u.a. 169
    VIII. Der dreieinige Gott als die vollkommene Gemeinschaft der Liebe 174
    1. Gottes dreieiniges Wesen und sein diesem Wesen entsprechendes Handeln 174
    2. Gottes Eigenschaften 182
    IX. Der dreieinige Gott als Lebenshorizont 187
    1. Gott als offenbares Geheimnis: seine verborgene und offenbare Anwesenheit 187
    2. Der Mensch als Ebenbild Gottes und der Sinn des Lebens 189
    X. Die drei Artikel des Glaubensbekenntnisses: Schöpfer, Erlöser, Vollender 196
    1. Gott, der Schöpfer 196
    1.1 Gottes Wirken: Schöpfung und Weltregierung 197
    1.2 Theologie und Naturwissenschaft 201
    1.2.1 Die Notwendigkeit des Dialogs 201
    1.2.2 Ursachen der Trennung 202
    1.2.3 Grundlegende naturwissenschaftliche Umbrüche als neue Öffnung 205
    1.2.4 Aktuelle naturwissenschaftliche Spekulationen 212
    1.2.5 Zum Wesen von Theologie und Naturwissenschaft 214
    1.2.6 Schöpfungstheologie im Licht aktueller Naturwissenschaft 218
    1.2.7 Der Zusammenhang von Theologie und Naturwissenschaft 222
    2. Gott, der Erlöser 225
    2.1 Wahre Gottes- und Menschenerkenntnis in Jesus Christus (Heil des Menschen) 226
    2.2 Kreuzestheologie, Auferstehung und Theodizee-Frage: Allmacht und Leidensfähigkeit Gottes 230
    2.2.1 Kreuzestheologie und Gottes Allmacht und Leidensfähigkeit 230
    2.2.2 Zum Verständnis von Opfer, Sühne und Stellvertretung 233
    2.2.3 Zur Bedeutung und zum Verständnis der Auferstehung 235
    2.2.4 Die Theodizee-Frage 237
    2.3 Sünde und Freiheit, Rechtfertigung des Sünders, Glaube und Prädestination 241
    2.4 Ethik und Weltverantwortung (Gesetz und Evangelium, trinitarischer Kontext) 246
    3. Gott, der Vollender 253
    3.1 Die Gemeinschaft der Glaubenden (Kirche) und ihre Maßstäbe 254
    3.2 Mensch und Kosmos in eschatologischer Perspektive 259
    3.3 Tod und ewiges Leben 263
    3.3.1 Zum Verständnis des Todes, des ewigen Lebens und des Verhältnisses von persönlichem Tod und allgemeiner Auferstehung 264
    3.3.2 Leibliche Auferstehung und Jüngstes Gericht 268
    XI. Die Bedeutung der Trinitätslehre für das Kirchenverständnis – in ökumenischer Perspektive 273
    1. Der wesensmäßige Zusammenhang von Trinitäts- und Kirchenverständnis 273
    2. Der Zusammenhang von Einseitigkeiten im Trinitäts- und Kirchenverständnis 275
    2.1 Römisch-katholisches Beispiel: Joseph Ratzinger 276
    2.2 Protestantisches Beispiel: Miroslav Volf 278
    2.3 Orthodoxes Beispiel: Ioannis D. Zizioulas 280
    3. Zur Überwindung der jeweiligen Einseitigkeiten 283
    XII. Die Trinitätslehre im Dialog mit anderen Religionen 286
    1. Christlich-jüdischer Dialog 286
    2. Interreligiöser Dialog mit weiteren Weltreligionen 289
    Literaturverzeichnis 295
    Bibelstellenregister 311
    Personenregister 315
    Sachregister 319