Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie.
Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als alleinerziehender Vater dasteht, gleich daneben einquartiert. Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut?
Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen - ob ihr das gelingen wird?
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Düsseldorf
5/5
31.01.2018
Buch (Taschenbuch)
eine seht gute Fortsetzung von Elenas Geheimnis
Meine Meinung:
Achtung, es sollte wirklich vorab das erste Buch "Elenas Geheimnis" gelesen werden, bevor mit diesem gestartet wird. Denn die Geschichte ist eine Fortsetzung und nimmt Bezug auf die Geschehnisse im ersten Buch.
Elena hat ihren Lottogewinn gut angelegt und es könnte jetzt alles wunderbar laufen, wenn, ja wenn nicht immer wieder etwas unvorhergesehenes passiert. Die Autorin hat auch diesmal alles so treffend beschrieben, was einer Frau, knapp über 60, so alles passieren kann. Ein ruhiger Lebensabschnitt sieht anders aus, aber das wollte Elena ja sowieso nicht. Das Leben schlägt immer wieder zu und manches kommt einem durchaus bekannt vor. Mir hat es wieder gefallen, Elena zu begleiten und sie dabei zu beobachten, wie sie alles meistert. Ab und zu hätte ich ihre durchaus eine Hilfestellung geben können, denn als nicht betroffene Leserin konnte ich einiges klarer erkennen.
Brigitte Teufl-Heimhilcher hat mich mit einem weiteren Buch sehr gut unterhalten. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Protagonistin in meinem Alter ist und bereits einiges an Lebenserfahrung mitbringt. Es mag einem vielleicht so vorkommen, dass ihr ein bisschen viel auf einmal passiert, aber im Romanleben ist es nun mal möglich und ungewöhnliches war eigentlich nichts dabei.
Beide Buchcover gefallen mir sehr gut und zeigen auch gleich, dass die Bücher zusammen gehören. Achja, beinahe hätte ich vergessen etwas zu dem Titel zu schreiben, war es im ersten Buch das Geheimnis über den Lottogewinn, spielte diesmal das Haus von Elena eine wichtige Rolle und am Ende war ich sehr zu frieden, wie es genutzt werden sollte.
Fazit:
Wer sich von einem Buch gut unterhalten lassen möchte und trotzdem die Realität nicht aus den Augen verlieren will, sollte die beiden Bücher über Elena lesen.
Niknak
4/5
29.09.2017
Buch (Taschenbuch)
Elenas Haus - wie es weitergeht mit der Familie
Inhalt:
(Klappentext)
Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie. Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als Alleinerziehender dasteht, gleich daneben einquartiert. Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut? Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen - ob ihr das gelingen wird?
Mein Kommentar:
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis" und kann aber auch sehr gut ohne Vorkentnisse gelesen werden, da es zu Beginn des Buches eine Vorstellung der wichtigsten Personen gibt. So bekommt man einen Einblick in die Geschichte und lernt die Protagonisten kennen und erfährt ihr Verhältnis zueinander, was ich sehr gut fand. Obwohl ich bereits den ersten Teil kannte, fand ich diese Zusammenfassung sehr hilfreich.
Die Autorin Brigitte Teufl - Heimhilcher hat auch in diesem Band wieder einen lockeren Schreibstil gewählt, sodass sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt. Auch die humorvollen Szenen kommen nicht zu kurz.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und recht liebevoll ausgearbeitet, so wie im ersten Band. Jede Person hat ihre eigenen Ecken und Kanten und sie passen in ihrer Gesamtheit sehr gut zueinander. Es war nett zu sehen, welche Entwicklungen sie in der Zwischenzeit durchgemacht haben und wie sie sich veränderten.
In diesem Band schafft es die Autroin dem Leser einige gesellschaftliche aber auch politische Themen näherzubringen, ohne ihn dabei zu überfordern, oder den Lesefluss zu stören. So geht es in erster Linie um einen Lottogewinn, aber auch das Zusammenleben einer ganzen Familie mit mehreren Generationen unter einem Dach und auch ein politischer Wahlkampf dürfen nicht fehlen. So werden dem Leser neben einer leichten Unterhaltungslektüre auch ein paar erstere Themen gekonnt nähergebracht.
Trotzdem fehlte mir in diesem Band die gewisse Tiefe oder auch ein besonderes Ereignis, das Buch las sich locker und leicht, ohne dass etwas wirklich aufregendes passiert wäre. Allerdings war dies auch schon im erste Band der Fall und somit war ich darauf vorbereitet, dass es keine überraschenden Ereignisse geben wird. Trotzdem hätte ich mich über ein ebensolches gefreut, um den Roman noch unterhaltsamer zu gestalten. Für mich war der Roman sehr vorhersehbar.
Mein Fazit:
Eine leichte Sommerlektüre für Zwischendurch, die zwar unterhaltsam ist, bei der man aber nicht allzu viel als Leser gefordert wird.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Lesemama1970
4/5
14.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Alle zusammen oder doch lieber nicht?
Millionärin wider Willen: Elenas Haus ist im Juni 2017 von Brigitte Teufl-Heimhilcher bei Books on Demand erschienen
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es in einer Facebook-Gruppe beworben wurde.
Produktinformation
Taschenbuch: 279 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3744851702
ISBN-13: 978-3744851701
Meine Meinung:
Da ich Band 1 vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe, kam ich sehr gut in die Geschichte rein.
Die Protagonisten waren mir noch geläufig womit das lesen der Geschichte meiner Meinung nach leichter geht. Allen anderen Lesern würde ich empfehlen, erst den ersten Teil zu lesen, auch wenn beide unabhängig voneinander lesbar sind. Man versteht die Zusammenhänge einfach besser.
Der Schreibstil ist flüssig und lebhaft. Das Cover ist nicht so mein Fall, was aber bei der Bewertung für mich keine Rolle gespielt hat. Die Geschichte wird dieses Mal in einzelnen Abschnitten pro Protagonist erzählt, gewöhnungsbedürftig aber ok. Was die einzelnen Charaktere so in der ganzen Zeit erleben ist erstaunlich. Eifersucht, Missverständnisse, Geheimnisse, Liebe und noch viel mehr spielt in diesem Buch eine Rolle. Es war ein angenehmes Lesevergnügen. Das Buch bekommt von mir 4*
Elke Seifried
aus Gundelfingen
4/5
25.07.2017
Buch (Taschenbuch)
Beziehung, Freundschaft und Gesellschaft, ganz ohne Probleme geht es nirgends
Elena hat ihren Lottogewinn in ein Mietshaus investiert und mittlerweile leben dort ihr Sohn Axel und seine Familie, Tochter Kerstin hat ihre Anwaltskanzlei dort eingerichtet und ihren Lebensgefährten Klaus ebenfalls in einer Wohnung einquartiert. Als dann noch Ossi, Elenas Ex Mann, vorübergehend Asyl benötigt und sich breit macht, sind so gut wie alle unter einem Dach versammelt. Auch wenn sich Elena noch so sehr darum bemüht, die Interessen aller unter einen Hut zu bringen und mit gutem Essen gut gewogen zu stimmen, ist die große Frage, kann das gut gehen? Vor allem die Hoffnung, dass ihr Schwarm Helmut Ossi nicht nur toleriert, sondern vielleicht sogar nett findet, ist reichlich optimistisch gedacht, aber Ziele braucht man im Leben.
Dies ist bereits der zweite Teil um Elena, ihre Familie und den Lottogewinn. Ich kenne die Anfänge nicht, hatte aber auch als Neueinsteiger, dank einer aussagekräftigen Personenübersicht zu Beginn nie das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen fehlen würden um der Geschichte folgen zu können. Eventuell hätte ich vielleicht eine engere Bindung zu den einzelnen Darstellern aufgebaut, die habe ich hier auf jeden Fall nicht. Mir ist keiner der Darsteller besonders ans Herz gewachsen und ich habe mit keinem extrem mitgefühlt. Für mich waren die Personen austauschbar und ich habe es eher als Studie über Beziehungs- und aktuelle Gesellschaftsprobleme angesehen und wie mit diesen umgegangen wird.
Welche Probleme ergeben sich, wenn eine Ehe mit Kindern scheitert, welche, wenn eine Patchworkfamilie gegründet werden soll und die neue Partnerin mit Kindern eigentlich gar nicht so viel am Hut hat? Wie viel Arbeit steckt hinter der Gründung einer Partei, was hat es mit dirty campaigning im Wahlkampf auf sich? Auch Themen wie Probleme mit pubertierenden Kindern, dem übervollen Freizeitprogramm vieler Kinder und dem fehlenden Erden, das diese so dringend bräuchten, werden angesprochen. Eine Frau will sich verwirklichen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, wie reagiert ein Mann darauf, wenn er doch gewohnt war, dass sie immer für die Familie zurück steckt? All dies wird hier mithilfe der Darsteller und ihrer Beziehungen zueinander angesprochen, zunehmende Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielen ebenfalls am Rande mit. Gut gefallen mir die versteckten Botschaften, dass Reden extrem wichtig ist und auch "sich selbst nicht an die erste Stelle setzen und sich nicht allzu ernst zu nehmen hilft bestimmt, vieles im Leben leichter zu sehen.
Der locker, leichte Schreibstil der Autorin liest sich äußerst flüssig und die kurzen, knappen Kapitel tun ihr Übriges, dass die Seiten nur so fliegen. Das finde ich hier ganz entscheidend, denn die Geschichte plätscherte für mich so vor sich hin, dank des lockeren Stils, war dies für mich kein allzu großes Problem. Es gab einige Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, wie z.B. Bienchens Sorgen bezüglich des Begriffs Stiefmama, wenn sie ihren Dickkopf beim rosa Prinzessinnenfahrrad durchsetzt oder wenn sich Elena mit den Worten Brainstorming. Sturm im Hirn, klingt irgendwie wie Epilepsie! absichtlich etwas dumm stellt, als sie von Axel eine Einladung dazu bekommt. Gut gefallen hat mir auch, dass die kurzen Kapitel jeweils aus wechselnden Perspektiven erzählen und man so geschickt in alle Köpfe blicken kann. So sieht Kerstin z.B. die Plätzchenbackaktion nicht als tolles Sonntagsevent für die neue Patchworkfamilie so wie ein Klaus.
Elena will all ihre Lieben am liebsten in Frieden und Freundschaft vereinigt sehen. Diesen Wunsch hegen sicher unheimlich viele Familienmamas. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich so gut wie jeder Leser in einem der Charaktere zumindest ein Stück weit wieder findet. Alleinerziehende Papas vielleicht in Klaus, Elenas Nachfolger und Freund ihrer Tochter, Mütter, die lange genug zurückstecken mussten, vielleicht in Maren, Elenas Schwiegertochter, Männer, die in ihrer Arbeit zu ertrinken und die Welt um sich herum dabei zu vergessen drohen, erkennen sich eventuell in Marens Ehemann Axel. So konnte ich mich in Kerstin, Elenas Tochter am ehesten hinein versetzen. Effizient beim Arbeiten, klare Worte, stets bemüht es richtig zu machen und auch am Schlechten noch das Gute sehen können, das entspricht am ehesten mir selbst.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Stunden mit Millionärin wider Willen, allerdings konnte mir die Geschichte keine wirklichen Höhen und Tiefen, spannende, oder besonders empathische Momente sowie besondere Charaktere liefern, die das Lesen für mich zum Erlebnis gemacht hätten. Noch vier Sterne
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