»Deutsche Arbeit« Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.03.2018
Abbildungen
mit 5 Abbildungen
Herausgeber
Felix Axster + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
287
Maße (L/B/H)
22,3/13,9/2,2 cm
Gewicht
431 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-3207-2
Der Topos »Deutsche Arbeit« entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und verknüpfte Vorstellungen von Arbeitsmoral und nationalem Charakter. Während des NS-Regimes wurde der Begriff innerhalb des Konzepts der »Volksgemeinschaft« in besonderer Weise wirkmächtig.
In ihren Beiträgen gehen die Autorinnen und Autoren der Genese dieses ideologischen Selbstbildes nach. Sie untersuchen, in welcher Weise Arbeit nationalistisch aufgeladen und im Gegenzug die Ideologie des Nationalen durch den Arbeitsbegriff konturiert wurde. Ebenso wird nach dem Potenzial der Ausgrenzung gefragt, das im Antisemitismus und der Vernichtungspolitik des »Dritten Reiches« kulminierte. Der Blick auf die spezifische Radikalisierung des Begriffs durch den Nationalsozialismus führt schließlich zu der Frage, in welcher Form der Topos »Deutsche Arbeit« seit Kriegsende bis heute weiterwirkt.
Aus dem Inhalt:
Andreas Eckert: Arbeit und Nationsbildung im nachkolonialen Tansania
Klaus Holz/Jan Weyand: Arbeit und Nation
Werner Konitzer: »Rasse« und »Arbeit« als dichte Begriffe
Michael Wildt: »Arbeit macht frei«. Zur Bedeutung von Arbeit im Nationalsozialismus
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