Produktbild: Rozznjogd (Rattenjagd) gezeichnet von Gerhard Haderer

Rozznjogd (Rattenjagd) gezeichnet von Gerhard Haderer Dialektstück mit hochdeutscher Übersetzung

5

30,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Illustriert von

Gerhard Haderer

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,9/17,4/2,2 cm

Gewicht

712 g

Auflage

1

Originaltitel

Rozznjogd/Rattenjagd. Sauschlachten - Dialektstücke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3415-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Illustriert von

Gerhard Haderer

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,9/17,4/2,2 cm

Gewicht

712 g

Auflage

1

Originaltitel

Rozznjogd/Rattenjagd. Sauschlachten - Dialektstücke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3415-9

Herstelleradresse

Haymon
Erlerstr. 10/2
6020 Innsbruck
AT
office@haymonverlag.at

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  • jam

    5/5

    09.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „…des anzige, wos i wirklich…

    „…des anzige, wos i wirklich ken, is mei wogn, vastesd? Weil i in söba baud hob … ois aussanond, ois widazomm … jeds stig woa in meine hend … und weil i dessöbe ned med de leid mochnkon, werri ni an menschn kennanleanan.“ Ein Mann führt eine Frau aus, zum ersten Rendez-vous fährt er mit ihr auf einen Schrottplatz. Zeigt ihr sein Hobby, die Rozznjogd. Und er will sie kennenlernen, zerlegen wie sein Auto. Stück für Stück zerlegen. Und Teil für Teil zerpflücken sie einander, falsche Haarteile, Zahnersatz, Make-Up, Geldbörsen, Schmuck, Müll zu Müll… Kein Geheimnis bleibt verborgen, ob körperlich oder seelisch, als wird ans Licht gezerrt. Eine Geschichte, die uns zeigt, hinter wie vielen Masken wir uns verstecken und deutlich macht, dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr sehen können, hinter all dem Konsum. Was würde wirklich passieren, wenn wir so durch die Welt gehen, physisch und psychisch ungeschminkt unser wahres Gesicht zeigen? Turrinis Bühnenstück als von Haderer gezeichnete Graphic Novel – zum besseren Verständnis zweisprachig, Deutsch-Wienerisch. Genial!

  • jam

    5/5

    09.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial!

    „…des anzige, wos i wirklich ken, is mei wogn, vastesd? Weil i in söba baud hob … ois aussanond, ois widazomm … jeds stig woa in meine hend … und weil i dessöbe ned med de leid mochnkon, werri ni an menschn kennanleanan.“ Ein Mann führt eine Frau aus, zum ersten Rendez-vous fährt er mit ihr auf einen Schrottplatz. Zeigt ihr sein Hobby, die Rozznjogd. Und er will sie kennenlernen, zerlegen wie sein Auto. Stück für Stück zerlegen. Und Teil für Teil zerpflücken sie einander, falsche Haarteile, Zahnersatz, Make-Up, Geldbörsen, Schmuck, Müll zu Müll… Kein Geheimnis bleibt verborgen, ob körperlich oder seelisch, als wird ans Licht gezerrt. Eine Geschichte, die uns zeigt, hinter wie vielen Masken wir uns verstecken und deutlich macht, dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr sehen können, hinter all dem Konsum. Was würde wirklich passieren, wenn wir so durch die Welt gehen, physisch und psychisch ungeschminkt unser wahres Gesicht zeigen? Turrinis Bühnenstück als von Haderer gezeichnete Graphic Novel – zum besseren Verständnis zweisprachig, Deutsch-Wienerisch. Genial!

  • Bewertung

    aus Leiben

    5/5

    08.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker als Graphic Novel

    Das erste Rendezvous – doch anstatt in ein schickes Restaurant oder ins Kino zu gehen, bringt ER, ein junger Durchschnittstyp, SIE, auch keine Ausnahmeerscheinung, auf eine Müllhalde. Denn satt hat er diese ritualisierten Dating-Vorgänge, bei denen man sich eigentlich „eh nur etwas vormacht“ – wenn schon, will ER SIE richtig kennenlernen. Im Zuge gegenseitiger Annäherung beginnt ein schonungsloser Körper- und Seelen- Striptease: Beide befreien sich von ihren Verkleidungen. Doch ohne die Masken der Gesellschaft wird die Nacktheit zur Überlebensfrage. Nun sind sie wie Ratten, auf die ER schießt – Zivilisationsmüll. 1967 schrieb Peter Turrini diesen Einakter, 1971 wurde er uraufgeführt und führte zu einem riesigen Skandal. Das Stück wurde in österreichsicher Mundart geschrieben. Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer hat sich jetzt dieses literarischen Klassikers angenommen und die passenden Bilder dazu gezeichnet - in seinem typischen Stil. So erschien dieses wunderschön gemachte Graphic-Novel-Hardcover-Buch, das rechts die Zeichnungen von Haderer und den Text auf österreichisch von Turrini zeigt. Auf der linken Seite ist nur der Text in Sprechblasen zu lesen - in hochdeutsch, für alle die keinen Dialekt lesen können. Obwohl auch ich mir bei einigen Wörtern erst mal schwer tat und erst nach mehrmaligem Lesen kapierte. Die hochdeutschen Texte haben auch teilweise Erklärung dabei. Obwohl ich bezweifle, dass Leser aus Deutschland das Wort "Olla" verstehen. Der Text selbst ist natürlich Kult, es vereint Komödie und Drama auf eigene Weise. Die Zeichnungen sind einfach perfekt und passend gemacht. Fazit: Klassiker als Graphic Novel mit tollen Zeichnungen von Gerhard Haderer. Absolut zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Leiben

    5/5

    08.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das erste Rendezvous – doch…

    Das erste Rendezvous – doch anstatt in ein schickes Restaurant oder ins Kino zu gehen, bringt ER, ein junger Durchschnittstyp, SIE, auch keine Ausnahmeerscheinung, auf eine Müllhalde. Denn satt hat er diese ritualisierten Dating-Vorgänge, bei denen man sich eigentlich „eh nur etwas vormacht“ – wenn schon, will ER SIE richtig kennenlernen. Im Zuge gegenseitiger Annäherung beginnt ein schonungsloser Körper- und Seelen- Striptease: Beide befreien sich von ihren Verkleidungen. Doch ohne die Masken der Gesellschaft wird die Nacktheit zur Überlebensfrage. Nun sind sie wie Ratten, auf die ER schießt – Zivilisationsmüll. 1967 schrieb Peter Turrini diesen Einakter, 1971 wurde er uraufgeführt und führte zu einem riesigen Skandal. Das Stück wurde in österreichsicher Mundart geschrieben. Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer hat sich jetzt dieses literarischen Klassikers angenommen und die passenden Bilder dazu gezeichnet - in seinem typischen Stil. So erschien dieses wunderschön gemachte Graphic-Novel-Hardcover-Buch, das rechts die Zeichnungen von Haderer und den Text auf österreichisch von Turrini zeigt. Auf der linken Seite ist nur der Text in Sprechblasen zu lesen - in hochdeutsch, für alle die keinen Dialekt lesen können. Obwohl auch ich mir bei einigen Wörtern erst mal schwer tat und erst nach mehrmaligem Lesen kapierte. Die hochdeutschen Texte haben auch teilweise Erklärung dabei. Obwohl ich bezweifle, dass Leser aus Deutschland das Wort "Olla" verstehen. Der Text selbst ist natürlich Kult, es vereint Komödie und Drama auf eigene Weise. Die Zeichnungen sind einfach perfekt und passend gemacht. Fazit: Klassiker als Graphic Novel mit tollen Zeichnungen von Gerhard Haderer. Absolut zu empfehlen.

  • Martin Schult

    aus Borken

    4/5

    27.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blinddate

    Bei ihrem ersten Treffen entführt ein Mann seine Angebetete nicht an ein lauschiges schönes Plätzchen, sondern auf eine stinkende Müllhalde. Hier kommen die beiden sich zunächst nicht wirklich näher und sind sich schnell einig, dass man sich gegenseitig kennen-lernen sollte. Es beginnt eine kompromisslose Abrechnung mit dem bisherigen Leben der beiden... Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer hat sich dem skandalträchtigen Stück "Rozznjogd" angenommen und dieses in seinen Bildern wiedergegeben. Das ursprüngliche Stück wurde im Jahre 1967 vom Schriftsteller Peter Turrini geschrieben und 1971 uraufgeführt. Es strotzt vor Gesellschaftskritik und allein durch den Rahmen der Müllhalde erhält das Ganze einen grotesken Rahmen. Die Geschichte zeigt, wie unpersönlich und gleichgemacht die Menschen daherkommen und sich niemand die Mühe macht hinter die schimmernden Fassaden zu schauen. Hier ist es anders und die beiden Protagonisten wachsen bei ihrem jeweiligen Coming-Out über sich hinaus. Gerhard Haderer hat dies sehr schön mit einer Bildinterpretation aufgefrischt. Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und liefert gleichzeitig eine hoch-deutsche Übersetzung anbei. Ein Klassiker der österreichischen Literatur erfrischend in neuem Gewand gehüllt. Sicherlich eine aus meiner Sicht sehr gelungene Umsetzung, die ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte!!!

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