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Das große Buch vom Handwerk Fast vergessen, neu entdeckt

4

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Herausgeber

Achim Schneyder

Verlag

Servus

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

26,6/22/3,2 cm

Gewicht

1240 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7104-0170-1

Beschreibung

Portrait

Achim Schneyder, geboren 1966 in Salzburg, zog es unmittelbar nach der Matura nach Wien, wo er seither als Autor, Tageszeitungs- und Magazinjournalist tätig ist. In seinen Büchern widmete sich der Servus-Mitarbeiter der ersten Stunde bisher hauptsächlich der Kulinarik. So porträtierte er u.a. den Naschmarkt und bereiste mit Peter Simonischek das steirische Weinland. Zudem schrieb er die Autobiografien von Toni Polster und Opernsängerin Angelika Kirchschlager.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Herausgeber

Achim Schneyder

Verlag

Servus

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

26,6/22/3,2 cm

Gewicht

1240 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7104-0170-1

Herstelleradresse

Servus
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

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  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    5/5

    19.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut geschrieben, ansprechende Bilder, interessante Berufe und Menschen

    Über 60 alte Handwerke wurden in diesem Buch von Achim Schneyder zusammengetragen. Geschrieben sind die Beiträge von verschiedenen Autoren. Doch allen gemein ist, dass die Texte spannend und interessant vor allem die Menschen schildern, die noch oder wieder neu entdeckten alten Handwerken nachgehen. Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt: Töne und Klänge, von Kopf bis Fuß, Essen und Wohnen, draußen vor der Tür, Farben und Formen, Sport und Freizeit, Kind und Kegel sowie edel und schön. Eigentlich müsste ich jetzt aus jedem dieser Kapitel mindestens einen Handwerker beschreiben, um halbwegs die Faszination dieses Buches wiedergeben zu können. Was beim Lesen auffällt: Viele der Handwerker sind junge Menschen, entweder familiär vorbelastet oder aber einfach aus Freude an einem alten Handwerk zum Meister ihres Fachs geworden. Fast alle der vorgestellten Handwerker arbeiten entweder in Werkstätten ihrer Vorfahren oder zumindest in alten Räumlichkeiten mit oft betagten Maschinen. Joseph Koó, beispielsweise, erzeugt Blaudruck-Stoffe in der Werkstatt seines Großvaters, die dieser 1921 eingerichtet hatte. Andere wiederum arbeiten ohne schriftliche Unterlagen nur aufgrund der mündlichen Weitergabe in der Familie. So entstehen die Lateiner-Segelboote von Hermann Steiner im Salzburger Mattsee. Der Wiener Erwin Perzy führt die älteste Schneekugelmanufaktur der Welt, Regina und Franz Rosenlechner im Attergau sind die einzigen Stammbaum-Maler Österreichs, im oberbayerischen Landkreis Rosenheim gilt die Leidenschaft von Marin Impler kunstvollen Holzwasserrädern, Alfred Komposch ist einer der letzten Spiegelbelegmeister Österreich und erschafft Kärntner Kunstwerke, „der Ton verzeiht keine Fehler“ sagt Petra Lindenbauer, die im Burgenland Keramik herstellt, Hosenträger sind wieder modern meint Thomas Wurzer, der solche in seiner Manufaktur produziert; warum eine Harmonika nur in der Früh gestimmt wird, ob es ein Alphorn für den Rucksack gibt, warum ein Kachelmeister in Seen herumstampft, wie vier Zentimeter kleine Fantasiemurmeln und Kreisel entstehen, wie aus Kristallzucker essbare Kunstwerke von Adi Lunzer entstehen, wie Blattgold hergestellt wird, das 500 Mal dünner als ein menschliches Haar ist und viele andere Geheimnisse lassen sich in diesem Buch nachlesen. Aber nicht alle Geheimnisse geben die Handwerker preis – denn diese Geheimnisse unterscheiden ja dann oftmals ihre Produkte von anderen. Bei vielen Produkten gibt es neben gut geschriebenen Geschichten über die Menschen und deren Handwerke auch Infotafeln, wie beispielsweise bei Ratschen deren unterschiedlichen Arten, über die Geschichte von Murmeln, von der Symbolik des Spiegels oder ein Lederhosen-Lexikon u. a. 300 wirklich interessante Seite mit ansprechendem Bildmaterial, in einem Kunststoff-Einband mit Lesezeichen, werden dem Titel „großes Buch vom Handwerk, fast vergessen, neu entdeckt“ absolut gerecht. Ein empfehlenswertes Buch.

  • Sikal

    5/5

    17.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlockende Einblicke

    Der Servus-Verlag hat hier wieder mal ein wunderbares Exemplar an beinahe vergessenen Traditionen herausgebracht. Hochwertig verarbeitet und sehr ansprechend wird das Buch dem Inhalt mehr als gerecht. Der Autor Achim Schneyder hat hier verschiedenste Bereiche an alter Handwerkskunst gesammelt und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zeigt qualitativ hochwertige Produkte – als Gegenpol zum Massenwahn. Jedes Produkt wird liebevoll und sorgfältig in reiner Handarbeit hergestellt. Viele Berufe waren mir bis jetzt unbekannt, neugierig taucht man in die unbekannte Welt der Geigenbauer oder der Keramiker, der Schneekugel-Hersteller, Federnsticker, Murmelhersteller und viele mehr. Das Buch ist in unterschiedliche Bereiche gegliedert und in jedem dieser Bereiche werden besondere Geschichten von besonderen Menschen erzählt. Menschen, die aus Liebe zum Handwerk so manches aufgaben und denen man anmerkt, welche Berufung hinter der Tätigkeit steckt. Manches Mal fragt man sich, warum sich das jemand antut… Die Verlockung nach Geld und Ruhm kann es nicht sein. Vielleicht die Liebe zum Detail und zum Besonderen … Töne und Klänge Von Kopf bis Fuß Essen & Wohnen Draußen vor der Tür Farben & Formen Sport & Freizeit Kind & Kegel Edel & Schön Man darf dem Kachelmacher ebenso über die Schulter schauen wie der Blaudruckmanufaktur, man erfährt einiges über die Herstellung eines Klapotetz, über die Lederhosenherstellung, Schirmhersteller, Tischkreuzschnitzer und Vergolder … Herrlich, die Geschichten dazu zu lesen und die oft detaillierten Fotos zu betrachten. Man versinkt in eine andere Welt, unzählige Stunden liebevoller Handarbeit sind nötig, um das ein oder andere Liebhaberstück hervorzubringen (z.B. 160 Arbeitsstunden für eine Lederhose). Man darf hoffen, dass dieses Handwerk nicht verloren geht und auch in Zukunft hochgehalten wird. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und werde mich noch oft an den Geschichten freuen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    11.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast vergessen - alte Handwerkskunst

    Der „Servus-Verlag“ beschenkt seine an altem Handwerk interessierten Leser mit diesem wunderbar gestaltetet Buch. Achim Schneyder hat beinahe vergessene Handwerkskunst in acht Gruppen zusammengefasst, liebevolle Fotos und informative Texte zusammengetragen. • Töne & Klänge • Von Knopf bis Fuß • Essen & Wohnen • Draußen vor der Tür • Farben & Formen • Sport & Freizeit • Kind & Kegel • Edel & Schön Wir schauen bei Instrumentenbauern, Schirmherstellern, Glaskünstlern vorbei, lassen uns Blaudrucken und Pfauenfedernsticken erklären und staunen wie filigran geschnitzte Tischkreuze sein können. Ein Highlight ist auch der Besuch der Zuckerlmanufaktur und der Vergolderwerkstatt, in der nicht nur Blattgold für die Restaurierung alter Sakralgegenstände, sondern auch essbare Dekoration für rauschende Feste geschlagen wird. Die alte Tradition des Vogelverscheuchens durch einen Klapotetz wird in der Steiermark nach wie vor gepflegt wie die Sonnenuhren aus der Werkstatt von Johann Jindra. Von der Präzisionsarbeit der Büchsenmacher und den Aufgaben des Beschussamtes in Ferlach habe ich mich schon höchstpersönlich überzeugen können. Eine ausgefallene Idee sind die Ringe aus Zirbenholz, die mit Edelsteinen verziert sind. Auf so eine Idee muss man erst kommen! Lauter Unikate und mit Liebe gefertigt. Wenn ein Salzburger von seinem „Lateiner“ spricht, ist nicht immer ein Lehrer der alten Sprache gemeint, sondern häufiger das Segelboot, das ohne Konstruktionspläne, nur aufgrund mündlicher Überlieferung gebaut wird. Fazit: Wer sich gerne mit alter Handwerkskunst beschäftigt, wird dieses Buch lieben. Auch als Geschenk eine gute Investition. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    15.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Flügel von Red Bull ins…

    Die Flügel von Red Bull ins Gegenteil verkehrt... Erschienen ist das in hochwertig aufgemachte, hochwertig gebundene Buch im Servus Verlag. Und es sollte bekannt sein, der Servus Verlag ist wie natürlich ebenso Servus TV eine Gesellschaft der Red Bull Media House GmbH in Wals bei Salzburg. Klingelt es? Dietrich Mateschitz? RB Leipzig? Red Bull verleiht Flügel? Genau derjenige, der als ehemaliger Handelsvertreter für Jacobs Kaffee und Marketing Manager für Blendax Zahncreme mit einem italienischen und einem thailändischen Partner auf die Idee kam, einen in Thailand weit verbreiteten Energydrink mit einer etwas anderen Rezeptur und einem genialen Marketing-Konzept versehen anno 1987 auf den Markt zu bringen. Eben: "Red Bull verleiht Flügel!" Aber auf den knapp 300 Seiten voller schön zu lesender und informativer Texte und noch mehr Farbfotos geht es nicht um irgendwelche Extrem(bekloppt)sportarten. Sondern um ganz bodenständiges, mit viel Geduld auszuübendes und zum Teil leider auch schon so gut wie ausgestorbenes Handwerk. Richtiges Handwerk, nichts mit Computerunterstützung, Rationalisierung durch Maschinenparks oder Ähnliches. Einfach nur wahres Handwerk! Um nur ein paar der geschilderten Handwerke zu nennen: Harfenbauer, Tambaruzzibauer, Maultrommelhersteller, Schirm-Manufaktur, Kachelmacher, Zaumzeugmacher, Murmelmacher (richtig, Murmeln, diese hübschen kleinen Glaskugeln zum Spielen), Blattgoldschläger, Glasmaler und so weiter. Insgesamt werden etwas mehr als 60 Handwerke präsentiert. Mit Farbfotos, die den Aufwand bei der Herstellung der wahren Kunstwerke verdeutlichen, mit Aufnahmen des fertigen Produkts. Die in Punkto Schön- und Detailverliebtheit die industriell in Serie und in Massen gefertigten Dinge um Welten hinter sich lassen. Dass die Handwerke, Handwerker*Innen zum Großteil in Österreich, Bayern oder dem Allgäu beheimatet sind, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Eventuell findet sich für das jeweilige Handwerk der eine oder andere jugendliche 'Gummibärchenbrausetrinker', der beim Durchblättern und Lesen des Buches seinen Traumberuf entdeckt. Ehe dieser völlig verschwunden ist.

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