Bodie ist am Ende. Erst wird er von seinen Besitzern ausgesetzt, jetzt sitzt er in einem Tierheim in Los Angeles und wartet auf den letzten Akt: die Todesspritze. Auch Belinda ist am Ende. Abserviert von der Liebe ihres Lebens verkriecht sie sich in ihrem Apartment, trauert und glaubt nichts mehr zu haben, wofür es sich zu leben lohnt. Belinda rafft sich auf, besucht das Tierheim, trifft Bodie – und das Leben beider nimmt einen ganz anderen Kurs. Er ist von nun an der Hund ihres Lebens, sie der Mensch des seinen. Und das Leben nimmt sogleich Fahrt auf. Zusammen reisen sie über 3 000 Kilometer weit die amerikanische Westküste entlang, erleben Turbulentes, Abenteuerliches und Amüsantes und machen einander das Leben wieder schön.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
5/5
06.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Belindas große Liebe geht.
Wer...
Belindas große Liebe geht.
Wer braucht schon einen Mann wenn es Bodie gibt.
Mit ihm geht sie auf Reisen
Langsam trocknen ihre Tränen. Und sie lernt, das Leben wieder zu genießen
Jill von Letterheart
aus Berlin
4/5
06.07.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein tierisches Abenteuer
Jeder, der ein Tier an seiner Seite hat, kennt sicherlich das Gefühl, das man den kleinen Nervensägen entgegenbringt. Ein Gefühl, das das Leben auszufüllen scheint und auf bedingungsloser Liebe beruht.
Es ist gar nicht schlimm, wenn man sich an die ersten Augenblicke nicht mehr erinnert, weil diese Gefühle einfach jeden Tag aufs Neue geweckt werden.
Aber Belinda auf ihrem Weg zu begleiten, all diese Erfahrungen zum ersten Mal zu durchleben war eine berauschende Erfahrung.
Belinda Jones berichtet hier von ihrem eigenen Leben, ihrem ersten Zusammentreffen mit Bodie und wie diese einzigartige Bindung entstanden ist.
Schon der Beginn hatte mich, denn all die Faktoren, die man nicht bedenkt, bevor ein Hund bei einem einzieht, sind mir nur allzu bekannt. Aus einem Impuls heraus, die Leere, die ihr Exfreund hinterlassen hat zu füllen, soll nun ein verlässlicher Begleiter her. Das hört sich schräg an? Ist es nicht. Im Gegenteil, die meisten Menschen holen sich einen tierischen Begleiter, um jemanden um sich zu haben. Weder verliert man dadurch sein Umfeld aus den Augen, noch verpasst man irgendwas. Man gewinnt lediglich etwas dazu.
Ihre ersten Erfahrungen und vor allem Sorgen sind unglaublich greifbar und machen diese Geschichte zu einem intensiven Leseerlebnis. Ich denke nicht nur, dass Unterwegs mit Bodie ein Buch für langjährige Hundehalter ist, sondern auf für Menschen, die mit dem Gedanken spielen oder einfach etwas für das Herz brauchen.
Bodie ist ein unglaublicher Hund, der zwar natürlich auch mal Blödsinn im Kopf hat, aber genau für diesen Ausgleich sorgt, den man sich meistens wünscht. Belinda findet sich durch ihn selbst wieder, öffnet sich und hat seit langer Zeit das erste Mal wieder das Gefühl, am Leben teilzunehmen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man ohne tierischen Begleiter kein erfülltes Leben haben könnte, es ist nur einfach eine einzigartige Erfahrung.
Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so bewegt habe – ich fühle mich, als wäre ich wieder ein Kind, völlig sorglos, und als würde ich aus purer Lust wieder loslaufen. Hin und wieder läuft Bodie auf meiner Höhe, bis ich stehen bleiben muss, um zu verschnaufen.
Wow. Wozu einen ein Hund bringen kann.
Die Ziele, die die beiden auf ihrer Reise angesteuert haben, waren teilweise durchaus ein wenig skurril, hatten dadurch aber definitiv einen guten Unterhaltungswert. Und schließlich möchte man ja auch mal etwas Neues kennenlernen.
Die Hundeerziehung gehört mit zu den Dingen, über die sich schwer streiten lässt. Es ist etwas, das jeder für sich selbst entscheiden muss, auch in welchem Umfang – abgesehen natürlich von einem guten Umgang mit dem Tier.
So stoßen auch mir hier ein paar Situationen hoch, was aber einfach Geschmackssache ist. Es handelt sich hierbei auch keinesfalls um eine Anleitung, wie man mit seinem neuen Vierbeiner die perfekte Zukunft aufbaut, sondern um die individuelle Geschichte von Belinda und Bodie.
Belinda Jones hat in diesem Buch ihre eigene Wandlung reflektieren können, was ich außerordentlich bemerkenswert finde. Sie hat Bodie nicht nur eine neue Chance gegeben, sondern auch eine Stimme verliehen, um ihn den Lesern näher zu bringen, was ihr durchaus gelungen ist.
Doch diese Geschichte ist nur ein Anfang von einem neuen Lebensabschnitt, der für die beiden begonnen hat.
So findet man am Ende des Buches die ersten Tipps, die man sich für einen Ausflug mit seinem Hund merken sollte und Infos über ihren Blog BODIE ON THE ROAD, auf dem man das Leben der beiden weiterverfolgen kann.
Aber Bodie schaut nicht zurück. Er ist bereit für sein nächstes Abenteuer.
FAZIT
Ich habe viel erwartet und war doch überrascht – Unterwegs mit Bodie ist eine ehrliche, lustige und teilweise sorgenvolle Geschichte von einem Hund und seiner neuen Begleiterin, die durch den gemeinsamen Weg sich selbst wiederfindet.
Eine tolle Geschichte für Zwischendurch und das nicht nur für Hundefreunde, auch, wenn da der Unterhaltungswert durch bekannte Situationen sicherlich noch ein wenig größer ist.
Sikal
4/5
21.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Eine Reise in ein neues Leben
Belinda Jones ist auf dem Tiefpunkt angelangt, obwohl sie mit Nathan so glücklich war, entschied er sich für seinen Beruf und gegen die Beziehung mit ihr. Somit ist auch ihr Traum von Familie ausgeträumt, sie lässt sich gehen, verfällt in eine Depression und würde sich am liebsten unsichtbar machen.
Der Mischling Bodie wurde von seinen Besitzern ins Tierheim abgeschoben, doch dort entsprach er nicht dem Trend nach „Handtaschenhündchen“ oder einer bestimmten Rasse. Bodie war auf der Abschussliste, niemand wollte ihn und so wartete er nur noch die Todesspritze…
Als sich Belinda aufrafft, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Bodie und lässt sich somit auf ein Abenteuer ein, welches sie niemals erwartet hätte. Belinda, als Anfänger-Hundehalterin, muss vieles lernen, vieles erfragen und zuversichtlich den Bedürfnissen Bodies zu vertrauen. Sie schafft das Ungewöhnliche, sich auf den Hund vollkommen einzulassen und ihr Leben auf den Protagonisten Bodie umzustellen. Als sie plötzlich auf die Idee kommt, gemeinsam mit ihrem neuen Familienmitglied eine 3000 Kilometer lange Tour zu machen, um eine Freundin sowie deren Hund Winnie zu besuchen, ahnt Belinda noch nicht, welchen Abenteuern sie sich nunmehr zu stellen hat.
Bodie und Belinda entwickeln sich zum „Dremteam“ – Belinda versucht für Bodie das Richtige zu finden und ebenso merkt man, dass der Hund vollkommen auf Belinda fixiert ist (kein Wunder nach dem, was er bereits durchmachen musste). Dieser Roadtrip der beiden ist ein wirkliches Highlight für alle Tierliebhaber. Belinda beschreibt die Landschaften dermaßen eindrucksvoll, dass man meint direkt dabei zu sein. Ich war verwundert, was es alles für Hunde auf Reisen gibt: vom Hundemasseur, einem Hundebürgermeister, dem hundefreundlichen Drive-in-Kino, einem Hundehotel und einigem mehr … Vermutlich ist dies alles für Otto-Normalverbraucher finanziell nicht zu bewältigen, doch interessant ist es trotzdem zu lesen, welche Nobel-Herbergen hier genannt werden, die sämtlichen Schnick-Schnack für Mensch und Tier bereit halten (ob man das wirklich alles so braucht, sei dahingestellt).
Besonders eindrucksvoll merkt man, wie sich Belinda durch Bodie entwickelt, wie ihre Tränen langsam versiegen und wie sie lernt, den Augenblick zu genießen.
„Du bekommst nicht den Hund, den du willst, du bekommst den Hund, den du brauchst. – Vielleicht ist es mit dem Leben auch so: Du bekommst nicht das Leben, das du willst, du bekommst das Leben, das du brauchst.“
Belinda findet während ihres Roadtrips nicht nur zu sich selbst sondern lernt auch Prioritäten zu setzen, ihr Werteverhalten zu überdenken und nach vorne zu schauen.
„Unterwegs mit Bodie“ ist ein Buch, das man gerne liest und das so manche Überraschung bereithält.
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
15.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsamer Roadtrip, perfekt für Hundefreunde
»Eine Weile lang saß ich da und dachte über all die Gründe nach, die mich an dieser Reise hinderten. Sie waren alle gültig. Ich wusste, wenn ich ginge, würde man mir vorwerfen, vor meinen Problemen wegzulaufen, aber das wäre weder das erste noch das zehnte Mal. Aber was wäre, wenn ich die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtete, was, wenn es eine Reise im Namen der und im Glauben an die Liebe wäre? Wir mussten ja nicht beide an einem gebrochenen Herzen leiden – eine gewisse Mastiff-Dame war nur eine Autofahrt weit entfernt.«
Belinda Jones hat schon die 40 überschritten, als ihre Beziehung in Trümmern liegt und der Traum von eigenen Kindern endgültig geplatzt zu sein scheint. Deprimiert verkriecht sie sich, hängt traurigen Gedanken nach. Zeitgleich hatte ein Vierbeiner namens Bodie auch nicht das große Los gezogen. Von seinem Menschen nicht mehr gewollt, war er zunächst im Tierheim gelandet und als sich niemand fand, der den Mischling aufnehmen wollte, drohte ihm dort die Todesspritze.
Als Belinda auf Bodie aufmerksam gemacht wird, erobert er sofort ihr Herz. Belinda ist irritiert. Ihr ganzes Leben lang war sie ein „Katzenmensch“, hatte noch nie einen Hund oder auch nur den Wunsch, einen zu besitzen. Aber nun lässt sie sich auf das Abenteuer ein, nimmt Bodie auf und die beiden freunden sich schnell an. Das Glück scheint perfekt, als Bodie in der Nachbarschaft Hundedame Winnie kennenlernt und sich in sie verliebt. Doch Winnie samt Familie ziehen weg, von L.A. ins entfernte Portland.
Belinda fasst einen Entschluss: Gemeinsam mit Bodie macht sie sich auf den Weg gen Norden, um Winnie zu besuchen. Auf der über 3.000 Kilometer langen Reise entlang der amerikanischen Westküste erleben die beiden so einiges und finden zu einem völlig neuen Lebensgefühl.
Ich mag Tiere und Hund Bodie flog auch mein Herz gleich zu. Belinda betont immer wieder sein Lächeln, das man schon sehr schön auf dem Cover bewundern kann. Auch Reisen liebe ich und der hier beschriebene Roadtrip hat bei mir ständiges Fernweh ausgelöst. Beschreibungen von atemberaubenden Landschaften reihen sich aneinander, Strände, Wälder und Sehenswürdigkeiten gibt es reichlich. Alle haben jedoch eins gemeinsam, sie müssen für Mensch und Hund zu erleben sein. Ziele, bei denen Bodie nicht erwünscht war, wurden nur in Ausnahmefällen von Belinda besucht und immer musste gleichzeitig eine tolle Hundebetreuung vor Ort oder in der Nähe sein. Wer also richtig viel mit seinem vierbeinigen Freund unternehmen möchte und wem wichtig ist, dass Hund genau so viel Spaß hat, wie man selbst, der findet hier reichlich Anregungen.
Ich habe gestaunt, was es alles an Aktivitäten für und mit Hunden gibt! Ob das nur in Amerika so ist? Einiges erschien (bei aller Liebe zum Tier) schon fast ein wenig übertrieben. Ich bezweifle auch stark, dass man ohne entsprechenden finanziellen Hintergrund in der Lage ist, viele dieser Unternehmungen durchzuführen. Das war so ein Punkt, der mich häufig störte. Womöglich ist es nur Neid, aber auch wenn Belinda nicht müde wurde, die Unterschiede zwischen ihr und den „wirklich Reichen“ zu betonen, stieg sie zwischendurch in 5-Sterne-Nobelherbergen ab und ich schätze, dass der durchschnittliche Hundebesitzer mit Rechnungen für Futter und Tierarzt vollkommen ausgelastet ist und einige der hier beschriebenen Hunde-Tagesbetreuungen nie im Leben bezahlen könnte.
Neben den gemeinschaftlichen Aktivitäten geht es aber natürlich auch um die Wirkung, die das ganze auf Belindas Psyche hat. Da tut sich Erstaunliches, der beste Freund des Menschen kann schon therapeutische Wunder vollbringen. Eine schlichte Botschaft kommt schnell bei Belinda an: Hänge nicht nur deinen Gedanken nach, sondern lebe und genieße den Augenblick!
Amüsieren konnte ich mich beim Lesen auch. Belindas Verwandlung erfolgt nicht nur psychisch, sondern vor allem zu Beginn rein optisch. Sie ist, oder besser war, eine Frau, die niemals ungeschminkt und nicht angemessen gekleidet die Straße betreten hätte. Nun schlüpft sie, der Not gehorchend, in Jeans und Sportschuhe, weil man mit Pumps und Kleidchen nicht querfeldein durch die Natur kann. Und sie gewöhnt sich daran, ungestylt das Haus zu verlassen, da Bodie morgens mit dem Pinkeln nun mal nicht warten kann, bis sie sich zurechtgemacht hat. Zwangsläufig verschieben sich da die Perspektiven und man öffnet sich für neue Gedanken und Lebensweisen. Mit Belinda vor Bodie wäre ich mit Sicherheit nie warm geworden…
Fazit: Unterhaltsamer Roadtrip, perfekt für Hundefreunde.
»So oft war ich an schönen Orten und hatte mir gewünscht, ich könnte diese Schönheit des Augenblicks mit jemandem teilen – und nun tue ich es. Mit jemandem, der jede Sekunde liebt, der hin und her flitzt, beschäftigt und fasziniert schnüffelt. Er verhält sich wie ein Straßenjunge, der zum ersten Mal in der Natur ist und den die Neugier zu immer neuen Entdeckungen führt.«
Igelmanu
aus Mülheim
4/5
15.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Belinda Jones hat schon die…
Belinda Jones hat schon die 40 überschritten, als ihre Beziehung in Trümmern liegt und der Traum von eigenen Kindern endgültig geplatzt zu sein scheint. Deprimiert verkriecht sie sich, hängt traurigen Gedanken nach. Zeitgleich hatte ein Vierbeiner namens Bodie auch nicht das große Los gezogen. Von seinem Menschen nicht mehr gewollt, war er zunächst im Tierheim gelandet und als sich niemand fand, der den Mischling aufnehmen wollte, drohte ihm dort die Todesspritze. Als Belinda auf Bodie aufmerksam gemacht wird, erobert er sofort ihr Herz. Belinda ist irritiert. Ihr ganzes Leben lang war sie ein „Katzenmensch“, hatte noch nie einen Hund oder auch nur den Wunsch, einen zu besitzen. Aber nun lässt sie sich auf das Abenteuer ein, nimmt Bodie auf und die beiden freunden sich schnell an. Das Glück scheint perfekt, als Bodie in der Nachbarschaft Hundedame Winnie kennenlernt und sich in sie verliebt. Doch Winnie samt Familie ziehen weg, von L.A. ins entfernte Portland. Belinda fasst einen Entschluss: Gemeinsam mit Bodie macht sie sich auf den Weg gen Norden, um Winnie zu besuchen. Auf der über 3.000 Kilometer langen Reise entlang der amerikanischen Westküste erleben die beiden so einiges und finden zu einem völlig neuen Lebensgefühl. Ich mag Tiere und Hund Bodie flog auch mein Herz gleich zu. Belinda betont immer wieder sein Lächeln, das man schon sehr schön auf dem Cover bewundern kann. Auch Reisen liebe ich und der hier beschriebene Roadtrip hat bei mir ständiges Fernweh ausgelöst. Beschreibungen von atemberaubenden Landschaften reihen sich aneinander, Strände, Wälder und Sehenswürdigkeiten gibt es reichlich. Alle haben jedoch eins gemeinsam, sie müssen für Mensch und Hund zu erleben sein. Ziele, bei denen Bodie nicht erwünscht war, wurden nur in Ausnahmefällen von Belinda besucht und immer musste gleichzeitig eine tolle Hundebetreuung vor Ort oder in der Nähe sein. Wer also richtig viel mit seinem vierbeinigen Freund unternehmen möchte und wem wichtig ist, dass Hund genau so viel Spaß hat, wie man selbst, der findet hier reichlich Anregungen. Ich habe gestaunt, was es alles an Aktivitäten für und mit Hunden gibt! Ob das nur in Amerika so ist? Einiges erschien (bei aller Liebe zum Tier) schon fast ein wenig übertrieben. Ich bezweifle auch stark, dass man ohne entsprechenden finanziellen Hintergrund in der Lage ist, viele dieser Unternehmungen durchzuführen. Das war so ein Punkt, der mich häufig störte. Womöglich ist es nur Neid, aber auch wenn Belinda nicht müde wurde, die Unterschiede zwischen ihr und den „wirklich Reichen“ zu betonen, stieg sie zwischendurch in 5-Sterne-Nobelherbergen ab und ich schätze, dass der durchschnittliche Hundebesitzer mit Rechnungen für Futter und Tierarzt vollkommen ausgelastet ist und einige der hier beschriebenen Hunde-Tagesbetreuungen nie im Leben bezahlen könnte. Neben den gemeinschaftlichen Aktivitäten geht es aber natürlich auch um die Wirkung, die das ganze auf Belindas Psyche hat. Da tut sich Erstaunliches, der beste Freund des Menschen kann schon therapeutische Wunder vollbringen. Eine schlichte Botschaft kommt schnell bei Belinda an: Hänge nicht nur deinen Gedanken nach, sondern lebe und genieße den Augenblick! Amüsieren konnte ich mich beim Lesen auch. Belindas Verwandlung erfolgt nicht nur psychisch, sondern vor allem zu Beginn rein optisch. Sie ist, oder besser war, eine Frau, die niemals ungeschminkt und nicht angemessen gekleidet die Straße betreten hätte. Nun schlüpft sie, der Not gehorchend, in Jeans und Sportschuhe, weil man mit Pumps und Kleidchen nicht querfeldein durch die Natur kann. Und sie gewöhnt sich daran, ungestylt das Haus zu verlassen, da Bodie morgens mit dem Pinkeln nun mal nicht warten kann, bis sie sich zurechtgemacht hat. Zwangsläufig verschieben sich da die Perspektiven und man öffnet sich für neue Gedanken und Lebensweisen. Mit Belinda vor Bodie wäre ich mit Sicherheit nie warm geworden… Fazit: Unterhaltsamer Roadtrip, perfekt für Hundefreunde.
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