In den 1960er Jahren war Steve McQueen der größte Filmstar seiner Generation – und einer der coolsten Männer aller Zeiten. Er lebte so, wie er seine Motorräder und Autos fuhr: furchtlos, rücksichtslos und mit Vollgas. Doch am Ende seines Lebens mit schnellen Autos, Frauen und Drogen nahm McQueen eine überraschende Abzweigung: er macht ernst mit Jesus.
In diesem Buch führt Greg Laurie Interviews mit Angehörigen, Freunden, Schauspielerkollegen und Bekannten von Steve McQueen sowie mit seiner Witwe und seinem Pastor. Der Autor spürt die dramatischen Veränderungen auf, die im Frühjahr 1979 im Leben des Schauspielers vor sich gingen – sechs Monate bevor McQueen die Diagnose erhielt, dass er unheilbar an Krebs erkrankt war. Welche entscheidenden Schritte führten McQueen dazu, eine so umwälzende Entscheidung zu treffen? Und vielleicht noch wichtiger: Warum wird dieser Teil seiner Geschichte so selten erzählt? Dieses Buch gibt Antwort auf diese Fragen und leuchtet jenen Teil von McQueens Leben aus, der bislang im Verborgenen blieb.
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Eine hungrige Seele, trotz großem Erfolg
Bewertung aus Attenhofen am 05.05.2019
Bewertungsnummer: 1209075
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, doch seine Seele bleibt leer? Der Schauspieler Steve McQueen war in den 60ern und 70ern einer der erfolgreichsten Schauspieler der Welt, und der Inbegriff eines coolen Menschen. Trotz seiner bescheidenen Kindheit, hatte er nun scheinbar alles; Geld, Ruhm und Frauen. Doch obwohl er alles in vollen Zügen genoss, konnte es seine innerliche Leere nicht ausfüllen.
Der Autor dieses Buchs, Greg Laurie, ist der bekannte Pastor einer Mega-Gemeinde in den Vereinigten Staaten. Von Kindheit an bewundert er den Schauspieler Steve McQueen. Als er Gerüchte hört, dass dieser kurz vor seinem Tod zum Glauben an Jesus Christus kam, will er mehr darüber wissen. In mühsamer Recherche-Arbeit, sucht er etliche Stationen aus McQueens Leben auf und spricht mit Menschen, die den Schauspieler persönlich kannten.
Greg Laurie verfasst das Ganze im Stil eines Reise-Berichts, auch wenn er im Vorwort schreibt, dass es diese Reise nicht wirklich gegeben hat. Dieses stilistische Mittel setzt er wohl ein, weil seine Ergebnisse verfilmt werden sollen. Den Film zu diesem Buch gibt es auch tatsächlich.
Von Geburt an, bis zu seinem plötzlichen Tod nach einer erfolglosen Operation, verfolgt Greg Laurie das Leben McQueens. Manches, was er aufspürt, ist überraschend. So kam McQueen schon vor seiner Krebsdiagnose zum Glauben. Der Grund seiner Gottessuche war also nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Sehnsucht nach einem himmlischen Vater, der die Leere in seinem Leben ausfüllt.
Der Autor versteht das innere Wirken McQueens wie kaum ein anderer, denn beide hatten eine ähnliche Kindheit. Beide litten darunter, dass ihre Mütter dem Alkohol verfallen waren. Beide mussten ohne Vater aufwachsen. Der Autor beschreibt, wie sich eine solche Kindheit auf Lebensentscheidungen auswirken kann. Dabei verliert er sich gerade am Anfang des Buchs zu sehr im Erzählen seiner eigenen Geschichte. Beide Biographien werden miteinander verwoben, wodurch man sich beim Lesen fragt, wessen Biographie dies nun ist.
Der Autor, Pastor Laurie, stellt mehrmals heraus wie groß die von ihm gegründeten Gemeinden sind, und wie viele Menschen wöchentlich auf seine Predigten warten. Schön, dass auch er eine bedeutende Aufgabe gefunden hat, aber das gehört eigentlich nicht in diese Biographie über Steve McQueen.
Trotzdem ist das Buch spannend geschrieben. Beim Lesen fragt man sich, wie es weitergehen wird, denn es ist interessant mehr über den Menschen hinter dem Schauspieler McQueen zu erfahren. Die Beschreibungen der einzelnen Städte und Orte sind auch lohnend, auch wenn die vielen Details über die Speisen des Autors unnötig sind.
Fazit: Eine spannende Biographie über ein bewegtes Leben, die nicht nur Steve McQueen Kenner interessieren wird. Der Leser sieht, dass Erfolg, Geld und Ruhm nicht glücklich machen, und erfährt wo echtes Glück zu finden ist.
Steve McQueen
Ulrike Werner aus Nettersheim am 04.04.2018
Bewertungsnummer: 1095101
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Aus dem Buch:
„... Ich erzähle Barbi davon, dass die Hoffnung auf ein zukünftiges Wiedersehen mit meinem Sohn eines Tages im Himmel für uns eine echte Trostquelle ist. Davon, dass wir, wenn wir an Jesus Christus glauben, zuversichtlich wissen können, dass wir unsere Lieben, die im Glauben gestorben sind, wiedersehen werden, und dass ich, je mehr ich Steve McQueens Geschichte nachgehe, desto zuversichtlicher werde, dass er einen solchen Glauben besaß.“
Zum Inhalt:
Filme wie Papillon, Gesprengte Ketten oder Die glorreiche Sieben machten ihn zum Hollywood-Idol der 60er und 70er Jahre. Er lebte ein Leben auf der Überholspur, fuhr für sein Leben gerne schnelle Autos und Motorräder und nahm erfolgreich an Rennen teil. Er lebte ein Leben am Limit, mit schönen Frauen und war auch Drogen und Alkohol mehr zugetan als es hätte sein sollen.
Doch am Ende seines Lebens geht er eine Beziehung ein, die sein bisheriges Leben drastisch auf den Kopf stellt. Er wendet sich Gott zu. Der King of Cool trifft auf den King of Kings.
Meine Meinung:
Der amerikanische Pastor Greg Laurie erzählt in „Steve McQueen – Das geheime Glaubensleben des King of Cool“ gemeinsam mit dem Autor und Journalisten Marshall Terrill, über einen kaum bekannten Teil von Steve McQueens Leben.
Seine Geschichte wird von den beiden wirklich spannend und sehr informativ erzählt, man ist wirklich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte wirklich in jedem Abschnitt die Faszination Lauries an Steves Geschichte spüren. Vor allem die Parallelen sind wirklich zeitweise schon unheimlich, auch wenn der Pastor wesentlich früher zu Gott findet und sich sein Leben dadurch so ganz anders entwickelt als das des Schauspielers.
Zeitweise muss ich dem Autor hier allerdings ankreiden, das er sich hier manches mal doch zu sehr in seiner eigenen Biografie verliert. Es ist zwar wirklich toll, das ich als Leser dadurch direkt die Biografie von Greg Laurie mitgeliefert bekomme, also praktisch ein 2 in 1 Buch. Aber das Hauptaugenmerk sollte meiner Meinung nach doch mehr bei McQueen liegen.
Insgesamt gesehen, ist die Biographie aber trotzdem wirklich gut und interessant geschrieben und das Ende doch auch ein klein wenig überraschend.
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