Wir leben in einer pluralisierten Gesellschaft. Jede Kultur steht neben anderen, es gibt keine selbstverständliche Zugehörigkeit mehr. Doch was ist das überhaupt - eine pluralisierte Gesellschaft? Und was heißt es für den Einzelnen, in einer solchen zu leben? Die Außenperspektive - dass es nämlich immer anders sein könnte, dass man etwas anderes glauben, anders leben könnte - ist heute Teil jeder Kultur. Und diese Veränderung betrifft jeden. Sie verändert den Bezug zur Gemeinschaft, zur eigenen Identität. Die Philosophin Isolde Charim wendet ihre These auf verschiedene Themen an, von der Politik zur Integration über die Definition des Heimatbegriffs bis hin zu den Debatten um religiöse Zeichen.
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02.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Treffende Gesellschaftsanalyse
Wer verstehen möchte, warum sich unsere Gesellschaften so rasch verändern, warum Hass und Hetze grassieren und wieso die Rechtspopulisten allerorten an die Macht streben, sollte dieses Buch lesen. Es beschreibt leicht verständlich, gut nachvollziehbar und mit großer analytischer Tiefe, wie sich westliche Gesellschaften in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt haben und welche auch emotionalen Auswirkungen das auf das Leben und das Selbstverständnis jedes Einzelnen hatte und hat. Wertvoll macht dieses Buch vor allem der interdisziplinäre Blick der Autorin Isolde Charim, die sozial-,und kulturwissenschaftliche sowie psychologische Perspektiven aufgreift und zu einer ganzheitlichen Analyse westlicher Gegenwartsgesellschaften verwebt. Auch wenn das Buch bereits 2018 erschienen ist, seine Erkenntnisse treffen auch 2025 ins Schwarze.
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