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Band 1

Die Tote von Rosewood Hall

Aus der Reihe Lady Jane
3

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2014

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,6 cm

Gewicht

435 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-1-4778-2118-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2014

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,6 cm

Gewicht

435 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-1-4778-2118-3

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  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    13.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    spannend

    Wiltshire 1860: Lord Henry Pembroke hat sich die Mühe gemacht, einen Ball für seine geliebte Nichte Lady Jane in Rosewood Hall zu machen. Denn ihm geht es gesundheitlich nicht so gut und er will sicher gehen, dass sie in guten Hände ist. In dieser Nacht stolpert ein verletztes Mädchen in den Park von Rosewood Hall und sorgt für gewisses Aufsehen. So beginnt eine sehr interessante Geschichte rund um Lady Jane. Hier bekomme ich eine Mischung aus historischem Roman, Krimi und eine zarte Liebesgeschichte, die gerade langsam erblüht. Lady Jane ist für dieses Jahrhundert schon etwas Besonderes und auch Captain Wescott zeigt, dass er nicht das ist, was man glaubt zu kennen. Die beiden zusammen waren faszinierend zu lesen. Das in diesem Band eher selten der Fall war. Hoffentlich ändert sich das in den anderen Bändern. Der Verlauf der Geschichte hat mir gefallen, man konnte mit ermitteln und so seine eigenen Gedanken machen und trotzdem gab es immer mal wieder überraschende Wendungen bzw. wurde das Tempo erhöht oder etwa mehr Spannung kam dazu. Auf jeden Fall will ich auch noch die anderen Bänder der Reihe lesen.

  • Wuestentraum

    5/5

    02.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Wiltshire 1860: Lord Henry…

    Wiltshire 1860: Lord Henry Pembroke hat sich alle Mühe mit der Ausrichtung eines Balls für seine geliebte Nicht Lady Jane in Rosewood Hall gegeben. Auf der Gästeliste stehen die begehrtesten Junggesellen de Londoner Gesellschaft, denn der kranke Lord möchte die Zukunft seiner Nichte, die ihm mehr eine Tochter ist, gesichert wissen. Doch der Abend nimmt einen gänzlich andere Verlauf als geplant... Ein verletztes Mädchen stolpert in der winterlichen Ballnacht durch den Park von Rosewood Hall und wird von Lady Jane entdeckt. Jane, eine unkonventionelle und allzu selbstbewusste, junge Frau bringt die Namenlose im Wintergarten unter. Mit ihrem letzten Atemzug bittet die Sterbende Jane darum, ihre Freundin Mary zu finden und vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Das Schicksal der gequälten Kreatur geht Jane nahe und sie verspricht, zu helfen. Unerwartete Unterstützung findet Jane durch Captain Wescott, einen verschwiegenen, eher düster wirkenden, aber auch attraktiven Mann. Annis Bell hat mit diesem historischen Krimi eine tolle, interessante, spannende, teils düster und brutale Geschichte geschrieben, die einen von der ersten Seite an gefesselt hat. Lady Jane, die ihren eigenen Kopf hat und ihre Freiheit nicht verlieren will ist einem auf Anhieb genauso sympathisch wie ihr Onkel Henry sowie ihre Zofe Hettie, die auch noch sehr viel Mut und Loyalität beweist. Captain Wescott erscheint einem eine ganze Zeit lang geheimnisvoll und sehr verschlossen, man weiß nicht, was er verbirgt und ob seine Absichten ehrlich sind. Ganz unsympathisch und gemein kommt Lady Jane's Cousin Matthew sowie seine geldgierige und boshafte Ehefrau Bridgeht rüber. Eifersüchtig, weil er immer geglaubt hat, sein Vater hätte Jane mehr geliebt als ihn, seinen Sohn, überlegt sich Matthew, wie er Jane Schaden zufügen kann und ihr alles nehmen kann, was ihr gehört. Der Schreibstil ist klar und flüssig, man fliegt nur so über die Seiten und ist sofort in dem Leben von Lady Jane und auf Rosewood Hall mittendrin. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, waren die jeweils kurzen Kapitel, die auf insgesamt 366 Seiten toll eingeteilt waren. Die Geschichte um das tote Mädchen von Rosewood Hall, die Suche nach ihrer Freundin Mary und viele geheimnisvolle, einflussreiche Drahtzieher um Kinder in Waisenhäusern, die misshandelt und geschlagen wurden, hungern mussten und verschwanden ist genial aufgebaut, toll dargestellt und spannend verpackt. In diesem Buch gibt es keine langweiligen Stellen, es wird nichts unnötig in die Länge gezogen, sondern man verfolgt mit Spannung wie Lady Jane immer weiter vorankommt in ihren eigenen kleinen Ermittlungen um das tote Mädchen von Rosewood Hall. Mir hat dieser historische Krimi fabelhaft gefallen, mich gefesselt und mir viel Lesespass bereitet. Ich hoffe, dass man von der Autorin Annis Bell noch viele weitere tolle Geschichten lesen darf. Autor: Annis Bell

  • tassieteufel

    3/5

    22.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Lord Henry Pembroke hat auf…

    Lord Henry Pembroke hat auf seinem Landsitz in Wiltshire eine große Gesellschaft ausgerichtet um für seine Nichte Jane einen passenden Mann zu finden, denn er selbst ist schwer krank und möchte Jane gut versorgt wissen. Doch Jane ist davon nicht sehr begeistert, die unkonventionelle und sehr selbstbewußte junge Dame möchte lieber ihre Freiheit behalten. Als sie sich von dem Fest davon stiehlt, findet sie im Park ein schwer verletztes junges Mädchen, dass Jane mit ihren letzten Atemzügen darum bittet, ihrer Freundin Mary zu helfen. Doch wo soll Jane suchen, hat sie doch keine Ahnung woher die Tote kam. Unerwartete Hilfe bekommt sie von Captain Wescott, der ihr ein zudem ein überraschendes Angebot macht. Ich habe eine große Schwäche für viktorianische Krimis, allerdings weckten sowohl das Buchcover als auch der Klappentext reichlich Skepsis bei mir, weil beides doch eher auf eine "süßliche" Schmonzette als auf einen Krimi hindeutete, daher war ich letztendlich doch positiv überrascht von dem Buch. Sicher ist Lady Jane für ihre Zeit nicht wirklich glaubwürdig, sie denkt und handelt eher wie eine moderne Frau aus heutiger Zeit und so wirkt sie einerseits natürlich anachronistisch, andererseits ist sie mitfühlend, klug und beweist Durchsetzungsvermögen, was sie als Romanfigur doch sehr sympathisch macht. Mit Captain Wescott verhält es sich ebenso, auch er ist für einen Mann seiner Zeit eher untypisch und läßt Jane viele Eigenmächtigkeiten durch gehen. Die eher abrupte Hochzeit und die sich anbahnende Liebesgeschichte sind zwar sehr dezent und zum Glück frei von schwülstigen Ergüssen, aber am Ende wirkt auch das ein wenig abrupt und unfertig. Und das ist insgesamt auch das Manko des Buches, dass die Autorin scheinbar nicht so ganz wußte, was sie eigentlich wollte. Für einen Liebesroman sind die Auftritte des Paares zu dünn gesät, für ein historisches Sittengemälde ist das ganze einfach zu ungenau und teilweise auch nicht korrekt, wie z.B. die Anreden der einzelnen Personen, was man aber sicher leicht hätte recherchieren können. Der Krimifall ist zwar nicht ganz schlecht und hat auch durchaus seine spannenden Momente, die Ermittlungen von Lady Jane kann man gut nachvollziehen und ergeben auch einen gewissen Sinn, basieren aber teilweise auf zu vielen Zufällen und insgesamt ist auch der Krimifall für die damalige Zeit einfach zu überkonstruiert und dadurch auch wieder nicht ganz realistisch. Er erinnert an einen heutigen Kinderpornoring und das was der Täter da alles auf sich genommen hat, wäre zur damaligen Zeit überhaupt nicht nötig gewesen, das hätte er alles wesentlich einfacher bewerkstelligen können. Ich will aber nicht nur meckern, der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unterhaltsam, so dass man hier solide, wenn auch anspruchslose Lektüre geboten kommt, bei der man sich ganz gut unterhalten kann, wenn man einige Abstriche macht und das Ganze nicht zu sehr hinterfragt. FaziT: kann man insgesamt gut lesen, die Hauptfiguren haben einen gewissen Charme und der Krimifall durchaus spannende Momente, aber wer auf historische Korrektheit wert legt, wird sicher enttäuscht, dafür gibt es zu viele Diskrepanzen.

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