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Produktbild: Beute

Beute und andere Erzählungen

Aus der Reihe Literatur-Preisträger
1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Piper Edition

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1623 KB

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

EAN

9783492979788

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Piper Edition

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1623 KB

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

EAN

9783492979788

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Anspruchsvolle Erzählungen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3033630

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählungen haben einen starken Bezug zu den Verhältnissen in Südafrika, zu der längst nicht vergessenen Apartheid, und zu Nadine Gordimer, die ein wenig ihrer selbst preisgibt. Auffallend viele bildhafte Beschreibungen, eingewoben in niveauvolle sprachliche Ausdrucksweisen, bieten Interpretationsspielräume und regen zum Nachdenken an. Erkennbar ist, neben der Konfrontation unterschiedlicher, nicht alltäglicher Perspektiven, ein gehöriges Maß an Melancholie. Bereits "Beute", die erste Erzählung des Buches, eine Parabel, fordert den Leser heraus. Ein Erdbeben legt den Meeresgrund frei und längst Versunkenes tritt ans Tageslicht. Zahlreiche Gegenstände aus der Vergangenheit tauchen auf. Jemand findet einen Spiegel. Rechnet Nadine Gordimer in dieser Geschichte mit der Apartheid ab? Steht der allmählich klarer werdende Spiegel für späte Einsichten, für eine späte Besinnung? In "Leitsätze" beleuchtet Nadine Gordimer eine ungewöhnliche Beziehung. Roberta Blayne, Mitarbeiterin einer internationalen Hilfsorganisation, wird nach Südafrika versetzt. Sie geht ein Verhältnis mit einem schwarzen Regierungsmitarbeiter ein. Dieser will sich nicht etwa scheiden lassen, sondern Frau Blayne als Zweitfrau heiraten – ein Kulturschock. Hier prallen gegensätzliche Traditionen aufeinander und führen zu unvereinbaren Perspektiven. Wie verhalten sich erwachsene Kinder, wenn sich der Vater nach über vierzig Jahren Ehe von seiner Frau trennen will? Sie denken, dass er krank ist oder sich auf Irrwegen befindet. So normal es dem Nachwuchs auch erscheint, dass Heranwachsende nach Freiheit streben und sich vom Elternhaus loslösen, so wenig akzeptiert er das Streben nach Freiheit bei den eigenen Eltern. Existiert eine unbewusste Angst, die eigenen Wurzeln zu verlieren? "Karma" heißt die letzte Erzählung in Gordimers Buch. Der Erzähler kehrt in verschiedenen Reinkarnationen auf die Erde zurück. Beeindruckend ist die Geschichte von Denise, die als weißes Kind unter schwarzen aufwächst und sich damit ihr Leben lang im Brennpunkt gesellschaftlicher Problemfelder bewegt. Als Satire auf das Leben erscheinen die metaphysischen gedanklichen Ausflüge des ungeborenen Zwillings Denis.

Anspruchsvolle Erzählungen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033630
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählungen haben einen starken Bezug zu den Verhältnissen in Südafrika, zu der längst nicht vergessenen Apartheid, und zu Nadine Gordimer, die ein wenig ihrer selbst preisgibt. Auffallend viele bildhafte Beschreibungen, eingewoben in niveauvolle sprachliche Ausdrucksweisen, bieten Interpretationsspielräume und regen zum Nachdenken an. Erkennbar ist, neben der Konfrontation unterschiedlicher, nicht alltäglicher Perspektiven, ein gehöriges Maß an Melancholie. Bereits "Beute", die erste Erzählung des Buches, eine Parabel, fordert den Leser heraus. Ein Erdbeben legt den Meeresgrund frei und längst Versunkenes tritt ans Tageslicht. Zahlreiche Gegenstände aus der Vergangenheit tauchen auf. Jemand findet einen Spiegel. Rechnet Nadine Gordimer in dieser Geschichte mit der Apartheid ab? Steht der allmählich klarer werdende Spiegel für späte Einsichten, für eine späte Besinnung? In "Leitsätze" beleuchtet Nadine Gordimer eine ungewöhnliche Beziehung. Roberta Blayne, Mitarbeiterin einer internationalen Hilfsorganisation, wird nach Südafrika versetzt. Sie geht ein Verhältnis mit einem schwarzen Regierungsmitarbeiter ein. Dieser will sich nicht etwa scheiden lassen, sondern Frau Blayne als Zweitfrau heiraten – ein Kulturschock. Hier prallen gegensätzliche Traditionen aufeinander und führen zu unvereinbaren Perspektiven. Wie verhalten sich erwachsene Kinder, wenn sich der Vater nach über vierzig Jahren Ehe von seiner Frau trennen will? Sie denken, dass er krank ist oder sich auf Irrwegen befindet. So normal es dem Nachwuchs auch erscheint, dass Heranwachsende nach Freiheit streben und sich vom Elternhaus loslösen, so wenig akzeptiert er das Streben nach Freiheit bei den eigenen Eltern. Existiert eine unbewusste Angst, die eigenen Wurzeln zu verlieren? "Karma" heißt die letzte Erzählung in Gordimers Buch. Der Erzähler kehrt in verschiedenen Reinkarnationen auf die Erde zurück. Beeindruckend ist die Geschichte von Denise, die als weißes Kind unter schwarzen aufwächst und sich damit ihr Leben lang im Brennpunkt gesellschaftlicher Problemfelder bewegt. Als Satire auf das Leben erscheinen die metaphysischen gedanklichen Ausflüge des ungeborenen Zwillings Denis.

Kundinnen und Kunden meinen

Beute

von Nadine Gordimer

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