Produktbild: Solothurn spielt mit dem Feuer

Solothurn spielt mit dem Feuer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,4 cm

Gewicht

392 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0305-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,4 cm

Gewicht

392 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0305-6

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Schlag auf Schlag

    Mit diesem weiteren Band der Solothurn-Reihe um Dominik Dornach und sein Team legt Gasser einen rasanten Krimi vor. Mit viel Tempo werden Erzählstränge geknüpft - und letztendlich verwoben - jede Auflösung verwundert auf ihre Weise! Eröffnet wird der Reigen mit der Erschiessung Vukovic’s - lose, als hätte das Ganze mit dem folgenden nichts zu tun… Darauf wird ein Kinderskelett gefunden - ein alter Fall - verschlampt, wie sich heraus stellt - denn scheinbar ist dieser doch nicht so gelöst, wie geglaubt… und es kommt allerhand an den Tag… Kurz darauf geht im Amtshaus eine Briefbombe hoch - nach einem Urteil, das von extremistischen Muslimen zur Hetze genutzt wird… Hängen die Ereignisse zusammen? Wem galt der Anschlag? Wo sind die Verbindungslinien? Eine Muslima wird von ihrem Ex bedroht, ein Junge aus ihrer Schulklasse verschwindet auf dem Ausflug - etc. etc. - Die Polizei kämpft an allen möglichen Fronten. Entsprechend die Cut’s und Wechsel im Krimi, der von Cliffhangern nur so strotzt! Ein vielschichtiger Krimi, der vor allem das Thema verschwundener Buben, die Radikalisierung frustrierter Jugendlicher in entsprechnden Moscheen, sowie die Terrorgefahr aufs Tapet bringt. Keineswegs plakativ und populistisch, sehr fundiert ist die Argumentation - manchmal hatte ich allerdings das Gefühl in einer politischen Lehrstunde zu sein - und fragte mich, ob dies der geeignete Ort sei… Aber genau das gibt dem Inhalt auch (s)eine Relevanz. Das Buch lässt sich gut lesen, auch ohne die vorgängigen Titel der Reihe zu kennen. Wo es nötig ist, gibt Gasser kurz und bündig Rapport, so dass Erstleser*Innen auf dem Laufenden und die ’Wiederholungstäter*Innen aktualisiert sind. Ein weiterer Krimi aus Gassers Feder, der überzeugt!

  • peedee

    5/5

    19.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    5 Sterne zum dritten Mal

    Dominik Dornach, Band 3: Ein Kinderskelett wird auf der Burgruine Balm gefunden – Einsatz für Hauptmann Dominik Dornach und sein Team. Die Ermittlungen laufen an, da explodiert im Büro des Oberrichters eine Briefbombe; kurz darauf ist sein kleiner Sohn verschwunden. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen? Der Junge ist schnellstmöglich zu finden, da er als Diabetiker auf Insulin angewiesen ist. Die Zeit läuft und plötzlich gibt es Hinweise auf eine terroristische Bedrohung für Solothurn… Erster Eindruck: Das Cover mit der grossen Kirchenuhr und der gut gewählte Titel machen neugierig auf das Buch – sehr gut! Dies ist Band 3 einer Reihe; er kann jedoch gut ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (wer diese jedoch auslässt, verpasst spannende Lektüre!). Jana Cranach arbeitet für Europol, befindet sich aber gerade in der Schweiz, in erster Linie für einen Vortrag in Montreux und danach ein paar Tage Urlaub, die sie gerne mit Dominik in Solothurn verbringen möchte. Dominik freut sich, Jana wiederzusehen – ganz im Gegensatz zu Angela Casagrande, der Staatsanwältin. Angela geht es aktuell nicht so gut… Dominiks Tochter Pia ist mit Rafik zusammen. Diese Beziehung wird von Rafiks Eltern toleriert, obwohl Pia keine Muslima ist – Rafik ist eben ein Mann. Seine Schwester Nadal arbeitet als Lehrerin und gehört auch zum Freundeskreis von Pia. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt, da er immer radikalere Ansichten vertrat. Eine Beziehung zu einem Nicht-Moslem, also einem „Ungläubigen“, wäre für sie als Frau nicht möglich. Unverständlich. Wenn Pia der Meinung ist, dass Unrecht geschieht, ist sie nicht mehr zu halten (und bringt sich das eine oder andere Mal in Gefahr). Schon nach kürzester Zeit gibt es für das Team zig Fragen zu klären: Von wem ist das Kinderskelett? Warum wurde es auf die Burg gebracht? Die Inszenierung des Skeletts glich einer rituellen Handlung – warum? Von wem stammt die Briefbombe? Wieso wurde der Sohn des Oberrichters entführt? Und was ist mit der Moschee in Olten? Der Imam und seine Schweizer Ehefrau hetzen gegen die „Ungläubigen“. Islamismus, Radikalisierung, Terrorismus, Vorurteile, Kindsmord, Entführung – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Und: die Vergangenheit holt einen meistens ein, wenn nicht damit gerechnet wird… Einmal mit der Lektüre begonnen, konnte und wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin jede Woche in Solothurn und kenne daher etliche der beschriebenen Orte. Dem Autor ist es auch im dritten Fall mit Dominik Dornach gelungen, die Spannung bis zum Ende hochzuhalten – GROSSARTIG! Daher gibt es von mir – auch zum dritten Mal – 5 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    22.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Terror in der Schweiz

    Als Kommissar Dominik Dornach zu dem Fundort eines Kinderskeletts gerufen wird kommen die Erinnerungen an den Bubenfresser auf der vor Jahren kleine Jungen entführt und getötet hat. Die Obduktion ergibt tatsächlich, dass es sich um eins seiner nicht aufgefundenen Opfer handelt. Gleichzeitig wird ein Bombenanschlag auf den Oberrichter verübt, nachdem er zuvor ein umstrittenes Urteil mit Migrations-hindergrund gefällt hat. Er überlebt diesen Anschlag, muss kurz darauf aber feststellen, dass sein Sohn entführt wurde. Ein Racheakt für sein Urteil oder ein neues Opfer vom eigentlich schon toten Bubenfresser? Die Zeit rennt... "Solothurn spielt mit dem Feuer" ist bereits der dritte Band um den charmanten Ermittler Dominik Dornach. Wie bereits in den ersten beiden Bänden fesselte mich der Autor Christof Gasser mit seinem lebendigen und angenehm zu lesenden Schreibstil an die Geschichte. Diesmal bekommt es Dornach gleich mit zwei Fällen zu tun und die parallelen Handlungsstränge lassen die Story komplex und clever inszeniert wirken, ohne sie aber zu überladen. Ich konnte der Handlung immer gut folgen und die Spannung kam dabei auch nicht zu kurz, welche mit dem Auffinden des Kinderskeletts gekonnt aufgebaut wird. Der Spannungs-bogen bleibt immer auf einem hohen Niveau und endet erst in einem für mich überraschenden und gut nachvollziehbaren Finale. Der Autor hat in diesem Band mit der Fremdenfeindlichkeit ein brisantes Thema in den Fokus gestellt, welches er aus meiner Sicht gut löst und nicht zu reißerisch wirken lässt. Christof Gasser legt in seinen Büchern viel Wert auf die Entwicklung seiner Protagonisten und deren Verhältnisse unter-einander. Dies verleiht der Reihe einen zusätzlichen Charme und ein weiteres Spannungsfeld. "Solothurn spielt mit dem Feuer" ist eine gelungene Fortsetzung der schweizerischen Krimiserie, bei der man hoffen darf, dass es noch einige Nachfolgebände geben wird. Ich bewerte das Buch mit den vollen fünf von fünf Sternen und empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    22.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Terror in der Schweiz Als…

    Terror in der Schweiz Als Kommissar Dominik Dornach zu dem Fundort eines Kinderskeletts gerufen wird kommen die Erinnerungen an den Bubenfresser auf der vor Jahren kleine Jungen entführt und getötet hat. Die Obduktion ergibt tatsächlich, dass es sich um eins seiner nicht aufgefundenen Opfer handelt. Gleichzeitig wird ein Bombenanschlag auf den Oberrichter verübt, nachdem er zuvor ein umstrittenes Urteil mit Migrations-hindergrund gefällt hat. Er überlebt diesen Anschlag, muss kurz darauf aber feststellen, dass sein Sohn entführt wurde. Ein Racheakt für sein Urteil oder ein neues Opfer vom eigentlich schon toten Bubenfresser? Die Zeit rennt... "Solothurn spielt mit dem Feuer" ist bereits der dritte Band um den charmanten Ermittler Dominik Dornach. Wie bereits in den ersten beiden Bänden fesselte mich der Autor Christof Gasser mit seinem lebendigen und angenehm zu lesenden Schreibstil an die Geschichte. Diesmal bekommt es Dornach gleich mit zwei Fällen zu tun und die parallelen Handlungsstränge lassen die Story komplex und clever inszeniert wirken, ohne sie aber zu überladen. Ich konnte der Handlung immer gut folgen und die Spannung kam dabei auch nicht zu kurz, welche mit dem Auffinden des Kinderskeletts gekonnt aufgebaut wird. Der Spannungs-bogen bleibt immer auf einem hohen Niveau und endet erst in einem für mich überraschenden und gut nachvollziehbaren Finale. Der Autor hat in diesem Band mit der Fremdenfeindlichkeit ein brisantes Thema in den Fokus gestellt, welches er aus meiner Sicht gut löst und nicht zu reißerisch wirken lässt. Christof Gasser legt in seinen Büchern viel Wert auf die Entwicklung seiner Protagonisten und deren Verhältnisse unter-einander. Dies verleiht der Reihe einen zusätzlichen Charme und ein weiteres Spannungsfeld. "Solothurn spielt mit dem Feuer" ist eine gelungene Fortsetzung der schweizerischen Krimiserie, bei der man hoffen darf, dass es noch einige Nachfolgebände geben wird. Ich bewerte das Buch mit den vollen fünf von fünf Sternen und empfehle es gerne weiter.

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    10.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Solothurn spielt mit dem Feuer

    Solothurn. In der Ruine Balm wird ein Kinderskelett entdeckt. Der Fund gibt Dominik Dornach und seinem Team Rätsel auf. Erste Nachforschungen lassen vermuten, dass es sich um ein Opfer des sogenannten Bubenfressers handeln könnte, der vor ungefähr 10 Jahren sein Unwesen getrieben hat… Im Solothurner Obergericht verkündet Oberrichter Scheurer ein umstrittenes Urteil gegen den albanischen Immigranten Ismajli. Schnell ist von Willkür gegen islamische Minderheiten die Rede und Forderungen nach Rache und Vergeltung werden laut. Als im Büro des Oberrichters eine Briefbombe explodiert, scheint klar, in welchem Umfeld der Attentäter zu suchen ist. Nur kurze Zeit später verschwindet während eines Ausflugs der Sohn Scheurers spurlos… „Solothurn spielt mit dem Feuer“ ist bereits der dritte Fall für Dominik Dornach und sein Team – für mich war dieser Krimi der erste, bei dem ich den Ermittlern von der Kantonspolizei Solothurn über die Schultern schauen durfte. Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich mit den zahlreichen Akteuren und ihren Posten, Rollen, und Beziehungen zueinander vertraut war, aber einmal im Geschehen drin, hat mich die fesselnde Handlung dieses brisanten Krimis nicht mehr losgelassen. Die Figuren wirken allesamt echt und handeln glaubwürdig. Christof Gasser erzählt den Krimi nicht nur aus Sicht des ermittelnden Dornach, sondern präsentiert das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man einen guten Einblick in die Ansichten und Beweggründe aller Akteure bekommt. Den Überblick über die vielfältigen Ereignisse zu behalten, bereitet keine Schwierigkeiten, da der Autor die einzelnen Fäden alle straff in der Hand hält, so dass der Handlungsverlauf bis zur überraschenden Auflösung nicht nur spannend, sondern auch verständlich und nachvollziehbar ist. Ganz hervorragend gelungen ist Christof Gasser die Darstellung von Land und Leuten – nicht nur, dass ich mir dank der detailreichen Beschreibungen die Schauplätze in und um Solothurn sehr gut vorstellen konnte, der Autor hebt auch lokale Besonderheiten hervor und lässt allerlei Wissenswertes über die Region in die Handlung einfließen. „Solothurn spielt mit dem Feuer“ hat mir sehr gut gefallen – ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige, spannende Unterhaltung bietet.

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