Produktbild: Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal

Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0296-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0296-7

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Michaela Weber

    aus Weimar

    5/5

    02.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi aus der Kaiserzeit

    Kommissar Hauke Sötje gerät in Kiel 1896 zwischen die Froten der Geheimdieste.Er soll einen Verräter schützen,leider bemerkt er fast zu spät -das er in eine Falle getappt ist.Der mysteriöse Tod des Dienstmädchens bringt Hauke die Wahrheit schon mal näher.Hauke trifft auf den unsympatischen Grafen von Lahn -nicht das erste Mal-er hatte schon einmal Haukes Dienste mißbraucht.Sophie Haukes Verlobte steht tapfer an seiner Seite,sie ist für diese Zeit eine taffe Frau und hilft Hauke wann immer sie kann und darf.Die Autorin Anja Marschall bringt einen die Zeit um 1896 sehr nahe-alles ist super recherchiert.Es hat sehr viel Freude gemacht diesen historischen Krimi zu lesen.Genau meines ich liebe historische Romane.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    01.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung und Intrigen aus dem historischen Kiel

    *Inhalt* Kiel 1896: Ein junges Mädchen wird tot aus dem Kaiser-Wilhelm-Kanal geborgen. Kleinschmidt, der Chef von Kommissar Hauke Sötje will den Fall so schnell wie möglich abschließen und drängt auf Selbstmord… Doch Hauke glaubt nicht dran, zuviele Hinweise sprechen dagegen, dass das Mädchen von einer Brücke gesprungen ist. Mit Hilfe vom Schreiber Levi Bloch stellt er erste Ermittlungen an. Zur gleichen Zeit muss Hauke sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und gerät dabei zwischen die Fronten zweier Geheimdienste. *Meine Meinung* Mit "Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal" nimmt uns die Autorin Anja Marschall zum dritten Mal mit in die Vergangenheit. Ein spannender Fall wird mit gut recherchierte Fakten und einem sympathischeren Hauptprotagonisten zusammengetan, und schon ist der Leser in der Geschichte gefangen und mag das Buch nicht mehr zur Seite legen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd, sehr bildhaft und lebendig und auch humorvolle Passagen sind zu finden. Die Spannung ist von Anfang an präsent und durch diversen Wendungen, Überraschungen und Geheimnissen bleibt sie dies auch bis zum Finale. Beide Handlungsstränge für sich erzählen eine spannende Geschichte und ich als Leser frage mich immer wieder, gehören sie denn auch zusammen. das werde ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Lest lieber selbst das Buch. Die liebevolle Aufmachung des Buches gefällt mir besonders gut, das düstere Cover mit der Levensauer Brücke zieht mich als Schleswig-Holsteiner magisch an. Im Inneren befinden sich eine alte Karte und Bilder von verschiedenen Brücke. Ich mag solche schönen Details, auf der Karte kann ich die verschiedenen Orte finden. Mein Wohnort befindet sich auch drauf. Jedes Kapitel startet mit einer Besonderheit, einem Artikel aus der damaligen Zeit oder hilfreiche Tipps. Sie haben nicht immer unbedingt etwas mit dem Inhalt des Kapitels zu tun, aber sie vermitteln das Flair in der damaligen Zeit. Das Wiedersehen mit Hauke, Sophie und Fräulein Bender hat mit gut gefallen. Sie sind mit alle sehr ans Herz gewachsen, besonders der wortkarge Hauke, der auch mal ins Fettnäpfchen tritt. Er ist sehr wissbegierig und experimentiert (z.Zt. mit etwas, mit denen man Fingerabdrücke nehmen kann) sogar in seinem Zimmer. Sophie ist eine besonders starke Frau, die genau weiß, was sie will. Für die damalige Zeit ist sie ziemlich fortschrittlich. Aber auch die "neuen" Charaktere sind anschaulich beschrieben und integrieren sich gut in die Geschichte. Die Beschreibung vom alten Kiel und der Landschaft rund um den Kaiser-Wilhelm-Kanal haben mir sehr gut gefallen. Ich kenne Kiel und sein Umland und ich liebe es, wenn Autoren mir meine Heimat aus ihren Augen zeigen. *Fazit* Ein rundum gelungener Krimi, gut recherchiert, spannende Geschichte und interessante Charaktere. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    01.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung und Intrigen aus dem…

    Spannung und Intrigen aus dem historischen Kiel *Inhalt* Kiel 1896: Ein junges Mädchen wird tot aus dem Kaiser-Wilhelm-Kanal geborgen. Kleinschmidt, der Chef von Kommissar Hauke Sötje will den Fall so schnell wie möglich abschließen und drängt auf Selbstmord… Doch Hauke glaubt nicht dran, zuviele Hinweise sprechen dagegen, dass das Mädchen von einer Brücke gesprungen ist. Mit Hilfe vom Schreiber Levi Bloch stellt er erste Ermittlungen an. Zur gleichen Zeit muss Hauke sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und gerät dabei zwischen die Fronten zweier Geheimdienste. *Meine Meinung* Mit "Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal" nimmt uns die Autorin Anja Marschall zum dritten Mal mit in die Vergangenheit. Ein spannender Fall wird mit gut recherchierte Fakten und einem sympathischeren Hauptprotagonisten zusammengetan, und schon ist der Leser in der Geschichte gefangen und mag das Buch nicht mehr zur Seite legen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd, sehr bildhaft und lebendig und auch humorvolle Passagen sind zu finden. Die Spannung ist von Anfang an präsent und durch diversen Wendungen, Überraschungen und Geheimnissen bleibt sie dies auch bis zum Finale. Beide Handlungsstränge für sich erzählen eine spannende Geschichte und ich als Leser frage mich immer wieder, gehören sie denn auch zusammen. das werde ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Lest lieber selbst das Buch. Die liebevolle Aufmachung des Buches gefällt mir besonders gut, das düstere Cover mit der Levensauer Brücke zieht mich als Schleswig-Holsteiner magisch an. Im Inneren befinden sich eine alte Karte und Bilder von verschiedenen Brücke. Ich mag solche schönen Details, auf der Karte kann ich die verschiedenen Orte finden. Mein Wohnort befindet sich auch drauf. Jedes Kapitel startet mit einer Besonderheit, einem Artikel aus der damaligen Zeit oder hilfreiche Tipps. Sie haben nicht immer unbedingt etwas mit dem Inhalt des Kapitels zu tun, aber sie vermitteln das Flair in der damaligen Zeit. Das Wiedersehen mit Hauke, Sophie und Fräulein Bender hat mit gut gefallen. Sie sind mit alle sehr ans Herz gewachsen, besonders der wortkarge Hauke, der auch mal ins Fettnäpfchen tritt. Er ist sehr wissbegierig und experimentiert (z.Zt. mit etwas, mit denen man Fingerabdrücke nehmen kann) sogar in seinem Zimmer. Sophie ist eine besonders starke Frau, die genau weiß, was sie will. Für die damalige Zeit ist sie ziemlich fortschrittlich. Aber auch die "neuen" Charaktere sind anschaulich beschrieben und integrieren sich gut in die Geschichte. Die Beschreibung vom alten Kiel und der Landschaft rund um den Kaiser-Wilhelm-Kanal haben mir sehr gut gefallen. Ich kenne Kiel und sein Umland und ich liebe es, wenn Autoren mir meine Heimat aus ihren Augen zeigen. *Fazit* Ein rundum gelungener Krimi, gut recherchiert, spannende Geschichte und interessante Charaktere. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal

    In ihrem historischen Kriminalroman „Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal“ nimmt Anja Marschall den Leser mit in das Jahr 1896 nach Kiel. Die Autorin wartet mit einem Mix aus historischen Fakten und spannender Fiktion auf und lässt diesen Krimi damit zu einer kurzweiligen Zeitreise werden. Hauke Sötje, ehemaliger Kapitän und jetzt Kommissar bei der neuen Kriminalpolizei in Kiel, ist zufällig zugegen, als die Leiche einer jungen Frau aus dem Kanal gezogen wird. Obwohl der Fall schnell als Selbstmord abgetan wird, sagt Haukes Bauchgefühl etwas anderes, denn es gibt ein paar Indizien, die für ein Fremdverschulden sprechen. Hauke bittet Levi Bloch, den Schreiber des Kommissariats, sich bezüglich der offenen Fragen für ihn umzusehen und umzuhören, da er selbst sich ein paar Tage vom Dienst freistellen lassen hat, um einen inoffiziellen Auftrag im Kieler Schloss zu erledigen. Während des Besuchs einer russischen Delegation soll Hauke einen Spion beschützen – eine Aufgabe, die er nur übernimmt, weil diese ihm die Gelegenheit bietet, die Geister der Vergangenheit abzuschütteln und den Mann zur Rechenschaft zu ziehen, der für den Untergang seines Schiffes und den Tod seiner Mannschaft verantwortlich ist. Dass er schnurstracks in eine Falle tappt, ahnt der Kommisaar jedoch nicht… „Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal“ ist bereits der dritte Fall für Hauke Sötje, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Für die Ermittler gilt es in diesem Fall, ein Knäuel aus rätselhaften Spuren, hinterhältigen Machenschaften und fragwürdigen Personen zu entwirren – als Leser ist man von Anfang an mittendrin in diesem spannenden Verwirrspiel und kann bis zum Schluss prima über Täter und Motive miträtseln und mitgrübeln. Anja Marschall hat ein gutes Händchen dafür, die fesselnde Krimihandlung mit historischen Fakten und wahren Begebenheiten zu verweben. Das Kiel des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird vielschichtig dargestellt. Neben der Mentalität und den Eigenarten der Menschen in der damaligen Zeit fließen auch Lebensweise, Alltag, politische Lage, gesellschaftliche Gepflogenheiten, technische Errungenschaften und Mode in das Geschehen ein – alles was die Menschen im alten Kiel beschäftigt und bewegt hat, findet man in der Handlung wieder. Die ganze Szenerie wirkt dadurch durchweg authentisch und lebendig, so dass das Lesen dieses historischen Krimis zu einem besonderen Erlebnis wird. „Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal“ hat mich rundum begeistert – die gut ausbalancierte Mischung aus Spannung und Historie hat mir nicht nur unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Kiels ermöglicht.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    21.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Spagat" am Kaiser-Wilhelm-Kanal zwischen Krimonalpolizei und Politik

    Für "Querleser" und "Überflieger" kurz zusammengefasst: Anja Marschall hat mit ihrem 3. Band um Kommissar Hauke Sötje einen spannenden historischen Kriminalroman verfasst, der absolut empfehlenswert ist! Für mich war es ein Debut: ich hatte noch kein Buch dieser Autorin gelesen (aber versprochen: es wird nicht das letzte gewesen sein!), kam aber vollkommen problemlos in die Geschichte um Hauke, seiner Verlobten Sophie und den anderen Beteiligten. Kiel 1896: Hauke ist Kommissar bei der relativ neu gegründeten Kriminalpolizei. Eigentlich ist er Kapitän, aber sein Schiff "Revenge" ist mit der gesamten Besatzung untergegangen, nur er hat überlebt.. Zwar wurde er von einer Schuld freigesprochen, kann sich aber selbst nicht an das Unglück erinnern. Deshalb wird er in seinen Träumen immer wieder von diesem traumatischen Untergang verfolgt... Da wird eine Frauenleiche aus dem Kaiser-Wilhelm-Kanal geborgen. Hauke macht stutzig, dass die Tote - offensichtlich ein Dienstmädchen - ein sehr wertvolles Stück geklöppelter Duchesse-Spitze um ihren Unterarm geschlungen hatte, außerdem fehlt an ihrem Rock ein Stück Stoff. Sein Vorgesetzter und der Gerichtsmediziner wollen den Fall schnell als Selbstmord abschließen. Zeitgleich taucht die Autorin gemeinsam mit uns als Leser*innen in das politische Geschehen im ausgehenden 19. Jahrhundert ein (eine Zeit, von der ich absolut nichts wusste!). Er herrschte "Kalter Krieg" zwischen Russland und Deutschland. In dieser angespannten Situation wird Hauke von einem alten Bekannten "überredet", einen deutschen Spion am russischen Hof zu beschützen, dieser habe wichtige Hinweise über einen Verräter in Berlin. Hauke wird auch mit der Behauptung "geködert", sein "Schützling" habe entscheidende Informationen über den Untergang der "Revenge" Dies sollte hier zur Handlung genügen - es wird spannend! Anja Marschall ist es perfekt gelungen, die historisch-geschichtlichen Momente und die kriminalistischen Ermittlungen zusammenzuführen, abgerundet immer wieder mit einer gehörigen Prise Zeitgeist, z.B. empört sich eine Dame aus der Kieler Gesellschaft über das "sozialdemokratische Gesindel", demnächst werde wohl ihre Köchin mehr Lohn verlangen... Auch sind jedem Kapitel kleine Originalauszüge der Kieler Nachrichten vorangestellt, wir erfahren, was eine "Drogenhandlung" ist oder dass "Rudolf Karstadt, größtes Waarenhaus Kiels Confirmanden Anzüge in größter Auswahl jeder Preislage" anzubieten hat. Die Rollen sind authentisch beschrieben, als Beispiel hier: Sophie ist zwar eine Frau der damaligen Zeit, sie hat aber ihren eigenen Kopf und weiß ihre Gedanken gut zu vertreten. Das Leben auf Kiels Straßen stellt sich uns so lebhaft dar, dass wir das Gefühl bekommen, selbst durch die Straßen zu flanieren... Wie eingangs erwähnt: ein sehr interessanter wunderbarer historischer Krimi, den ich mit viel Freude gelesen habe - eine absolute Leseempfehlung!

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