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Produktbild: Nennen wir sie Eugenie
Artikelbild von Nennen wir sie Eugenie
Maria Braig

1. Nennen wir sie Eugenie

Nennen wir sie Eugenie

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Birgit Arnold

Spieldauer

3 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.12.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

26

Verlag

Birgit Arnold

Sprache

Deutsch

EAN

4251177559037

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Ja

Erscheinungsdatum

04.12.2017

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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26

Verlag

Birgit Arnold

Sprache

Deutsch

EAN

4251177559037

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Flucht in eine ungewisse Zukunft

Bewertung aus Hamburg am 10.01.2018

Bewertungsnummer: 1074682

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich liebe Bücher aus denen man etwas lernen kann während man eigentlich einfach nur eine Geschichte verfolgt. Es ist die Geschichte von Eugenie, die der Hörer hier erzählt bekommt, übrigens von einer unglaublich tollen Sprechstimme. So fällt es leicht zuzuhören und sich ganz auf die Geschichte zu konzentrieren. Eugenie kommt aus dem Senegal und damit fängt es an, dass man vieles in diesem Buch lernen kann. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass in anderen Ländern junge Frauen, die auf eigenen finanziellen Füßen stehen und sich etwas Geld verdienen, um ein eigenes Studium zu finanzieren, durchaus von ihren Füßen gerissen und zum Wohle der Familie zwangsverheiratet werden können. In Eugenies Fall besteht die Familie aus ihrem Vater, der mit immer schlechter werdenden Geschäften immer häufiger zur Flasche greift und zwei Brüdern, die ihr Studium von den Eltern bezahlt bekommen und die man auf jeden Fall weiter studieren lassen möchte. Doch damit fängt die Geschichte von Eugenie erst an. Sie ist nämlich eigentlich schon vergeben, sehr lange lebt sie Ihre Liebe im Verborgenen aus, trifft sich heimlich mit ihrer Geliebten, denn Homosexualität ist in ihrem Heimatland unter Strafe gestellt. Am meisten hat mich allerdings erschüttert, dass Ihre eigene Familie, sobald sie dies erfährt, ihr Geheimnis preis und ihre Tochter damit den Hasstiraden von ehemaligen Freunden preisgibt. Eugenie gelingt die Flucht nach Deutschland, verbunden mit der Hoffnung hier Fuß fassen zu können, endlich offen leben zu können, doch auch hier werden ihr jede Menge Steine in den Weg gelegt. Wer sich, so wie ich, noch nie detailliert mit dem Asylrecht und dem Antragsverfahren beschäftigt hat, ist schockiert über die menschenverachtenden Methoden, die dieses System ausmachen. Einige Details, die im Buch genannt werden, mögen inzwischen überholt sein, dennoch wird das System auch heute noch nicht besonders einfach und menschenfreundlich sein. Es gibt auch Randgeschichten neben der Hauptgeschichte, wie von einer Familie, die jahrelang im Duldungsstatus im Land lebt und nie weiß wie lange sie noch bleiben dürfen oder ob sie in ein Land zurückgeschickt werden, das die Kinder gar nicht kennen und dessen Sprache sie gar nicht beherrschen. Damit wird die vielschichtige und schwierige Situation von Asyl-AntragstellerInnen aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und einige der Fallstricke oder „Sonder-Bleiberechtsmöglichkeiten“ werden vorgestellt. Zum Glück lernt Eugenie auch Menschen kennen, die Ihr helfen in diesem Paragraphen- und Antrags-Chaos nicht unterzugehen. So lernt sie ein wenig Deutsch und bekommt auch einen Eindruck von der Stadt, außerhalb der sie in einer alten Kaserne untergebracht ist. Die Geschichte ist wachrüttelnd und sehr wichtig in einer Welt in der über „Aufnahmequoten“ und „Obergrenzen“ diskutiert wird. Die Autorin, Maria Braig, hat es geschafft eine spannende Geschichte zu schreiben, man fiebert mit der Protagonistin und hofft auf das Beste für sie, und nebenbei über ein so wichtiges Thema aufzuklären.

Flucht in eine ungewisse Zukunft

Bewertung aus Hamburg am 10.01.2018
Bewertungsnummer: 1074682
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich liebe Bücher aus denen man etwas lernen kann während man eigentlich einfach nur eine Geschichte verfolgt. Es ist die Geschichte von Eugenie, die der Hörer hier erzählt bekommt, übrigens von einer unglaublich tollen Sprechstimme. So fällt es leicht zuzuhören und sich ganz auf die Geschichte zu konzentrieren. Eugenie kommt aus dem Senegal und damit fängt es an, dass man vieles in diesem Buch lernen kann. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass in anderen Ländern junge Frauen, die auf eigenen finanziellen Füßen stehen und sich etwas Geld verdienen, um ein eigenes Studium zu finanzieren, durchaus von ihren Füßen gerissen und zum Wohle der Familie zwangsverheiratet werden können. In Eugenies Fall besteht die Familie aus ihrem Vater, der mit immer schlechter werdenden Geschäften immer häufiger zur Flasche greift und zwei Brüdern, die ihr Studium von den Eltern bezahlt bekommen und die man auf jeden Fall weiter studieren lassen möchte. Doch damit fängt die Geschichte von Eugenie erst an. Sie ist nämlich eigentlich schon vergeben, sehr lange lebt sie Ihre Liebe im Verborgenen aus, trifft sich heimlich mit ihrer Geliebten, denn Homosexualität ist in ihrem Heimatland unter Strafe gestellt. Am meisten hat mich allerdings erschüttert, dass Ihre eigene Familie, sobald sie dies erfährt, ihr Geheimnis preis und ihre Tochter damit den Hasstiraden von ehemaligen Freunden preisgibt. Eugenie gelingt die Flucht nach Deutschland, verbunden mit der Hoffnung hier Fuß fassen zu können, endlich offen leben zu können, doch auch hier werden ihr jede Menge Steine in den Weg gelegt. Wer sich, so wie ich, noch nie detailliert mit dem Asylrecht und dem Antragsverfahren beschäftigt hat, ist schockiert über die menschenverachtenden Methoden, die dieses System ausmachen. Einige Details, die im Buch genannt werden, mögen inzwischen überholt sein, dennoch wird das System auch heute noch nicht besonders einfach und menschenfreundlich sein. Es gibt auch Randgeschichten neben der Hauptgeschichte, wie von einer Familie, die jahrelang im Duldungsstatus im Land lebt und nie weiß wie lange sie noch bleiben dürfen oder ob sie in ein Land zurückgeschickt werden, das die Kinder gar nicht kennen und dessen Sprache sie gar nicht beherrschen. Damit wird die vielschichtige und schwierige Situation von Asyl-AntragstellerInnen aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und einige der Fallstricke oder „Sonder-Bleiberechtsmöglichkeiten“ werden vorgestellt. Zum Glück lernt Eugenie auch Menschen kennen, die Ihr helfen in diesem Paragraphen- und Antrags-Chaos nicht unterzugehen. So lernt sie ein wenig Deutsch und bekommt auch einen Eindruck von der Stadt, außerhalb der sie in einer alten Kaserne untergebracht ist. Die Geschichte ist wachrüttelnd und sehr wichtig in einer Welt in der über „Aufnahmequoten“ und „Obergrenzen“ diskutiert wird. Die Autorin, Maria Braig, hat es geschafft eine spannende Geschichte zu schreiben, man fiebert mit der Protagonistin und hofft auf das Beste für sie, und nebenbei über ein so wichtiges Thema aufzuklären.

Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.

Bewertung aus Fürth am 09.01.2018

Bewertungsnummer: 1074405

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Eugenie muss aus ihrer Heimat fliehen um nicht wegen ihrer Liebe zu einer Frau ins Gefängnis zu müssen. Über den Weg dorthin, die Gefahren, die ihr drohen und der Weg ihrer Flucht bis hin zum Erleben in Deutschland und dem Weg durch das Asylverfahren führt dieses Hörbuch. Meine Meinung: Bei uns in Deutschland ist es in Ordnung jemanden des gleichen Geschlechts zu lieben. Das ist nicht überall so. Auch im Senegal ist es verboten, unter Strafe gestellt, verwerflich. Der Hörer kann mit Eugenie empfinden, wenn er dies möchte. Die Geschichte beginnt ganz am Anfang, führt in kulturelle Gegebenheiten des Landes ein und führt dann ganz tief in das Erleben und Gefühlsleben von Eugenie. Der Autorin ist es sehr gut gelungen ein spannendes und berührendes Buch zu schreiben, im Hörbuch passt für mich die Stimme sehr gut dazu. Sehr gekonnt wird dargelegt welche Erwartungen vorherrschen, welche Rollenmuster gewünscht sind und was die Rolle der Frau im Senegal ist. Das hat mich sehr berührt, da ich das Glück hatte, selbstbestimmt aufzuwachsen. Und diese „Selbstverständlichkeit“ ist eben nicht selbstverständlich. Eugenie wagt den Schritt zur Flucht, der Weg dorthin und auch die Flucht und das Ankommen in Deutschland ist gut geschildert. Kulturelle Unterschiede und verschiedene Menschentypen, auf die Eugenie trifft. Durch die detaillierte Erzählung hat man das Gefühl nachvollziehen zu können wie es Eugenie geht und was sie erlebt. Dazu bekommt der Zuhörer Fakten rund ums Thema Asyl, was ich sehr hilfreich fand. Ich war fasziniert, schockiert, berührt und staunend während des Hörens. Ich empfehle das Buch, da es das Schicksal der „Flüchtlinge“ greifbar macht und weniger anonym. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit. Fazit: Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.

Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.

Bewertung aus Fürth am 09.01.2018
Bewertungsnummer: 1074405
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Eugenie muss aus ihrer Heimat fliehen um nicht wegen ihrer Liebe zu einer Frau ins Gefängnis zu müssen. Über den Weg dorthin, die Gefahren, die ihr drohen und der Weg ihrer Flucht bis hin zum Erleben in Deutschland und dem Weg durch das Asylverfahren führt dieses Hörbuch. Meine Meinung: Bei uns in Deutschland ist es in Ordnung jemanden des gleichen Geschlechts zu lieben. Das ist nicht überall so. Auch im Senegal ist es verboten, unter Strafe gestellt, verwerflich. Der Hörer kann mit Eugenie empfinden, wenn er dies möchte. Die Geschichte beginnt ganz am Anfang, führt in kulturelle Gegebenheiten des Landes ein und führt dann ganz tief in das Erleben und Gefühlsleben von Eugenie. Der Autorin ist es sehr gut gelungen ein spannendes und berührendes Buch zu schreiben, im Hörbuch passt für mich die Stimme sehr gut dazu. Sehr gekonnt wird dargelegt welche Erwartungen vorherrschen, welche Rollenmuster gewünscht sind und was die Rolle der Frau im Senegal ist. Das hat mich sehr berührt, da ich das Glück hatte, selbstbestimmt aufzuwachsen. Und diese „Selbstverständlichkeit“ ist eben nicht selbstverständlich. Eugenie wagt den Schritt zur Flucht, der Weg dorthin und auch die Flucht und das Ankommen in Deutschland ist gut geschildert. Kulturelle Unterschiede und verschiedene Menschentypen, auf die Eugenie trifft. Durch die detaillierte Erzählung hat man das Gefühl nachvollziehen zu können wie es Eugenie geht und was sie erlebt. Dazu bekommt der Zuhörer Fakten rund ums Thema Asyl, was ich sehr hilfreich fand. Ich war fasziniert, schockiert, berührt und staunend während des Hörens. Ich empfehle das Buch, da es das Schicksal der „Flüchtlinge“ greifbar macht und weniger anonym. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit. Fazit: Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.

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Nennen wir sie Eugenie

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