Rezension
»Die Erkenntnis über das Leben ist nichts, was dem Menschen zufällt, sie muss,
ebenso wie die Lektüre dieses Romans, hart erarbeitet und in einem Willensakt
errungen werden.«
- Gudrun Braunsperger, Ö1 ORF ("Ö1 ORF")
»Ein Roman in kristallklarer, wohlgewählter Sprache.«
- Christian Mückl, Nürnberger Zeitung ("Nürnberger Zeitung")
»„Das große Spiel“ ist sprachlich bemerkenswert und bricht zumindest in Nuancen mit altem Einsiedler-Kitsch. Die Protagonistin akklimatisiert sich. Sie wird zu Natur, ihre Sprache wird zu Natur.«
- Katharina Herrmann, 54books ("54books")
»Das Spiel, das sie beschreibt, ist ein philosophisches Experiment. Das Buch hat äußerst wenig Handlung, es besteht im Prinzip aus einem Wechsel von Beschreibungen, was die Heldin gerade tut, und essayistischen Einschüben, in
denen sie sich mit Begriffen beschäftigt. Für sie besteht das Zusammenleben mit anderen Menschen vor allem aus Drohungen und Versprechen. Dem will sie entfliehen.«
- Stefan Keim, WDR 5 ("WDR 5")
»In nüchternen Formulierungen beschreibt Céline Minard, wie die Protagonistin die sie umgebenden Berge erklettert, einen Gemüsegarten anlegt, philosophiert oder die Natur beobachtet. Zwischen all den glasklaren Sätzen finden sich Worte voller purer Schönheit.«
- Julia Schmitz, Fräulein Julia ("Kulturjournal Fräulein Julia")
»Dass es eine Frau ist, die ohne Bedauern die menschliche Gemeinschaft verlässt, ist angesichts immer noch kursierender Vorstellungen von Frauen als primär abhängiger, in Beziehung zu anderen stehender Wesen radikal.« – Sonja Eismann, Missy Magazine ("Missy Magazine")