Produktbild: Eine Liebe, in Gedanken

Eine Liebe, in Gedanken Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1344 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641198299

Beschreibung

Rezension

»Es liegt eine Magie über diesem Roman, jene Magie, die von großartigen Bildern ausgeht, die einen nicht loslassen.«

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1344 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641198299

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2025

    eBook (ePUB)

    Kristine Bilkau Eine Liebe in Gedanken

    Ein sehr schönes Buch, das mich noch lange beschäftigt hat. Welches Leben hat meine Mutter geführt (geb. 1914). Wie ist sie mit den Verlusten und Einschränkungen in ihrem Leben umgegangen? Ich habe viel zu wenig gefragt. Ein sehr lesenswertes Buch für alle, die ihre Mutter-Tochter Beziehung reflektieren wollen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.08.2018

    eBook (ePUB)

    Das Fazit eines Lebens...

    Unversehens ist ihre Mutter gestorben, und die Tochter - als namenlose Ich-Erzählerin - löst deren Wohnung auf. Doch geschieht dies nicht Knall auf Fall, sondern über Wochen hinweg, ein behutsamer Abschied. Dabei entdeckt die Tochter in einem blauen Koffer ein Bündel Briefe an ihre Mutter, geschrieben vor zig Jahren von Edgar, der großen Liebe von Antonia. Durch diese Briefe und durch ihre Erinnerungen an Erzähltes nähert sich die Tochter der Vergangenheit ihrer Mutter an. Tief taucht sie ein in das Geschehen in den Jahren 1964 bis 1967 - einer Zeit im Spannungsfeld zwischen den biederen 50ern und der 68er-Bewegung, die so vieles revolutionierte. Der Roman erzählt schwerpunktmäßig von der Begegnung und der Liebe Antonias (Tonis) und Edgars, führt dem Leser dabei fast nebenher jedoch auch den Alltag und die gesellschaftlichen Zwänge dieser Zeit vor Augen. Jemand wie Toni mit ihren Träumen und dem Freiheitsdrang - ist so jemand unter diesen Bedingungen nicht schon von vornherein zum Scheitern verurteilt? Die Tochter spürt dem vergangenen Leben ihrer Mutter nach, fragt sich, wie diese als junge Frau war, was sie bewegte, wofür sie kämpfte, weshalb diese so intensive Liebe zu Edgar letztlich scheiterte. Doch findet man auf solch einer Spurensuche wirklich alle Antworten?   “Ich hatte versucht, mir vorzustellen, wer sie als junge Frau gewesen war, wer sie geworden war, doch es konnte ja immer nur ein Ausschnitt bleiben, Geschichten, von mir erdacht. Wie nah ich der Frau von damals und der Frau, die sie geworden war, hatte kommen können, das würde ich nie wissen.” (S. 250)   Vielleicht ist es meine persönliche Situation, die dazu führte, dass mir dieser zweite Roman Kristine Bilkaus so nah kam. Selbst ein Kind der 60er Jahre könnte ich besagte namenlose Tochter sein, die im Leben ihrer Mutter forscht, die bereits verstorben ist. ‘Da meine Mutter aber ein sehr verschlossener Mensch war, wäre es mir niemals möglich (gewesen), so tief in ihr Leben einzutauchen - aber die Frage, ob sie das Leben gelebt hat, von dem sie träumte, beschäftigt(e) mich auch immer wieder. Ich werde die Antwort darauf nicht mehr finden, doch mag ich die Vorstellung, dass es - ähnlich wie hier - möglich wäre.’ Dies schrieb ich im Rahmen der Leserunde, und tatsächlich ist es genau so. Doch ist es natürlich nicht allein das Sujet des Romans, das mich hier ansprach. Der Schreibstil der Autorin hat mich einmal mehr begeistern können - distanziert und doch auf eine ganz eigene Art berührend, melancholisch und doch kraftvoll, leise und doch eindringlich. Mit einigen wenigen Strichen entstanden bildhafte Szenen lebendig vor Augen, stille Bilder voller Aussgekraft, deutlich aber unaufdringlich. Dachte ich anfangs noch, die wenig große Seitenzahl könnte mich durch die Erzählung rauschen lassen, wurde ich rasch eines Besseren belehrt. Hier verlangt jeder Absatz, jedes Kapitel die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Lesers, denn der Text wirkt nach.   “… die Liebe zwischen Toni und Edgar, die von so kurzer Dauer gewesen war und für meine Mutter doch ein Leben lang gehalten hatte. (…) Ich wünschte mir, diese Zeit der beiden von irgendwoher zurückholen zu können und meiner Mutter zurückgeben zu können. Wie ein verloren geglaubtes Schmuckstück, das immer vermisst und nie vergessen worden war. Hier, das habe ich für dich gefunden, es gehört zu dir.” (S. 25)   Das Fazit eines Lebens - mit großem Taktgefühl für seine Figuren taucht dieser Roman ein in das Scheitern einer großen Liebe und in ein gelebtes Leben voller Intensität und Treue zu sich selbst. Für mich ein Jahres-Highlight…   © Parden  

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe in Gedanken

    Ein wunderschönes Buch mit Tiefgang. Hat mir sehr gut gefallen und war im Nu gelesen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    06.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe, in Gedanken

    "Hamburg, 1964. Antonia und Edgar scheinen wie füreinander gemacht. Sie teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Außenhandelsfirma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Toni die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben. Tonis und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Toni lebt in dem Konflikt zwischen ihren Idealen von Freiheit und Unabhängigkeit und dem Wunsch, sich zu binden, um Edgar zu vergessen. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter fragt sich Tonis Tochter: War ihre Mutter gescheitert oder lebte sie, wie sie es sich gewünscht hat: selbstbestimmt und frei? Wer war dieser Mann, den sie nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal." - soweit der Klappentext. Kristine Bilkau, Jahrgang 1974, hat Geschichte und Amerikanistik studiert. Ihr Debütroman "Die Glücklichen" fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. (Quelle: Klappentext) Das Cover zeigt eine Frau, gekleidet im Stil der 60er Jahre, die aufs Meer schaut, das den Farbtupfer setzt. Ein Cover, das in seiner Schlichtheit die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Kristine Bilkau schreibt einen ganz eigenen Stil, klar, gefühlvoll und intensiv. Jeder Satz, jedes Wort sitzt, keine Schnörkel, keine Klischees. Der Roman ist in viele, recht kurze Kapitel unterteilt. Dabei wechseln sich Gegenwart, das Auflösen der Wohnung der verstorbenen Mutter mit all den Fragen, die das aufwirft und Vergangenheit, die Liebe zwischen Toni und Edgar ab. Diese Liebe, die sich nicht erfüllt hat, hat Tonis Leben entscheidend verändert. Tonis Tochter versucht, Antworten auf die Frage nach dem "Warum" zu finden, es gelingt ihr nicht. Kristine Bilkau hat einen wunderbaren, berührenden Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat.

  • Lese-katze92

    5/5

    26.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Edgar und Toni lieben sich,…

    Edgar und Toni lieben sich, sie scheinen füreinander bestimmt. Sie sind nicht nur unzertrennlich, sondern träumen beide von einem besseren Leben zu zweit. Während Edgar mit seiner beruflichen Situation immer frustrierter erscheint, könnte es bei Toni kaum besser laufen. Doch schon bald zeichnen sich die ersten Beiden ab. Toni muss immer wieder schmerzlich erfahren, dass sie ihrer Zeit zu weit voraus ist. Während sie sich auch von erniedrigenden Situationen nicht ermutigen lässt, ahnt sie nicht, dass die größte Herausforderung noch bevorsteht, denn Edgar hat ein vielversprechendes Arbeitsangebot in Hongkong erhalten. Weit weg von Deutschland und weit weg von seiner geliebten Toni. Jahrzehnte später ist Toni friedlich entschlafen. Langsam und behutsam löst ihre Tochter nun den Haushalt auf. Dabei fallen ihr nicht nur all jene vertraute Dinge in die Hände, die ihr nur allzu vertraut sind, sondern auch ein Stapel Briefe. Jene Briefe, welche Edgar ihrer Mutter schrieb, als diese noch jung und voller Träue war. Sie lässt dabei nicht nur die Beziehung ihrer Mutter Toni und die von Edgar Revue passieren, sondern reflektiert zugleich auch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bin noch immer sehr berührt von der zarten und behutsamen Schreibweise der Autorin. Sie erzählt in ihrem Roman nicht bur über die tragische Liebe zweiter Menschen voller Hoffnungen und Träume, sondern zeigt dem Leser auch auf, mit welchen Widrigkeiten eine junge Frau in diesen Zeiten zurechtkommen musste. Auch verdeutlicht ihr Werk, mit Blick in die Vergangenheit einer jungen Frau, wie viel sich teilweise für die Frauen heutzutage verändert hat, aber auch noch verändern muss. Die Liebe zwischen Toni und Edgar hat mich nicht nur Träumen sondern auch verzweifelt den Kopf schütteln lassen. Gerne hätte ich sie manchmal wachgerüttelt oder sie einfach nur getröstet. Aber auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter kam nicht zu kurz. So musste diese sich wichtigen Fragen stellen, wie "Habe ich genug Zeit mit meiner Mutter verbracht? War sie einsam? Habe ich meine Mutter wirklich gekannt?". Dies sind Fragen, die sich viele Menschen auch im echten Leben stellen sollten bzw. sicherlich stellen werden. Mit "Eine Liebe, in Gedanken", ist der Autorin eine einfühlsam und behutsam erzählte Geschichte gelungen, welche mich als Leserin nicht nur berühren konnte, sondern mich zugleich auch zum Nachdenken angeregt hat.

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