Der deutsche Strommarkt im Umbruch - Ownership Unbundling zur Wettbewerbssteigerung?
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
2253 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640680191
europäischen Strommärkten gänzlich unbefriedigend. Den Grund hierfür sieht sie vor allem
im Bereich der Stromübertragungsnetze. In einigen Staaten der EU sind diese nach wie vor
im Eigentum von Verbundunternehmen d.h. Unternehmen, die zeitgleich auch in der Stromerzeugung
und im Stromhandel aktiv sind. Deshalb hat die Kommission nach zähem Ringen
mit Parlament und Nationalstaaten einen dritten Anlauf unternommen, die Strommärkte weiter
zu entflechten. Das dritte Richtlinienpaket zum Elektrizitätsbinnenmarkt muss bis März
2011 in nationales Recht umgesetzt werden und stellt drei Optionen zur Auswahl. Die erste
Variante (Ownership Unbundling) sieht einen Zwangsverkauf der Übertragungsnetze sofern
sich diese in der Hand eines Verbundunternehmens befinden an einen unabhängigen Dritten
vor. Dies ist das von der EU-Kommission favorisierte Modell. Die zweite Möglichkeit (Independent
System Operator ISO) belässt die Übertragungsnetze im Besitz der Verbundunternehmen,
allerdings müssen diese einen unabhängigen Betreiber einsetzen. Variante drei
(Independent Transmission Operator ITO) belässt die Übertragungsnetze in den Verbundunternehmen,
fordert aber eine Verschärfung der gesellschaftsrechtlichen Entflechtung.
Diese Arbeit zeigt unter Einbezug der geschichtlichen Entwicklung, der Liberalisierungsentwicklung
und der Wertschöpfungsstufen die Struktur und die Problematik des deutschen
Strommarktes auf und untersucht die drei EU-Modelle dahingehend, welches der Verfahren
für Deutschland am geeignetsten erscheint, mehr Wettbewerb und sinkende Strompreise zu
ermöglichen. Das Ergebnis ist eine Empfehlung zur vorläufigen Anwendung des ITO-Modells
unter Einbezug einer strikten Regulierung. Die Gründe hierfür sind vielfältig und werden in
der Arbeit detailliert dargelegt.
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