ADHS als Beziehungssyndrom. Eine Betrachtung im Kontext der Bindungstheorie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.10.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
906 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668557185
Die Ursachen von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) bei Kindern und Jugendlichen werden in der Forschung kontrovers diskutiert. Für die hier vorgestellte empirische Untersuchung wird die einheitliche Schreibweise ADHS verwendet, im Gegensatz zu AD(H)S oder ADS, bei denen mehr oder weniger auf die Differenzierung zwischen Aufmerksamkeit und Hyperaktivität Wert gelegt wird, was in diesem Kontext allerdings keinen Sinn macht, da ADHS als Syndrom mehrere Symptome einbezieht. In diesem Rahmen wird die Forschungsfrage untersucht, ob ADHS mit einem psychoanalytisch-bindungstheoretischem Verständnis von dysfunktionalen Beziehungsmustern vereinbar ist. Ausführlicher heißt dies: Welche Ursprünge und Behandlungsmöglichkeiten von ADHS gibt es im Rahmen elterlicher Beziehungsstörungen in der frühen Kindheit aus der Sicht ambulanter psychothepeutischer Maßnahmen?
Hierbei stehen drei Leitfragen voran: Welche psychodynamischen Ursachen für ADHS gibt es, die gegen eine verkürzte neurobiologische und genetische Ansicht sprechen? Warum reicht eine medikamentöse Behandlung nicht aus und kann sogar kontraindikativ sein? Wie kann man Kinder mit ADHS in einem psychoanalytischen Setting zielgeführt behandeln?
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