Produktbild: Die Frau mit den grünen Augen
Band 9

Die Frau mit den grünen Augen Ein Tibet-Krimi

Aus der Reihe Inspektor Shan ermittelt
4

14,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Skeleton God

Übersetzt von

Thomas Haufschild

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3417-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Mit seinem neusten Roman aus der Reihe, Die Frau mit den grünen Augen, hat Eliot Pattison wieder einmal einen hochspannenden Kriminalroman geschrieben.« Eschborner Stadtmagazin 20190225

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Skeleton God

Übersetzt von

Thomas Haufschild

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3417-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • kkarin

    aus Oberösterreich & Wien

    5/5

    04.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wesentlich mehr als ein Tibet-Krimi

    Ich bin vor vielen Jahren durch einen glücklichen Zufall auf den aus Peking stammenden Ermittler Shan gestoßen (Band 1: Der fremde Tibeter), der mit seinen Korruptionsermittlungen einigen Mächtigen zu nahe gekommen war und deshalb nach Tibet, dem „Dach der Welt“, verbannt wurde. Anfangs tat ich mich schwer, in das Buch „reinzukommen“, aber Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt, denn schnell wurde mir klar, dass die im Westen häufig vernommenen Schlagworte „Entschleunigung“, „Achtsamkeit“ und „Wertschätzung“ auf beeindruckende Weise in diesem Buch (und auch allen Folgebänden) durch Shan und viele seiner tibetischen Freunde zelebriert werden. Gleichzeitig streut Eliot Pattison geschickt eine Vielzahl an Informationen über Geschichte, Geographie und Politik des Landes sowie über die Menschen und deren Leben, Mystik, Spiritualität, Philosophie, Religion (vor allem Buddhismus) und Weltanschauungen (vor allem Taoismus) ein. Immer lehrreich, aber nie belehrend … eine Kunst, die nur wenige beherrschen! Der jeweilige Kriminalfall war meist schmückendes und geschätztes „Beiwerk“, denn mich haben die „Geschichten aus Tibet“ und Shans (Über-)leben in diesem Land unter widrigsten Umständen in den Bann gezogen. Ich konnte die Bände beinahe nicht aus der Hand legen und hoffe, dass Shan noch lange weiter ermitteln wird! Ich empfehle, die Bände der Reihenfolge nach zu lesen, da Shans familiärer Background skizziert wird, der es ihm (vermutlich) leichter macht, die tibetischen Lebensweisen nachzuvollziehen. Zudem erfährt man mehr über seine Anfangsjahre als chinesischer Strafgefangener in der 404. Baubrigade des Volkes im tibetischen Bezirk Lhadrung, über seine „tibetische Erweckung“ im Lager und sein gespanntes Verhältnis zum Militärkommandanten des Bezirkes, Oberst Tan. Nun aber zum aktuellen Buch „Die Frau mit den grünen Augen“: Shan wird vom Militärkommandanten des Bezirkes Lhadrung, Oberst Tan, als Dorfpolizist in das entlegene Buzhou (tibetisch: Yangkar) aus dem Strafgefangenenlager „entlassen“. Als Belohnung darf er seinen Sohn Ko, der in selbigem Lager einsitzt, alle drei Monate sehen. Und es dauert nicht lange, bis ein unangekündigter Gefangenentransport mit einem Offizier des gefürchteten Büros der Öffentlichen Sicherheit aus Peking im Ort auftaucht, eine tibetische Gefangene mit grünen Augen am nächsten Tag verschwunden ist und auf der „Ebene der Geister“ ein Grab mit drei Leichen aus verschiedenen Jahrhunderten gefunden wird: einem alten Lama, der von den Tibetern als Heiliger verehrt wird, einem kürzlich ermordeter „Westler“ und einem voraussichtlich vor fünfzig Jahren ermordeten Sergeant der chinesischen Armee. Die beiden jüngeren Leichen scheinen auf die gleiche Art getötet worden zu sein … und im bislang ruhigen Ort taucht plötzlich der pensionierte Militärheld General Lau samt Gefolge auf. Oberst Tan, der in „seinem“ Bezirk die Kontrolle behalten will, sieht sich genötigt, Shan mit weitreichenden und verdeckten Ermittlungen zu betrauen. Und wäre dies nicht schon genug für Shan, darf ihn zeitgleich zu den Ermittlungen sein Sohn Ko besuchen. Ob Shan dies alles unter einen Hut bekommt und dabei selbst nicht in die Schusslinie gerät? Persönliche Meinung: Als Shan-Fan hat mir auch Band 9 wieder einige meiner schönsten und bereicherndsten Lesestunden bereitet! Hoffentlich wird es auch einen 10. Fall geben!

  • leseratte1310

    5/5

    27.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Shan ermittelt wieder in Tibet

    Der Chinese Shan war früher ein sehr erfolgreicher Ermittler in Peking bis er jemandem auf die Füße getreten ist. Sein Gegenspieler Oberst Tan hat dafür gesorgt, dass er nun als einfach Polizist in Yangkor in Tibet seinen Dienst tun muss. Dann passiert unverhofft an einem Tag eine ganze Menge. Ein Gefangenentransport muss in seinem kleinen Polizeirevier für eine Nacht untergebracht werden und dann wird er auch noch eine alte Nonne niedergeschlagen und in der von ihr bewachten Gruft befinden sich mehrere Tote, die zu sehr unterschiedlichen Zeiten gestorben sind: ein als Heiliger verehrter Lama, der schon sehr lange tot ist, ein chinesischer Soldat, der auch schon ungefähr fünfzig Jahre tot ist und jemanden, der gerade erst ermordet wurde in westlicher Kleidung. Ich lese sehr gerne Krimis, die in anderen Ländern spielen, weil man dadurch einen Einblick in fremde Kulturen gewinnen kann. Die politischen Verhältnisse in Tibet sind schwierig, denn das Land steht unter chinesischer Verwaltung und ihre Kultur und Traditionen sind der chinesischen Regierung suspekt. Das Misstrauen zwischen Tibetern und Chinesen ist groß. Obwohl mir die Kultur dort sehr fremd ist, ist es dem Autor sehr gut gelungen, mir Tibet, seine Menschen und seine Kultur nahe zu bringen. Dies ist bereits der neunte Band um den Ermittler Shan. Ich habe nur den Vorgängerband „Tibetisches Feuer“ gelesen und muss auch dieses Mal feststellen, dass die Geschichte komplex ist und man konzentriert lesen muss. Ich mag Shan, er ist eine interessante Persönlichkeit. Er ist nur unter besonderen Bedingungen aus dem Gefängnis entlassen worden. Nur weil er diesen Posten angenommen hat, ist es ihm möglich seinen Sohn, der in einem Lager ist, hin und wieder zu sehen. Er ist ein Ermittler, der die Wahrheit herausfinden will, aber er muss dabei auch immer an seinen Sohn denken. Shan ist Chinese, aber er hat auch Verständnis für die Tibeter und versucht sich in sie hineinzuversetzen. So gerät er in Verdacht, sich auf die Seite der Tibeter zu schlagen. Er aber versucht trotz Gegenwind den Fall zu klären. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas langatmig daherkommt, finde ich diesen Krimi sehr spannend. Ganz besonders gefällt mir das Drumherum, denn so erfährt man viel über Land und Leute. Ich kann diesen interessanten und vielschichtigen Tibet-Krimi nur empfehlen.

  • Wedma

    4/5

    05.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser Krimi ist sehr eigen.…

    Dieser Krimi ist sehr eigen. Vielmehr ging es dem Autor wohl darum, die Leser über die Missstände in Tibet unter der chinesischen Regierung zu unterrichten. Shan, ehem. Häftling in 404, wo sein Sohn nun als Zwangsarbeiter sein Dasein fristet, ermittelt den Tod eines Amerikaners, der in einem alten Grab zusammen mit der Mumie eines chinesischen Soldaten und eines noch früher verstorbenen, vergoldeten Lamas in einem abgelegenen Ort in Tibet entdeckt wurde. Viel Raum nehmen die Beschreibungen der oft erschreckenden Bilder, der unzumutbaren Zustände, die in Tibet herrschen, damals wie heute. Diese Atmosphäre, dieses seltsame Miteinander, bei dem jeder von jedem erwartet, dass er ihn bei den Behörden anschwärzt und dass man daraufhin im Straflager landet, ist schon gut präsent. Auch die Ereignisse im Jahr 1966 sind nichts für Zartbesaiteten, als die chinesische Armee in diesen kleinen, abgelegenen Ort einmarschierte und den alten Tempel samt den darin lebenden Mönchen vernichtete. Wie die Tiber evtl. sind, bekommt man auch bildhaft vermittelt, wie tiefreligiös manche älteren sind, in welch komplett anderen Welt, voller Geister und böser Dämonen sie leben, insofern ist dieser Krimi etwas mystisch angehaucht, aber das passt, dass viele Tibeter chinesisch Mandarin gar nicht können, denn es ist für sie eine Fremdsprache wie alle anderen uvm. Die Korruption und Willkür der oberen Militärs heute kommen auch gut zur Sprache. Wenn es ums Geld geht, denn hier geht es um nicht weniger als um den goldenen Schatz von Dalai-Lama, sind sie zur Stelle und versuchen, ihr Glück zu machen, egal wie schmutzig das Prozedere auch aussehen mag. Mit diesem Krimi kam ich nur langsam voran. Durch die Berge an grausigen Bildern und Gesellschaftskritik insg. durchzuringen, kostete Kraft. Manche Sätze musste ich zweimal durchgehen. Als sonderlich flüssig zu lesenden Text kann ich „Die Frau mit grünen Augen“ also nicht bezeichnen. Die eigentlichen Ermittlungen verschwanden oft hinter den alten Geschichten von damals, hinter den Beschreibungen der weniger fröhlichen Gegebenheiten von heute. Mir war letztendlich interessant, wer hinter dem Ganzen steckt und warum? Warum musste der Amerikaner sterben? Warum wurde er gefoltert? Was durfte nicht ans Licht kommen? All das erfährt man zum Schluss und sorgt für eine gewisse Überraschung. Paar Lebensweisheiten hier und dort im Text verstreut, taten dem Ganzen gut. Fazit: Ein gesellschaftskritischer, nicht einfach zu lesender Krimi, bei dem Tibet und seine alten Geschichten schon fast eine größere Rolle spielen als alles andere, und bei dem letztendlich etwas zu viel reingemischt wurde. Es ist aber auch ein komplettes Eintauchen in eine ganz andere, z.T. verlorene Welt. Wer über Tibet mehr erfahren möchte, kann hier gern zugreifen.

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.09.2018

    eBook (ePUB 3)

    Eine meiner Lieblingsreihen überhaupt

    Wer bewertet historische Ereignisse und sorgt für die Überlieferung für kommende Generationen? Wie wird ein Ereignis dargestellt? Nichts geschieht im luftleeren Raum. Geschichte wird von den Siegern geschrieben, und Pattinsons Roman ist ein Beispiel dafür, wie das in der Praxis aussehen kann. Was es bedeutet wer die Macht über die Überlieferung hat, kann man nach wie vor jeden Tag in Tibet erleben. Noch sind viele Augenzeugen am Leben, aber sie haben kaum eine Chance, ihre Seite der Geschichte zu erzählen. Pattisons Romane um Shan, den ehemaligen Strafgefangenen und Ermittler, bilden eine meiner Lieblings-reihen überhaupt. Spannung und zeithistorische Begebenheiten verknüpfen sich zu vielschichtigen Geschichten, die mir immer wieder vor Augen führen, welche Freiheiten ich besitze. Gleichzeitig erscheint es einfach, von außen ohne Eigenbeteiligung ein Urteil zu fällen. Doch wie sich überhaupt ein Bild machen? Pattinson gibt zumindest Anhaltspunkte und erinnert daran, das nach wie vor Staaten existieren in denen das, was wir in Europa allgemein als Menschenrechte und Freiheit, Demokratie verstehen, nicht überall auf der Welt eine Rolle spielt. Was ich persönlich daran so mag, ist genau diese Mischung aus Kriminalfall und Gesellschaftskritik. Pattisons Figuren, selbst Shan sind auch immer ambivalent. Es gibt auch hier kein Schwarz und Weiß, die man sich gerne wünschen würde, gleichzeitig wird dadurch die Lage erst so richtig deutlich. “Die Frau mit den Blauen Augen” gefiel mir vor allem wegen dem Fokus auf die Geschichtsschreibung, für mich hat der Rückbezug auf die Anfänge der Chinesischen Herrschaft in Tibet gut funktioniert, weil auch der Mordfall in der Gegenwart spannend und glaubwürdig damit verknüpft wurde. Der Roman ist einfach meiner Meinung nach sehr gut erzählt. Daher für mich eine klare Leseempfehlung - eigentlich für die gesamte Shan Reihe.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (4)

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