Ein Afrikaner in Paris Léopold Sédar Senghor und die Zukunft der Moderne
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
09.03.2018
Abbildungen
mit 68 Abbildungen, davon 34 in Farbe
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
287
Maße (L/B/H)
22,1/14,7/2,5 cm
Gewicht
605 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-71830-4
Als junger Mann ging Senghor nach Paris, wo er früh Anerkennung als Dichter und die Bewunderung Jean-Paul Sartres fand. 1945 wurde er Abgeordneter der Französischen Nationalversammlung, später dann Mitglied des Europarats, in dem er ebenso vehement wie vergeblich für ein vereinigtes Europa unter Einschluss Afrikas warb. Seine Vision einer wahrhaft universellen Zivilisation, einer humanen Weltordnung, in der sich Afrika gegenüber dem Westen nicht länger assimilieren müsse, stellte die Kunst ins Zentrum. So förderte Senghor ab 1960 als Präsident des jungen Senegal die Kunst in einem Ausmaß, das in Afrika einmalig war. Hans Belting und Andrea Buddensieg blenden in ihrem eindrucksvollen, einfühlsamen Buch in ein vergessenes Kapitel des postkolonialen Aufbruchs in Afrika zurück. Die Weltgeschichte nahm einen anderen Weg als den von Senghor gesuchten aber vielleicht keinen besseren.
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