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Erzähl ich von früher... Geschichten und Erinnerungen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22577

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Abbildungen

mit schwarzweissen - Fotos

Verlag

Neukirchener Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7615-6487-5

Beschreibung

Rezension

"Christina Herr hat "Geschichten und Erinnerungen" (so der Untertitel des Buches) von Männern und Frauen gesammelt, die von ihren Kindheitserfahrungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit erzählen - und bei mir eigene Erinnerungen weckten. (...) Unter den 67 Beiträgen sind auch wertvolle literarische Texte z.B. von Erich Kästner, Anne Frank und Corrie ten Boom.
Geschichte erklärt man am besten mit Geschichten. Dieses Buch ist eine Fundgrube und ein Anreiz, eigene Erfahrungen für die nachfolgende Generation aufzuschreiben."

Quelle: Eckhard Schaefer, Lebenslauf Nr. 6/18

Produktdetails

Verkaufsrang

22577

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Abbildungen

mit schwarzweissen - Fotos

Verlag

Neukirchener Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7615-6487-5

Herstelleradresse

Neukirchener Verlag
Andreas-Braem- Straße 18-20
47506 Neukirchen - Vluyn
DE

Email: vertrieb@neukirchener-verlage.de

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Erinnerungsstücke - Wie war das bei dir?

Elke Seifried aus Gundelfingen am 07.04.2018

Bewertungsnummer: 1095723

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin bietet dem Leser hier eine Sammlung von rund 70 verschiedenen Texten, die von Früher erzählen und beim Leser Erinnerungen wach werden lassen sollen. Die Beiträge sind in fünf Kapitel untergliedert, denen jeweils ein Poesiealbum Spruch, der zu dem Thema passt, vorangestellt wird. Ich hatte mir aufgrund des Titels emotionale, lebendige mit Details angereicherte Erzählungen erwartet, die Alltagsgeschichte für mich erfahrbar machen. Diese Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, man hält hier eher eine Art Erinnerungssplitter, die eigene Erfahrungen beim Leser wach werden lassen sollen. Die Autorin mischt in den einzelnen Abschnitten jeweils die Berichte von Privatpersonen, die sie rückblickend dazu befragt hat, mit kurzen Erzählungen von Schriftstellern aus der Zeit. Die privaten Erinnerungen sind leider oft sehr knapp und nüchtern gehalten. Die kurzen Statements sollten nicht verändert werden, der O-Ton sollte beibehalten werden, was ich ja einerseits lobenswert finde. Allerdings ist die Kehrseite davon, dass mich vieles emotional nicht gepackt hat, was ich furchtbar bedauere. Mir hat die Tiefe gefehlt, ich hätte mir da mehr so kleine interessante Details gewünscht, wie z.B. dass die Kinder beim Himbeeren sammeln Milchkannen um den Bauch geschnallt bekommen haben, Dinge, die man eben nicht aus dem Schulbuch weiß. Ich hatte gehofft, dass die Menschen hier mehr, ausführlicher aus dem Nähkästchen plaudern. Wenn mich dann eine Geschichte emotional mitgenommen, besonders amüsiert oder auch betroffen gemacht hat, musste ich oft feststellen, dass sie von Astrid Lindgren, Erich Kästner oder einem Willi Fährmann verfasst wurde. Nach einem Vorwort bekommt man beim umfangreichsten Abschnitt „Damals waren wir noch jung von Kindheit und Jugend“ die ersten dreiundzwanzig Texte geboten. Am Dachboden wurde die Wäsche aufgehängt, man war zufrieden mit den Spielsachen, die man hatte, hat sich noch über eine Zahnpasta als Geburtstagsgeschenk gefreut und ganz viel Zeit gemeinsam mit der Familie verbracht bei Musizieren, Ausflügen und Spielen. Das ist in diesem Abschnitt kennzeichnend, was mir gut gefallen hat. Im Kapitel „ Im Kreise unserer Lieben Das Leben in der Familie“, gibt es weitere elf kurze Beiträge, bei denen mich vor allem die schriftstellerischen gut unterhalten haben. In „Trotz allem waren wir behütet Kriegsjahre“ erzählen dreizehn Aufzeichnungen von Bombenangriffen, Verdunklungsvorhängen oder Zeiten im Bunker. Dabei ist mir vor allem ins Auge gesprungen, dass die Zeitzeugen, zur Zeit des Zweiten Weltkrieges fast allesamt noch kleine Kinder, bestimmt viel Elend verdrängt haben und eher versucht haben über die nicht so schlimmen, vielleicht sogar auch schönen Dinge zu berichten, was ich gut nachvollziehen kann. Vielleicht sollten die drei dazwischen gestreuten Abschnitte aus Anne Franks Tagebuch dazu dienen, dass trotz eher positiver Erinnerungen, kein Leser vergessen kann, wie schrecklich der Krieg war. Ich persönlich hätte sie in dem Abschnitt aber eigentlich nicht gebraucht. In „Langsam ging es wieder bergauf Die Nachkriegsjahre“ folgen weitere elf Texte. Der Abschnitt hat mir mit am besten gefallen. Im letzten Kapitel „Die Fünfziger und Sechziger“ findet man neun weitere Texte zu Mode, der WM 54 oder auch zum Mauerbau. Den Abschluss in diesem Abschnitt bildet Corrie ten Boom mit Liebet eurer Feinde, was ich für eine tolle Idee halte, entlässt es den Leser doch mit einer berührenden Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Die Geschichten sollen bei den Lesern Erinnerungen aufleben lassen. Die Autorin richtet ihr Hauptaugenmerk auf Leser der älteren Generation. Ich bin jetzt vierzig Jahre alt, auch bei mir ist beim Lesen einiges aus meiner Kindheit wieder vor dem inneren Auge aufgetaucht. Dieses in eigenen Erinnerungen schwelgen wird mit Sicherheit angeregt, bei Senioren vermutlich noch mehr, wie bei mir. „Eine Sammlung von Geschichten, die die Vergangenheit der Senioren aufleben lässt. Das Lesebuch in gut lesbarer Schrift nimmt die Kinder der 30er-, 40er- und 50er-Generation mit auf eine Reise in vergangene Zeiten.“. Mit diesem Satz wird für dieses Buch geworben und auch wenn mich das Buch insgesamt nicht wirklich begeistern konnte, weil ich aufgrund des Titels andere Erwartungen hatte, wird dieses Versprechen bestimmt gehalten. Senioren finden hier in großer Schrift, kurze Texte, anhand derer sie mit Sicherheit über Erinnerungen in ihre eigene Vergangenheit zurückreisen können.

Erinnerungsstücke - Wie war das bei dir?

Elke Seifried aus Gundelfingen am 07.04.2018
Bewertungsnummer: 1095723
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin bietet dem Leser hier eine Sammlung von rund 70 verschiedenen Texten, die von Früher erzählen und beim Leser Erinnerungen wach werden lassen sollen. Die Beiträge sind in fünf Kapitel untergliedert, denen jeweils ein Poesiealbum Spruch, der zu dem Thema passt, vorangestellt wird. Ich hatte mir aufgrund des Titels emotionale, lebendige mit Details angereicherte Erzählungen erwartet, die Alltagsgeschichte für mich erfahrbar machen. Diese Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, man hält hier eher eine Art Erinnerungssplitter, die eigene Erfahrungen beim Leser wach werden lassen sollen. Die Autorin mischt in den einzelnen Abschnitten jeweils die Berichte von Privatpersonen, die sie rückblickend dazu befragt hat, mit kurzen Erzählungen von Schriftstellern aus der Zeit. Die privaten Erinnerungen sind leider oft sehr knapp und nüchtern gehalten. Die kurzen Statements sollten nicht verändert werden, der O-Ton sollte beibehalten werden, was ich ja einerseits lobenswert finde. Allerdings ist die Kehrseite davon, dass mich vieles emotional nicht gepackt hat, was ich furchtbar bedauere. Mir hat die Tiefe gefehlt, ich hätte mir da mehr so kleine interessante Details gewünscht, wie z.B. dass die Kinder beim Himbeeren sammeln Milchkannen um den Bauch geschnallt bekommen haben, Dinge, die man eben nicht aus dem Schulbuch weiß. Ich hatte gehofft, dass die Menschen hier mehr, ausführlicher aus dem Nähkästchen plaudern. Wenn mich dann eine Geschichte emotional mitgenommen, besonders amüsiert oder auch betroffen gemacht hat, musste ich oft feststellen, dass sie von Astrid Lindgren, Erich Kästner oder einem Willi Fährmann verfasst wurde. Nach einem Vorwort bekommt man beim umfangreichsten Abschnitt „Damals waren wir noch jung von Kindheit und Jugend“ die ersten dreiundzwanzig Texte geboten. Am Dachboden wurde die Wäsche aufgehängt, man war zufrieden mit den Spielsachen, die man hatte, hat sich noch über eine Zahnpasta als Geburtstagsgeschenk gefreut und ganz viel Zeit gemeinsam mit der Familie verbracht bei Musizieren, Ausflügen und Spielen. Das ist in diesem Abschnitt kennzeichnend, was mir gut gefallen hat. Im Kapitel „ Im Kreise unserer Lieben Das Leben in der Familie“, gibt es weitere elf kurze Beiträge, bei denen mich vor allem die schriftstellerischen gut unterhalten haben. In „Trotz allem waren wir behütet Kriegsjahre“ erzählen dreizehn Aufzeichnungen von Bombenangriffen, Verdunklungsvorhängen oder Zeiten im Bunker. Dabei ist mir vor allem ins Auge gesprungen, dass die Zeitzeugen, zur Zeit des Zweiten Weltkrieges fast allesamt noch kleine Kinder, bestimmt viel Elend verdrängt haben und eher versucht haben über die nicht so schlimmen, vielleicht sogar auch schönen Dinge zu berichten, was ich gut nachvollziehen kann. Vielleicht sollten die drei dazwischen gestreuten Abschnitte aus Anne Franks Tagebuch dazu dienen, dass trotz eher positiver Erinnerungen, kein Leser vergessen kann, wie schrecklich der Krieg war. Ich persönlich hätte sie in dem Abschnitt aber eigentlich nicht gebraucht. In „Langsam ging es wieder bergauf Die Nachkriegsjahre“ folgen weitere elf Texte. Der Abschnitt hat mir mit am besten gefallen. Im letzten Kapitel „Die Fünfziger und Sechziger“ findet man neun weitere Texte zu Mode, der WM 54 oder auch zum Mauerbau. Den Abschluss in diesem Abschnitt bildet Corrie ten Boom mit Liebet eurer Feinde, was ich für eine tolle Idee halte, entlässt es den Leser doch mit einer berührenden Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Die Geschichten sollen bei den Lesern Erinnerungen aufleben lassen. Die Autorin richtet ihr Hauptaugenmerk auf Leser der älteren Generation. Ich bin jetzt vierzig Jahre alt, auch bei mir ist beim Lesen einiges aus meiner Kindheit wieder vor dem inneren Auge aufgetaucht. Dieses in eigenen Erinnerungen schwelgen wird mit Sicherheit angeregt, bei Senioren vermutlich noch mehr, wie bei mir. „Eine Sammlung von Geschichten, die die Vergangenheit der Senioren aufleben lässt. Das Lesebuch in gut lesbarer Schrift nimmt die Kinder der 30er-, 40er- und 50er-Generation mit auf eine Reise in vergangene Zeiten.“. Mit diesem Satz wird für dieses Buch geworben und auch wenn mich das Buch insgesamt nicht wirklich begeistern konnte, weil ich aufgrund des Titels andere Erwartungen hatte, wird dieses Versprechen bestimmt gehalten. Senioren finden hier in großer Schrift, kurze Texte, anhand derer sie mit Sicherheit über Erinnerungen in ihre eigene Vergangenheit zurückreisen können.

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Erzähl ich von früher...

von Christina Herr

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