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Produktbild: Wenn Maschinen Meinung machen

Wenn Maschinen Meinung machen Journalismuskrise, Social Bots und der Angriff auf die Demokratie

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Herausgeber

Michael Steinbrecher + weitere

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2775 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864897054

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

01.03.2018

Herausgeber

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2775 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864897054

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Wenn Maschinen Meinung machen

Sikal am 09.03.2018

Bewertungsnummer: 1088629

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Spätestens an dieser Stelle des Textes sollten Sie sich fragen: Wer hat eigentlich diesen Text geschrieben?“ [aus dem Aufsatz: „Was Roboter heute schon besser können…“ Seite 169] Und spätestens an dieser Textpassage beginnt man über die bisher gelesenen Essays noch einmal nachzudenken – wer hat die 15 Aufsätze in diesem Buch wirklich geschrieben? Wenn von Social Bots, Big Data oder der Lügenpresse gesprochen wird, ist immer mit einem kritischen Geist darüber nachzudenken. Gerade dieses Buch macht uns nochmals darauf aufmerksam – aber kann man den Inhalten vertrauen? Es wird erklärt wie Propaganda mittels automatisierter Text-Software funktioniert, es wird auf das (Nicht)Vertrauen der Menschen in die Medien eingegangen und man bekommt einen Einblick wie Redaktionen arbeiten und reagieren (müssen). Eine nicht immer ganz einfache Arbeit – wenig Zeit um Artikel wirklich genau zu hinterfragen, wenig Zeit um aus einer Schlagzeile einen Text zu erstellen und kaum publiziert, gibt es bereits andere/neue/keine Meinungen mehr zu einem Thema. Aber die Themen werden nicht mehr von den Medien in einen Rang erhoben, der ein Thema „lesenswert“ macht – Maschinen entscheiden, welches Thema in den Sozialen Medien vorherrscht. Und wer die effizienteste (Meinungs-)Maschine sein Eigen nennt, bekommt in den Sozialen Medien die größte Aufmerksamkeit. Kritische Berichte, sachliche Texte oder ungeliebte Meinungen werden mittels Social Bots einfach hinweggeschwemmt – sind höchstens noch am Rand (oder besser in den Kommentaren unter „ferner liefen“) zu finden. Die Lügenpresse wird hier geboren in einem Sumpf aus Propaganda und automatisch generierten Texten, die diese unterstützen. Wie aber soll der Journalismus mit solch einer automatisierten Meinungsmache umgehen? „Wie berichten wir darüber“ (Seite 139ff) lässt einen wertvollen Blick auf die Vorgehensweisen so mancher Politiker/Meinungsmacher zu. Gerade in Österreich ist derzeit eine Debatte im Gange die in dieser Hinsicht seines Gleichen sucht – die Meinungsbildung zum „Don’t Smoke“ Volksbegehren. „Lasst uns wieder leiser werden“ von David Freches zeigt hier auf, wie mit Meinungen und Kommentaren in den öffentlichen Medien gespielt wird – leider nicht immer zum Vorteil von Demokratie und ernsthaftem Journalismus… Spätestens an dieser Stelle der Rezension sollten Sie sich fragen: Wer hat eigentlich DIESEN Text geschrieben? Auf jeden Fall sollte jeder, der sich mit Demokratie auseinandersetzt und sich seine eigene Meinung bilden möchte diese Aufsätze gelesen haben. Kritische Meinungen werden in Zeiten von lernenden Maschinen wichtiger denn je…

Wenn Maschinen Meinung machen

Sikal am 09.03.2018
Bewertungsnummer: 1088629
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Spätestens an dieser Stelle des Textes sollten Sie sich fragen: Wer hat eigentlich diesen Text geschrieben?“ [aus dem Aufsatz: „Was Roboter heute schon besser können…“ Seite 169] Und spätestens an dieser Textpassage beginnt man über die bisher gelesenen Essays noch einmal nachzudenken – wer hat die 15 Aufsätze in diesem Buch wirklich geschrieben? Wenn von Social Bots, Big Data oder der Lügenpresse gesprochen wird, ist immer mit einem kritischen Geist darüber nachzudenken. Gerade dieses Buch macht uns nochmals darauf aufmerksam – aber kann man den Inhalten vertrauen? Es wird erklärt wie Propaganda mittels automatisierter Text-Software funktioniert, es wird auf das (Nicht)Vertrauen der Menschen in die Medien eingegangen und man bekommt einen Einblick wie Redaktionen arbeiten und reagieren (müssen). Eine nicht immer ganz einfache Arbeit – wenig Zeit um Artikel wirklich genau zu hinterfragen, wenig Zeit um aus einer Schlagzeile einen Text zu erstellen und kaum publiziert, gibt es bereits andere/neue/keine Meinungen mehr zu einem Thema. Aber die Themen werden nicht mehr von den Medien in einen Rang erhoben, der ein Thema „lesenswert“ macht – Maschinen entscheiden, welches Thema in den Sozialen Medien vorherrscht. Und wer die effizienteste (Meinungs-)Maschine sein Eigen nennt, bekommt in den Sozialen Medien die größte Aufmerksamkeit. Kritische Berichte, sachliche Texte oder ungeliebte Meinungen werden mittels Social Bots einfach hinweggeschwemmt – sind höchstens noch am Rand (oder besser in den Kommentaren unter „ferner liefen“) zu finden. Die Lügenpresse wird hier geboren in einem Sumpf aus Propaganda und automatisch generierten Texten, die diese unterstützen. Wie aber soll der Journalismus mit solch einer automatisierten Meinungsmache umgehen? „Wie berichten wir darüber“ (Seite 139ff) lässt einen wertvollen Blick auf die Vorgehensweisen so mancher Politiker/Meinungsmacher zu. Gerade in Österreich ist derzeit eine Debatte im Gange die in dieser Hinsicht seines Gleichen sucht – die Meinungsbildung zum „Don’t Smoke“ Volksbegehren. „Lasst uns wieder leiser werden“ von David Freches zeigt hier auf, wie mit Meinungen und Kommentaren in den öffentlichen Medien gespielt wird – leider nicht immer zum Vorteil von Demokratie und ernsthaftem Journalismus… Spätestens an dieser Stelle der Rezension sollten Sie sich fragen: Wer hat eigentlich DIESEN Text geschrieben? Auf jeden Fall sollte jeder, der sich mit Demokratie auseinandersetzt und sich seine eigene Meinung bilden möchte diese Aufsätze gelesen haben. Kritische Meinungen werden in Zeiten von lernenden Maschinen wichtiger denn je…

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