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Produktbild: Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

2

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2018

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

313 KB

Übersetzt von

Ulrike Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783956142284

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

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14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2018

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

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304 (Printausgabe)

Dateigröße

313 KB

Übersetzt von

Ulrike Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783956142284

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Sehr berührendes Leseerlebnis

Edith Berger am 14.03.2018

Bewertungsnummer: 388377

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jojo und seine kleine Schwester Kayla wachsen bei den Eltern ihrer Mutter Leonie auf. Zu ihren weißen Großeltern haben sie überhaupt keinen Kontakt. Ihre drogenabhängige Mutter Leonie kümmert sich nur gelegentlich um ihre Kinder. Zuneigung, Aufmerksamkeit und Fürsorge erfahren Jojo und Kayla nur von ihren Großeltern Pop und Mam. Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird, packt Leonie ihre Kinder zusammen und macht sich auf die weite Autofahrt um ihn abzuholen. Sehr berührendes Leseerlebnis

Sehr berührendes Leseerlebnis

Edith Berger am 14.03.2018
Bewertungsnummer: 388377
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jojo und seine kleine Schwester Kayla wachsen bei den Eltern ihrer Mutter Leonie auf. Zu ihren weißen Großeltern haben sie überhaupt keinen Kontakt. Ihre drogenabhängige Mutter Leonie kümmert sich nur gelegentlich um ihre Kinder. Zuneigung, Aufmerksamkeit und Fürsorge erfahren Jojo und Kayla nur von ihren Großeltern Pop und Mam. Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird, packt Leonie ihre Kinder zusammen und macht sich auf die weite Autofahrt um ihn abzuholen. Sehr berührendes Leseerlebnis

Heimkehren

Kaffeeelse am 11.03.2018

Bewertungsnummer: 1089187

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr interessant und extrem anders geschriebener Roman, bei dem für mich der Sog erst recht spät kam. Dafür gewinnt das Buch am Ende eine starke Intensität. Am Anfang war es nicht so die Durststrecke, aber ich kam nicht so ganz in die Geschichte, es war nicht so einfach zu lesen für mich. Aber das liegt denke ich bei mir. Die Sprache ist sehr poetisch und sehr mystisch, bildhaft und die Bilder sprechen zu einem, erzeugen Empfindungen/Gefühle. Aber das Geschriebene ist auch sprunghaft und verworren. Es ist bei dem Ganzen ein sehr starkes archaisches dunkles Element zu spüren. Die Autorin bedient sich sehr in diesem Buch bei Elementen des magischen Realismus, den ich wiederum sehr mag. Und bei diesem Roman sehr genießen konnte. Vielleicht sind es auch die Charaktere die mir das Lesen recht schwer gemacht haben. Die Drogenproblematik, Bindungsproblematik und Gefühlskälte lösen bei mir recht dunkle Empfindungen aus. Das sind Dinge mit denen ich nicht kann, für mich nicht nachzuvollziehen sind und einen tiefen Abscheu zu tage fördern. Andererseits wenn man sich mit den Charakteren einlässt, ist es doch wieder nachzuvollziehen. Aber diese Tiefe des Empfindens bedeutet ja auch irgendwie, das die Autorin etwas mit mir macht. Die Handlung zeichnet sich für mich darin aus, das aus drei verschiedenen Seiten heraus das Bild einer Familie gezeichnet wird, die Kapitel werden aus der Sicht von Leonie, Jojo und Richie erzählt. Es geht um eine arme schwarze Familie aus Bois Sauvage in Mississippi: Pop, der Großvater, sein Leben in der Familie, aber auch um einen zurückliegenden Gefängnisaufenthalt; Mam, die Großmutter, ihre Stellung in der Familie, eine Heilerin mit Bindung an einen alten Glauben/alte Götter, die unheilbar krank ist und stirbt; Leonie, die Tochter, ihre Drogensucht, ihre Bindungsprobleme, ihre Liebe, ihre Gefühlskälte; Given, der tote Bruder; Jojo, der Sohn von Leonie, der in seinen jungen Jahren recht früh erwachsen sein muss; Kayla/Michaela, die Tochter von Leonie, die in etwas hineinwächst, was ihr nicht gut tut; Michael, weiß, der Freund von Leonie, steht zwischen zwei Welten, ebenso mit einem Drogenproblem; Richie, ein toter Junge, der Pop im Gefängnis begegnet, eigentlich nicht zur Familie gehört, aber irgendwie an Pop/River gebunden ist und aus einer anderen Welt diese Familie betrachtet. Die Autorin schafft es mit recht wenigen Worten eine seelische Tiefe zu zeichnen/zu zeigen/zu erzeugen, das ist schon eine Kunst, es ist schön/aber auch schwer sich darauf einzulassen. Es geht um den Rand der amerikanischen Gesellschaft, es geht um Drogenprobleme, ehemalige Gefängnisaufenthalte, Gewalt, Tod, Bindungsprobleme, Gefühlskälte und natürlich auch die Rassenproblematik. Ganz schön viele Thematiken in einem Buch, vielleicht erklärt das auch die Probleme beim Lesen, bei Einigem sträubt man sich förmlich dagegen. Auf jeden Fall hat dieses Buch jede Menge Gefühle herausgeholt, und das denke ich ist auf jeden Fall etwas Gutes. Und ein wichtiger Aspekt in diesem Buch ist eine tiefe archaische Mystik, die die Autorin perfekt zu zeichnen weiß. Ein interessanter Roman ! Aber ich denke man muss für diese Geschichte bereit sein, muss sich auf sie einlassen können !

Heimkehren

Kaffeeelse am 11.03.2018
Bewertungsnummer: 1089187
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr interessant und extrem anders geschriebener Roman, bei dem für mich der Sog erst recht spät kam. Dafür gewinnt das Buch am Ende eine starke Intensität. Am Anfang war es nicht so die Durststrecke, aber ich kam nicht so ganz in die Geschichte, es war nicht so einfach zu lesen für mich. Aber das liegt denke ich bei mir. Die Sprache ist sehr poetisch und sehr mystisch, bildhaft und die Bilder sprechen zu einem, erzeugen Empfindungen/Gefühle. Aber das Geschriebene ist auch sprunghaft und verworren. Es ist bei dem Ganzen ein sehr starkes archaisches dunkles Element zu spüren. Die Autorin bedient sich sehr in diesem Buch bei Elementen des magischen Realismus, den ich wiederum sehr mag. Und bei diesem Roman sehr genießen konnte. Vielleicht sind es auch die Charaktere die mir das Lesen recht schwer gemacht haben. Die Drogenproblematik, Bindungsproblematik und Gefühlskälte lösen bei mir recht dunkle Empfindungen aus. Das sind Dinge mit denen ich nicht kann, für mich nicht nachzuvollziehen sind und einen tiefen Abscheu zu tage fördern. Andererseits wenn man sich mit den Charakteren einlässt, ist es doch wieder nachzuvollziehen. Aber diese Tiefe des Empfindens bedeutet ja auch irgendwie, das die Autorin etwas mit mir macht. Die Handlung zeichnet sich für mich darin aus, das aus drei verschiedenen Seiten heraus das Bild einer Familie gezeichnet wird, die Kapitel werden aus der Sicht von Leonie, Jojo und Richie erzählt. Es geht um eine arme schwarze Familie aus Bois Sauvage in Mississippi: Pop, der Großvater, sein Leben in der Familie, aber auch um einen zurückliegenden Gefängnisaufenthalt; Mam, die Großmutter, ihre Stellung in der Familie, eine Heilerin mit Bindung an einen alten Glauben/alte Götter, die unheilbar krank ist und stirbt; Leonie, die Tochter, ihre Drogensucht, ihre Bindungsprobleme, ihre Liebe, ihre Gefühlskälte; Given, der tote Bruder; Jojo, der Sohn von Leonie, der in seinen jungen Jahren recht früh erwachsen sein muss; Kayla/Michaela, die Tochter von Leonie, die in etwas hineinwächst, was ihr nicht gut tut; Michael, weiß, der Freund von Leonie, steht zwischen zwei Welten, ebenso mit einem Drogenproblem; Richie, ein toter Junge, der Pop im Gefängnis begegnet, eigentlich nicht zur Familie gehört, aber irgendwie an Pop/River gebunden ist und aus einer anderen Welt diese Familie betrachtet. Die Autorin schafft es mit recht wenigen Worten eine seelische Tiefe zu zeichnen/zu zeigen/zu erzeugen, das ist schon eine Kunst, es ist schön/aber auch schwer sich darauf einzulassen. Es geht um den Rand der amerikanischen Gesellschaft, es geht um Drogenprobleme, ehemalige Gefängnisaufenthalte, Gewalt, Tod, Bindungsprobleme, Gefühlskälte und natürlich auch die Rassenproblematik. Ganz schön viele Thematiken in einem Buch, vielleicht erklärt das auch die Probleme beim Lesen, bei Einigem sträubt man sich förmlich dagegen. Auf jeden Fall hat dieses Buch jede Menge Gefühle herausgeholt, und das denke ich ist auf jeden Fall etwas Gutes. Und ein wichtiger Aspekt in diesem Buch ist eine tiefe archaische Mystik, die die Autorin perfekt zu zeichnen weiß. Ein interessanter Roman ! Aber ich denke man muss für diese Geschichte bereit sein, muss sich auf sie einlassen können !

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Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

von Jesmyn Ward

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Ein melancholisch-schöner Roman aus dem Süden der USA

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kinder Jojo und Kayla leben im ländlichen Süden der USA in bescheidenen Verhältnissen bei ihren schwarzen Großeltern. Ihre farbige Mutter und ihr weisser Vater, der eben erst aus der Haft entlassen wird, haben Mühe, ihr eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen und sind unfähig, sich um ihre Kinder zu kümmern. Ein melancholisch-schöner Roman aus dem amerikanischen Süden über den Rassismus der Vergangenheit und der Gegenwart, der noch immer Menschen und Familien zerstört und das Zusammenleben vergiftet.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
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Ein melancholisch-schöner Roman aus dem Süden der USA

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kinder Jojo und Kayla leben im ländlichen Süden der USA in bescheidenen Verhältnissen bei ihren schwarzen Großeltern. Ihre farbige Mutter und ihr weisser Vater, der eben erst aus der Haft entlassen wird, haben Mühe, ihr eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen und sind unfähig, sich um ihre Kinder zu kümmern. Ein melancholisch-schöner Roman aus dem amerikanischen Süden über den Rassismus der Vergangenheit und der Gegenwart, der noch immer Menschen und Familien zerstört und das Zusammenleben vergiftet.

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