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Der Patriot Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

470

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Anthrazit / Weiß

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Patrioterna

Übersetzt von

Nike Karen Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50365-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Engmans raffinierter Politthriller zeigt mit aufeinander zulaufenden Handlungssträngen, wie leicht Neid, Opportunismus und Geltungssucht im Fahrwasser von Gewalt zu Radikalisierung führen können.« Kulturnews, 28.03.2019 ("Kulturnews")
»"Der Patriot" ist gelungen konstruiert und enthält immer wieder überraschende Wendungen. Die Geschichte ist mehr als aktuell. Und das Schlimme daran - all das, was dieser Terrorist tut, ist denkbar. Es ist ein Angriff auf unsere Welt, wie wir sie kennen, auf unsere Meinungsfreiheit, unsere Demokratie.« HR1, 26.03.2019 ("HR1")
»Dies ist eines der Bücher, die sich bis zum Schluss nicht aus der Hand legen lassen.« Beate Schräder, Westfälische Nachrichten, 04.03.2019 ("Westfälische Nachrichten")
»"Der Patriot" ist ein wirklich spannender Thriller, denn der Leser weiß nie, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller, und damit nimmt auch die Spannung enorm zu. Pascal Engman profitiert von seinen Insider-Kenntnissen der schwedischen Zeitungslandschaft, und mit seinen journalistischen Fähigkeiten hat er daraus einen rasanten Roman gestrickt, dessen erschreckende Geschichte den Leser bis zur letzten Seite fesselt.« Andreas Kurth, Krimi-Couch, März 2019 ("Krimi-Couch")
»Atemraubendes Thriller-Debüt.« TV-Star, Februar 2019 ("TV-Star")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

470

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Anthrazit / Weiß

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Patrioterna

Übersetzt von

Nike Karen Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50365-4

Herstelleradresse

J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE
produktsicherheit@klett-cotta.de

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2 Sterne

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Politisch hoch aktuell und real

Bewertung am 24.05.2019

Bewertungsnummer: 376432

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pascal Engman, ein ehemaliger Journalist, der seinen Job aufgrund von Bedrohungen aufgegeben hat, schreibt hier aus seinem sicherlich reichen Erfahrungsschatz. Das brisante Thema Fremdenhass und Rechtsextremismus, das aktuell und bedrohlich wie nie ist, wird hier sowohl aus der Perspektive der nationalistischen Täter als auch aus Sicht der unschuldigen Opfer geschildert. Nicht nur, dass man den Gedanken der Täter sehr nahe ist, macht diesen Thriller so spannend und zu einem echten Pageturner. Auch der gesellschaftliche Konflikt der (misslungenen?) Integration wird hierbei berührt. Ein wirklich gelungenes und beängstigend reales Debüt!

Politisch hoch aktuell und real

Bewertung am 24.05.2019
Bewertungsnummer: 376432
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pascal Engman, ein ehemaliger Journalist, der seinen Job aufgrund von Bedrohungen aufgegeben hat, schreibt hier aus seinem sicherlich reichen Erfahrungsschatz. Das brisante Thema Fremdenhass und Rechtsextremismus, das aktuell und bedrohlich wie nie ist, wird hier sowohl aus der Perspektive der nationalistischen Täter als auch aus Sicht der unschuldigen Opfer geschildert. Nicht nur, dass man den Gedanken der Täter sehr nahe ist, macht diesen Thriller so spannend und zu einem echten Pageturner. Auch der gesellschaftliche Konflikt der (misslungenen?) Integration wird hierbei berührt. Ein wirklich gelungenes und beängstigend reales Debüt!

Hochaktuelles Thema mit winzigen Schwächen

anyways am 22.05.2019

Bewertungsnummer: 1213770

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hannah Löwenström ist das erste Opfer einer Serie von Gewalttaten an Vertretern der schwedischen Presse. Schon seit einiger Zeit brodeln die sozialen Medien über vor üblen, zornigen Mails, Facebook- und Twitterkommentaren, gerichtet an die Journalisten, die sich allzu positiv über den Zustrom an Flüchtlingen aus der arabischen und afrikanischen Welt äußern. Sie wird nicht das einzige Opfer sein, eine Welle der Gewalt gegen die Presse setzt ein, und schnell wird klar, dass es kein Einzeltäter ist der hier so äußerst brutal agiert. Als die Gewalt in Stockholm eskaliert, betritt ein in seiner Jugend straffällig gewordene und aus dem chilenischen Exil kommende Schwede die Bühne und stellt sich eher zufällig den Tätern in den Weg. Pascal Engmann’s Thriller „ Der Patriot“ ist ein Debüt mit hochaktueller Thematik. Die Zunahme rechtspopulistischer Gruppierungen in ganz Europa steigt, auch Schweden bleibt hiervon nicht verschont. Als Journalist im „unfreiwilligen Ruhestand“ weiß er wovon und worüber er schreibt ganz genau. Die Reaktionen auf journalistische Beiträge in den sozialen Medien sind erschreckend, wahrscheinlich authentisch und können nicht mehr unter der Verharmlosung „von Netztroll geschrieben“ verstanden werden. Die Darstellung seines eigenen Berufstandes gelingt dem Autor ausgezeichnet. Es gibt jedoch einige Dinge die mich nicht ganz so überzeugen konnten. Beginnend mit einem Zitat aus dem Buch gehe ich darauf ein: „Terroristen meinen, dass die Sünden der Feinde auf die restliche Bevölkerung übergehen können, wenn sie nichts dagegen unternehmen. Aber das wichtigste ist, dass sie die Dinge nur schwarz oder weiß sehen. Alle Menschen sind entweder böse oder gut, es gibt keine Grauzonen“. Engmann spielt mir etwas zu sehr mit der sogenannten „Grauzone“- Gute werden unfreiwillig Böse, Böse oder zu mindestens „Zwielichtige“ werden zu Helden, das kam für mich leider nicht glaubhaft rüber. Ganz besonders habe ich die Aufklärungsarbeit durch staatliche Behörden vermisst, diese werden eher am Rande erwähnt und sind nicht aktiv beteiligt. Dadurch ergeben sich für mich eine Reihe von Ungereimtheiten die den Plot nicht schlüssig erscheinen lassen und den Leser etwas desillusioniert zurücklassen. Für einen Thriller baut sich die Geschichte zudem sehr träge auf, das Leben und die Beweggründe der Hauptakteure (und davon gibt es meiner Meinung nach zu viele) werden akribisch beleuchtet, für das Verständnis nicht schlecht, leider gibt im ersten und zweiten Drittel des Buches dadurch kaum Spannungsbögen. Trotz allem ein beachtenswertes Debüt und ich zolle dem Autor dahingegen Respekt, sich mit diesem Buch seiner Arbeit auf Umwegen, trotz der massiven Bedrohungen gegen ihn und seinen Berufsstand, zu widmen.

Hochaktuelles Thema mit winzigen Schwächen

anyways am 22.05.2019
Bewertungsnummer: 1213770
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hannah Löwenström ist das erste Opfer einer Serie von Gewalttaten an Vertretern der schwedischen Presse. Schon seit einiger Zeit brodeln die sozialen Medien über vor üblen, zornigen Mails, Facebook- und Twitterkommentaren, gerichtet an die Journalisten, die sich allzu positiv über den Zustrom an Flüchtlingen aus der arabischen und afrikanischen Welt äußern. Sie wird nicht das einzige Opfer sein, eine Welle der Gewalt gegen die Presse setzt ein, und schnell wird klar, dass es kein Einzeltäter ist der hier so äußerst brutal agiert. Als die Gewalt in Stockholm eskaliert, betritt ein in seiner Jugend straffällig gewordene und aus dem chilenischen Exil kommende Schwede die Bühne und stellt sich eher zufällig den Tätern in den Weg. Pascal Engmann’s Thriller „ Der Patriot“ ist ein Debüt mit hochaktueller Thematik. Die Zunahme rechtspopulistischer Gruppierungen in ganz Europa steigt, auch Schweden bleibt hiervon nicht verschont. Als Journalist im „unfreiwilligen Ruhestand“ weiß er wovon und worüber er schreibt ganz genau. Die Reaktionen auf journalistische Beiträge in den sozialen Medien sind erschreckend, wahrscheinlich authentisch und können nicht mehr unter der Verharmlosung „von Netztroll geschrieben“ verstanden werden. Die Darstellung seines eigenen Berufstandes gelingt dem Autor ausgezeichnet. Es gibt jedoch einige Dinge die mich nicht ganz so überzeugen konnten. Beginnend mit einem Zitat aus dem Buch gehe ich darauf ein: „Terroristen meinen, dass die Sünden der Feinde auf die restliche Bevölkerung übergehen können, wenn sie nichts dagegen unternehmen. Aber das wichtigste ist, dass sie die Dinge nur schwarz oder weiß sehen. Alle Menschen sind entweder böse oder gut, es gibt keine Grauzonen“. Engmann spielt mir etwas zu sehr mit der sogenannten „Grauzone“- Gute werden unfreiwillig Böse, Böse oder zu mindestens „Zwielichtige“ werden zu Helden, das kam für mich leider nicht glaubhaft rüber. Ganz besonders habe ich die Aufklärungsarbeit durch staatliche Behörden vermisst, diese werden eher am Rande erwähnt und sind nicht aktiv beteiligt. Dadurch ergeben sich für mich eine Reihe von Ungereimtheiten die den Plot nicht schlüssig erscheinen lassen und den Leser etwas desillusioniert zurücklassen. Für einen Thriller baut sich die Geschichte zudem sehr träge auf, das Leben und die Beweggründe der Hauptakteure (und davon gibt es meiner Meinung nach zu viele) werden akribisch beleuchtet, für das Verständnis nicht schlecht, leider gibt im ersten und zweiten Drittel des Buches dadurch kaum Spannungsbögen. Trotz allem ein beachtenswertes Debüt und ich zolle dem Autor dahingegen Respekt, sich mit diesem Buch seiner Arbeit auf Umwegen, trotz der massiven Bedrohungen gegen ihn und seinen Berufsstand, zu widmen.

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Der Patriot

von Pascal Engman

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