Produktbild: Die Vergiftung der Erde

Die Vergiftung der Erde Metaphern und Symbole agrarpolitischer Diskurse seit Beginn der Industrialisierung

47,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2018

Verlag

Campus

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,3/14,1/3,6 cm

Gewicht

632 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50881-8

Beschreibung

Rezension

»Grossarth lenkt den politischen Streit in friedliche Bahnen. Insofern ist Die Vergiftung der Erde für Umweltinteressierte mit Gewinn,zu lesen.« Joachim NIbbe, NaturfreundIn, 14.09.2018

»Der Text weckt Interesse am Thema und ebnet weiterführenden Fragen, wie den oben skizzierten, den Weg. Im guten Sinne ist ausdrücklich die politische Intention des Autors hervorzuheben, die nicht wissenschaftlich verschleiert wird, sondern mit dem Appell für reflektiertes Argumentieren in der Öffentlichkeit endet.« Benjamin Brendel, H-Soz-Kult, 10.03.2020

»Die Regensburger Dissertation beeindruckt denn auch gerade dadurch, dass sie die weiten Horizonte, in denen diese kulturelle Leitmetapher historisch und gegenwärtig Verwendung findet, mitdenkt und rekonstruiert, um dann das begrenztere Feld des Agrarischen als klassisches Konfliktfeld zwischen Landwirtschaft und Natur- und Umweltschutz intensiv diskursanalytisch zu beackern. [...] Ein wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte der Natur und dem Gewicht von Gift im Sprach- und Bildgedächtnis.« Friedemann Schmoll, Zeitschrift für Volkskunde, 16.04.2020

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2018

Verlag

Campus

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,3/14,1/3,6 cm

Gewicht

632 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50881-8

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Die Vergiftung der Erde
  • Inhalt
    1. Vom Märchen- zum Merkelgift: Thematische Hinführung 11
    1.1. Agrarchemie in der Sackgasse 14
    1.2. Metapher in Diskursen über Ökologie und Ernährung 31
    1.3. Zur Giftvergessenheit der Forschung 37
    1.4. Fahrplan durch diese Studie 40
    2. Wer sagt "Gift" und warum? Fragen, Quellen und Methoden 41
    2.1. Forschungsfragen 42
    2.2. Quellenauswahl 43
    2.3. Methoden 47
    2.4. Zusammenfassung 69
    Teil 1: Aspekte und Kontexte der agrarökologischen Metaphern
    3. Gabe, Untugend, Mord: Die Vieldeutigkeit des Giftbegriffs 75
    3.1. Gift als Geschenk, das tödlich abhängig macht: Etymologie 75
    3.2. Gift als Symbol 80
    3.3. Gift als Mordmittel 112
    3.4. Gift als Toxikum: Es macht gesund, high, krank und leblos 114
    3.5. Zwischenfazit 131
    4. Die Gifte der Agrarchemie 135
    4.1. Macht satt, imperialistisch und abhängig: Düngemittel 135
    4.2. Macht satt und manchmal krank: Pflanzenschutzmittel 140
    4.3. Zunehmende gesetzliche Regulierung 143
    4.4. Der Grüne Plan und die Industrialisierung der Landschaft 146
    4.5. Einspruch der Naturschutz- und Umweltbewegung 149
    4.6. Die kulturelle Wende der Agrarökologie 159
    4.7. Zwischenfazit 162
    Teil 2: Metaphern in der Umweltpublizistik
    5. "Gift auf dem Feld" im Wandel der Zeit 167
    5.1. Epochenbildung 167
    5.2. 1949 bis 1962: "Wir werden von der Industrie vergiftet" 171
    5.3. 1963 bis 1986: "Wir vergiften die Erde" 227
    5.4. 1987 bis 2000: "Unser Denken vergiftet die Erde" 316
    5.5. Ab 2001: Aufmerksamkeitswettlauf und Skandalisierung 387
    6. Schluss 433
    6.1. Dimensionen agrarökologischer Vergiftungssemantik 434
    6.2. Kategorien der Giftsemantiken 440
    6.3. Giftmetaphern in den Medien im Wandel der Zeit 442
    6.4. Was folgt daraus für die Wissenschaft und Praxis? 449
    Anhang 455
    Archivabfragen 455
    Persönlicher Themenbezug 459
    Formalia 460
    Dank 461
    Summary 461
    Literatur und Quellen 465