Der neue Roman der Bestseller-Autorin Gayle Forman
nach NUR EIN TAG … UND EIN GANZES JAHR und MANCHMAL MUSST DU EINFACH LEBEN
Es ist wahre Freundschaft – aber es gibt ein großes Geheimnis
Ich bedaure, Euch mitzuteilen, dass ich meinem Leben ein Ende setzen musste. Dieser Entschluss hat mich schon eine lange Zeit begleitet, und ich habe ihn allein getroffen. Es ist nicht Eure Schuld.
Meg
Cody und Meg waren unzertrennlich – beste Freundinnen für immer. Sie wussten alles voneinander. Jedenfalls dachte Cody das. Bis sie die E-Mail bekommt und mit einem Mal nichts mehr so ist wie vorher. Wer war Meg wirklich? Cody begibt sich auf die Suche nach Antworten und findet, was sie nicht erwartet – Freundschaft und Liebe.
Ein einfühlsames und bewegendes Buch über den Mut, den es braucht, um nach einem schrecklichen Verlust weiterzuleben und an die Liebe zu glauben.
Als ihre beste Freundin Meg sich in einem Motelzimmer umbringt, ist Cody völlig geschockt. Sie und Meg haben sich immer alles anvertraut – wieso hat sie nichts geahnt? Aber als sie zu Megs College in Tacoma, nahe Seattle, fährt, um deren Sachen zusammenzupacken, entdeckt sie, dass es vieles gibt, von dem Meg ihr nie erzählt hat. Cody wusste nichts von ihren Mitbewohnern, von Ben, dem geheimnisvollen Typen mit der Gitarre und dem spöttischen Grinsen. Und sie wusste nichts von der verschlüsselten Datei, die sie nicht öffnen kann – und die, als sie es doch schafft, plötzlich alles, was sie über den Tod ihrer Freundin zu wissen glaubt, in Frage stellt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Nachtblume
aus Hemsbach
5/5
28.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Emotional, berührend und aufwühlend
Ich habe das Buch eben beendet und mein Kopf ist eigentlich noch voller wirrer Gedanken dazu. Trotzdem möchte ich jetzt schon meine Rezension dazu schreiben, obwohl ich während des Lesens fest davon überzeugt war, überhaupt keine schreiben zu wollen.
Ewigkeiten bin ich um dieses Buch herum geschlichen. Letztlich konnte ich mich nie dazu durchringen, es mir zu kaufen und habe es vor Kurzem von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, die es selbst ungelesen aussortierte.
Meine Erwartungen waren praktisch inexistent. Normalerweise lese ich auch gar keine Bücher über psychische Erkrankungen oder Suizide. Seit über einem Jahrzehnt bin ich selbst psychisch krank und oft mag ich die Darstellung in Büchern nicht.
Als ich das Buch begann, war ich ehrlich gesagt wenig begeistert. Ich hatte sowieso schon schlechte Laune und Megs Special Snowflake Attitüde a la "Ich muss unbedingt ganz ganz anders sein als alle anderen" hat mich absolut genervt. Danach habe ich das Buch kurz pausiert und dann (also gestern, von dem Tag aus gesehen, an dem ich das tippe) nochmal neu angefangen. Diesmal konnte es mich richtig fesseln. Es hat mir so gut gefallen. Der Schreibstil war nicht diese 08/15 Art und die Atmosphäre hatte was Besonderes. Eine Mischung aus mysteriös, spannend und emotional. Es hat mich vom Fleck weg gepackt und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Durch den Schreibstil konnte ich mich vollends in die Geschichte fallen lassen und es war so, als würde ich Cody auf ihrer Reise begleiten. Als wäre ich hautnah mit dabei. Als hätte ich selbst Meg ebenfalls verloren. Gleichzeitig fand ich auch einige parallelen zu Meg. Auch wenn bei mir, trotz Depressionen, Suizid nie ein ernster Gedanke war, kenne ich diese Lebensmüdigkeit. Ich kann mich total damit identifizieren, viel zu viel zu schlafen und verschlossen zu sein. Genauso kenne ich aber auch Codys Seite der Geschichte und weiß, wie sie sich fühlen muss.
Cody ist mir echt ans Herz gewachsen. Genauso wie viele andere Nebenfiguren wie Joe & Sue, Richard, Harry, Ben und Alice. Zuerst wirken sie so unscheinbar, aber irgendwann merkt man, wie wichtig sie für die Geschichte und für Cody sind. Cody ist auf der Suche nach Antworten für eine Frage, die niemand mehr beantworten kann. Auf ihrem Weg trifft sie auf viele verschiedene Menschen und irgendwann merkt man, dass sie zwar Meg verloren hat, aber durch ihren Verlust so viele gute neue Freunde gewonnen hat.
Bis zum Ende wusste ich nicht, wo die Autorin mit mir hin möchte. Wo soll die Geschichte enden? Was soll sie aussagen? Was soll es mir bringen, das Buch zu lesen, wenn ich doch schon weiß, dass Meg tot ist? Was kann ich hier überhaupt erwarten? Aber letztlich war das irgendwie total nebensächlich. Das hier und jetzt der Geschichte war immer so packend, dass mich gar nicht interessierte, wo ich irgendwann landen würde, weil ich einfach nur auf der jeweiligen Seite klebte und meine Gedanken vollends im "hier und jetzt" der Story waren. Es gab immer einen neuen Punkt, auf den man etappenweise hinarbeitete.
Die Fragen, die das Buch aufwirft, sind richtig und wichtig. Viele Aussagen haben mich zum Nachdenken gebracht und lassen sich sehr frei interpretieren, was ich gerne mag. Vor allem, weil man hier auch gut sieht, wie unterschiedlich ein und dieselbe Aussage von Menschen interpretiert werden kann, die einen unterschiedlichen Lebenswillen haben.
Die Darstellung von Depressionen finde ich persönlich unheimlich gut gelungen und vor allem die Anmerkung der Autorin, am Ende des Buches, halte ich für absolut lesenswert und -notwendig! Irgendwie rundet sie die Geschichte damit nochmal mehr ab.
Das Buch hat mich absolut berührt. Es hat mich aufgewühlt, schockiert, zum Weinen gebracht und erschüttert. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass sich hinter "Irgendwas von dir" (den englischen Titel "I was here" mag ich einen Ticken lieber) so ein unfassbar gutes, bewegendes Werk verbirgt.
Ab hier ist meine Rezension zu Ende und es folgt ein kleiner Spoiler bzgl. einer Aussage über Suizid, die mir im Gedächtnis geblieben ist:
Eine Stelle hat mir besonders gut gefallen. Auch, wenn ich überhaupt nicht religiös oder gläubig bin. Richard erzählt Cody, dass sein Vater (der Pfarrer ist) Suizid als Sünde ansieht, weil man damit die Hoffnung tötet und alles, was Hoffnung tötet, sei eine Sünde. Ich bin niemand, der Menschen verurteilt, die sich getötet haben und grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder frei entscheiden dürfen sollte, ob er leben möchte, oder nicht. Aber diese Sichtweise darauf fand ich doch irgendwie sehr poetisch und sehr schön.
Skyline Of Books
5/5
13.04.2019
Buch (Taschenbuch)
Trotz kleinerer Längen sehr spannend
Klappentext
„Als ihre beste Freundin Meg sich in einem Motelzimmer umbringt, ist Cody völlig geschockt. Sie und Meg haben sich immer alles anvertraut – wieso hat sie nichts geahnt? Aber als sie zu Megs College in Tacoma, nahe Seattle, fährt, um deren Sachen zusammenzupacken, entdeckt sie, dass es vieles gibt, von dem Meg ihr nie erzählt hat. Cody wusste nichts von ihren Mitbewohnern, von Ben, dem geheimnisvollen Typen mit der Gitarre und dem spöttischen Grinsen. Und sie wusste nichts von der verschlüsselten Datei, die sie nicht öffnen kann – und die, als sie es doch schafft, plötzlich alles, was sie über den Tod ihrer Freundin zu wissen glaubt, in Frage stellt.“
Gestaltung
Das Cover finde ich sehr schön, denn ich mag die leichte Verspieltheit, die durch die Blume mit den kleinen Ranken und Schnörkeln, den Schmetterling und den blumigen Hintergrund, erzeugt wird. Besonders mag ich die Farbkombination aus verschiedenen Blautönen im Hintergrund und weiß im Vordergrund. Die Blume sieht dabei aus, als bestünde sie aus zerknittertem Papier, was irgendwie mehr Tiefe ins Motiv bringt.
Meine Meinung
Nachdem ich von Gayle Forman „Nur ein Tag“ und „Und ein ganzes Jahr“ gelesen habe und von diesen beiden Geschichten sehr angetan war, war ich gespannt, wie mir „Irgendwas von dir“ gefallen würde. In diesem Buch geht es um die besten Freundinnen Meg und Cody, die unzertrennlich sind…eigentlich. Meg hat Selbstmord begangen und Cody fragt sich, wieso sie nichts geahnt hat. Auch über den Grund der Tat zerbricht sie sich den Kopf. Durch eine verschlüsselte Datei von Megs Computer stößt Cody auf unglaubliche Dinge…
Mir gefiel, dass die Handlung direkt und unmittelbar beginnt, denn das Buch beginnt mit Megs Abschiedsbrief. Auch der Schock, den dies für Megs beste Freundin Cody nach sich zieht, hat die Autorin sehr eindringlich beschrieben. Besonders Codys verzweifelte Suche nach Megs Beweggründen war dabei der Antrieb der Geschichte, welcher mich dazu veranlasste, die Geschichte trotz kleinerer Längen, gebannt zu verfolgen.
Ich wollte wissen, was die Antworten auf all die Fragen sind, die im Buch aufgeworfen werden und wer Meg nun wirklich war. Für mich war es interessant zusammen mit Cody immer wieder für sie unerwartete Dinge über Meg herauszufinden und das Bild, das sie bisher von ihrer Freundschaft hatte, in Frage zu stellen. So hat die Autorin Gayle Forman einen gewissen Sog geschaffen, der den Leser an die Geschichte fesselt.
Dadurch dass „Irgendwas von dir“ aus Codys Perspektive in der Ich-Form erzählt wird, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen. Vor allem ihr Bild von Meg und ihre Entdeckungen werden durch diese Erzählweise auch um einiges spannender, da der Leser gemeinsam mit Cody Unerwartetes herausfindet. Cody empfand ich dabei als liebenswürdigen Charakter, der mich mit seiner sarkastischen Art gut unterhalten konnte. Mir gefiel auch wieder der Schreibstil von Frau Forman sehr, denn er ist einfach gehalten und so flog ich geradezu durch die Seiten.
Was ich an „Irgendwas von dir“ sehr bewegend fand, war, wie eindrücklich das Buch schildert, wie es sich für die Hinterbliebenen nach einem Selbstmord anfühlt. Dieses ernste Thema des Selbstmordes wird jedoch nicht zu sehr ausgeschlachtet oder dargelegt, denn der Fokus liegt mehr auf Cody und ihrer Freundschaft zu Meg. Cody versucht ihre Trauer zu verarbeiten, indem sie nach Antworten sucht. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist in das Buch eingebaut, wie von Gayle Forman nicht anders zu erwarten. Diese hätte für mich nicht unbedingt sein müssen, aber so gibt es auch ein kleines bisschen Romantik.
Fazit
Mir hat „Irgendwas von dir“ trotz kleinerer Längen gut gefallen, da ich mich zusammen mit Protagonistin Cody auf die Suche nach Antworten begeben habe. Diese Suche hat bei mir den Spannungsbogen der Handlung ausgemacht, denn ich wollte unbedingt wissen, was hinter Megs Tat steht. Der Schreibstil von Gayle Forman hat mir wieder sehr gut gefallen, da er mich geradezu durch die Seiten getragen hat.
4 von 5 Sternen!
Reihen-Infos
Einzelband
CharleensTraumbibliothek
5/5
25.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründige Story mit tollen Messages
Meine Meinung:
Das Cover hat mir mit seiner Aufmachung und den gewählten Farben auf Anhieb gefallen. Ich finde aber, dass es eher den Eindruck macht, dass es sich hierbei um einen Liebesroman handelt. Hinter solch einem Cover würde ich niemals eine Geschichte mit ernster und teilweise nachdenklich stimmender Handlung erwarten. Dennoch finde ich es richtig schön und stimmig.
Dies war mein erstes Buch von Gayle Forman. Ich kenne ihre vorherigen Bücher nur vom Sehen. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich habe dennoch ein paar Seiten gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Zu Beginn kam er mir teilweise sehr nüchtern und distanziert vor.
Das Buch ist aus der Sicht der jungen Cody geschrieben. Sie leidet sehr darunter, dass sich ihre beste Freundin Meg mithilfe eines Giftes das Leben genommen hat. Als Meg's Eltern Cody darum bitten, nach Tacoma an Megs College zu fahren um dort ihre Sachen zusammen zu packen, erfährt sie so einige Dinge, die sie stutzig machen. Ihr wird immer mehr bewusst, dass Meg sich immer mehr von ihr distanziert und vieles nicht erzählt hatte. Für Cody bricht eine Welt zusammen und Trauer, Wut und Selbstzweifel machen sich in ihr breit. Sie setzt alles daran, um die Gründe für den Selbstmord ihrer besten Freundin zu erfahren und stößt dabei schon bald auf ein paar brisante Informationen. Hier möchte ich euch aber nicht zu viel vorweg nehmen. Die Entwicklung von Cody war in meinen Augen gut gelungen. Sie ist impulsiv, handelt nach ihrem Gefühl und war mir sehr sympathisch. Ihre Emotionen hat Gayle Forman sehr gut rüber gebracht und auch mich hat sie mit dieser Geschichte berührt.
Die Nebencharaktere sind sehr verschieden und authenthisch. Sie sind gut ausgearbeitet und konnten mich voll überzeugen.
Die Handlung ist sehr tiefgründig und hat mich überrascht. Es werden hier einige schwierige Themen angesprochen, unter anderem eben auch der Selbstmord. Gut gefallen hat mir auch, dass hier aufgezeigt wird, was nach einem Selbstmord mit der Familie und den Freunden - sprich den Hinterbliebenen - passiert. Von Trauer über Wut bis hin zu Liebe - alle Emotionen hat Gayle Forman hier eingebaut und wunderbar verarbeitet. Die Geschichte startet etwas ruhig, doch es dauert nicht lange, bis sie an Fahrt aufnimmt. Es gibt so einige spannende Momente und ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Dies wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Gayle Forman gewesen sein.
Fazit:
Wenn ihr eine tiefgründige Story mit eingebauten und nachdenklich stimmenden Messages lesen wollt, solltet ihr "Irgendwas von dir" von Gayle Forman auf jeden Fall nicht verpassen. Mit ihrem flüssigen Schreibstil, tollen Charakteren und vielen eingebauten Emotionen konnte sie mich voll überzeugen.
5/5 Punkte
CorniHolmes
5/5
25.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Einfühlsam, bewegend und absolut mitreißend!
Von Gayle Forman hatte ich bisher noch kein Buch gelesen. Ich habe bereits mit einigen ihrer Bücher geliebäugelt, habe sie dann aber doch erst einmal auf meiner Wunschliste gelassen. Bei „Irgendwas von dir“ jedoch konnten mich sowohl das hübsche Cover als auch der sehr vielversprechend klingende Klappentext auf Anhieb überzeugen. Auf dieses Buch war ich schon richtig gespannt und sobald es bei mir eintraf, habe ich ganz erwartungsvoll mit dem Lesen begonnen.
Cody und Meg sind die allerbesten Freundinnen. Sie gelten in ihrer Heimatstadt als die Unzertrennlichen und erzählen sich alles voneinander. Zumindest dachte Cody immer, dass sie alles von Meg wüsste und sie in und auswendig kennen würde. Doch dann wird Meg eines Tages Tod in einem Motelzimmer aufgefunden. Gestorben an Gift, welches sie eingenommen hat, um zu sterben. Cody ist geschockt. Wieso hat ihre beste Freundin sich umgebracht? Was hat sie dazu gebracht, so etwas Furchtbares zu tun? Und wieso hat sie, Cody, nichts geahnt? Als Megs Eltern Cody darum bitten, nach Tacoma an Megs College zu fahren, um dort deren Sachen zusammenzupacken und nach Hause zu schicken, merkt Cody, als sie dort angekommen ist, wie viel ihre beste Freundin ihr nicht erzählt hat. Cody wusste so gut wie nichts über Megs neues Studentenleben. Megs Mitbewohner oder Ben, der Gitarrist in einer Band ist und mit dem Meg etwas laufen hatte. Von alldem wusste Cody nichts. Was gab es wohl noch, was Meg ihr verschwiegen hat? Cody beginnt nachzuforschen. Warum hat ihre beste Freundin sich umgebracht? Auf Megs Computer stößt Cody auf eine verschlüsselte Datei, die sie erst nicht öffnen kann. Mit der Hilfe des Nerds Harry gelingt es ihr schließlich doch und Cody stößt auf Dinge, mit denen sie niemals gerechnet hätte…
Dies war also mein erstes Buch von Gayle Forman und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Mich konnte „Irgendwas von dir“ von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen und mich das Buch im Rekordtempo verschlingen lassen.
Die Handlung beginnt ohne große Einleitung. Wir erfahren durch eine Email von Meg von deren Selbstmord. In dieser Mail, welche ein Abschiedsbrief ist, erklärt Meg, dass es nicht anders ging, sie ihren Schmerz nicht länger ertragen konnte und das niemand, nicht Cody und nicht ihre Eltern, Schuld an dem Ganzen tragen.
Wie man sich denken kann, ist der Selbstmord ihrer besten Freundin ein großer Schock für Cody. Bisher dachte sie, dass sie alles von Meg wüsste und dass diese ihr auch immer alles anvertraut hätte. Machen das beste Freundinnen nicht eigentlich? Nun aber musste Cody auf eine so furchtbare Weise feststellen, dass es da doch so einiges gab, was Meg ihr verschwiegen hat.
Wir erfahren alles aus der Sicht von Cody in der Ich-Perspektive. Mir war Cody auf Anhieb sympathisch. Sie hat eine etwas ruppige und sarkastische Art, welche mich aber nicht daran gehindert hat, sie zu mögen und mit ihr mitzufühlen. Ihre Gefühle und Gedanken werden von der Autorin sehr authentisch und gut nachvollziehbar beschrieben, sodass ich mich ohne Probleme in Cody hineinversetzen konnte.
Mit ihr zusammen begeben wir uns auf die Suche nach Antworten. Wieso hat Meg sich umgebracht? Was hat Meg Cody alles verschwiegen? Was befindet sich in der verschlüsselten Datei auf ihrem Computer? Ist sie, Cody, vielleicht doch mit Schuld an Megs Selbstmord?
„Irgendwas von dir“ war etwas anders als erwartet, aber keinesfalls schlecht anders, ganz im Gegenteil. Für mich hat sich das Buch als viel spannender als gedacht herausstellt, sodass ich durchweg am Mitfiebern war und das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Wie Cody wollte auch ich Antworten auf die vielen Fragen erhalten. Ich fand es daher richtig aufregend mitzuverfolgen, wie Cody auf immer mehr unerwartete Dinge stößt und ein ganz neues Bild von ihrer Freundin Meg erhält. Besonders spannend wurde das Buch für mich, als es Cody mit der Hilfe des Nerds Harry gelingt, die verschlüsselte Datei auf Megs Rechner zu öffnen.
Gayle Forman ist in meinen Augen ein ganz wundervoller Roman gelungen, der auf eine sehr emotionale und einfühlsame Weise das ernste Thema Suizid behandelt. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr wichtiges Thema, welches gerade in Jugendbüchern verstärkt behandelt werden sollte. „Irgendwas von dir“ verdeutlicht absolut realistisch, wie sehr die Hinterbliebenen von Selbstmordopfern zu leiden haben und wie schwer es ihnen oft fällt, mit diesem schlimmen Verlust klarzukommen.
Cody versucht ihren Schmerz damit zu verarbeiten, indem sie auf die Suche nach Antworten geht, um verstehen zu können, was ihre beste Freundin dazu gebracht hat, sich das Leben zu nehmen.
Das Thema des Buches ist wahrlich keine leichte Kost, dennoch habe ich die Atmosphäre als nicht zu bedrückend und ernst empfunden. So gab es auch Szenen zum Schmunzeln. Zudem hat die Autorin auch eine kleine Liebesgeschichte mit eingebaut, sodass es stellenweise auch ein wenig romantisch wird.
Das Augenmerk der Geschichte liegt jedoch auf Cody und ihrer Verarbeitung von Megs Selbstmord. Durch den sehr flüssigen und modernen Schreibstil, welcher sich richtig angenehm lesen lässt, gelingt es einem wunderbar, sich auf die Handlung einzulassen.
„Irgendwas von dir“ ist ein Jugendroman, ist in meinen Augen aber auch absolut lesenswert für Erwachsene. Mich konnte mein erstes Werk von Gayle Forman hellauf begeistern und ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bücher der Autorin.
Fazit: Einfühlsam, bewegend und absolut mitreißend! Mich konnte die Handlung von „Irgendwas von dir“ von den ersten Seiten an fesseln, sodass ich das Buch richtig verschlungen habe. Ich bin hier von allem hellauf begeistert: Die Charaktere, die Atmosphäre, der Schreibstil, die Umsetzung der Idee – auch das Cover ist wunderbar gelungen, sodass ich an dem Buch wirklich überhaupt nichts zu bemängeln habe. Wenn ihr gerne spannende, emotionale und unterhaltsame Bücher lest, die ein ernstes Thema gekonnt leicht verdaulich behandeln, dann kann ich euch diesen Roman sehr ans Herz legen. Mir hat „Irgendwas von dir“ herrliche Lesestunden beschert und es erhält von mir eine absolute Leseempfehlung sowie volle 5 von 5 Sternen!
Golden Letters
4/5
11.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Ernstes und wichtiges Thema!
Als ihre beste Freundin Meg sich in einem einsamen Motelzimmer das Leben nimmt, bricht für Cody eine Welt zusammen. Megs Tat war gut geplant und Cody wusste von nichts, hat nicht einmal geahnt, was in Meg vorging, dabei haben sie und Meg sich immer alles anvertraut.
Cody muss feststellen, dass es vieles gab, was sie über Meg nicht wusste und so beginnt für sie eine Suche nach der Wahrheit.
"Irgendwas von dir" ist ein Einzelband von Gayle Forman, der aus der Ich-Perspektive von Cody Reynolds erzählt wird.
Vor nicht einmal einem Monat hat sich Codys beste Freundin Meg umgebracht, ein Verlust, den Cody noch lange nicht verarbeitet hat, auch weil Megs Tod für sie völlig überraschend kam! Als Cody zu Megs College nach Tacoma fährt, um die Sachen ihrer besten Freundin zusammenzupacken, fällt ihr Megs Laptop in die Hände. Megs E-Mails führen Cody nicht nur zu Megs Ex Ben McCallister, sondern auch auf eine Spur, um endlich herauszufinden, warum Meg keinen Ausweg mehr gesehen hat.
Wir lernen Cody in der schwierigen Phase der Trauer kennen und begleiten sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und auf ihren Weg Megs Tod zu verarbeiten.
Anfangs ist sie ziemlich wütend auf ihre beste Freundin, einfach weil Cody nie vermutet hätte, dass Meg ihrem Leben ein Ende setzen möchte, obwohl die beiden unzertrennlich waren. Aber Cody muss auch feststellen, dass sie von Megs Leben in Tacoma nicht viel wusste und sie setzt alles daran, zu erfahren, was in Megs letzten Wochen passiert ist.
Die Thematik des Buches ist definitiv keine leichte, aber ich finde, dass Gayle Forman das Thema sehr gut umgesetzt hat. Es gab viele emotionale Szenen und die Handlung konnte mich immer mehr fesseln, auch weil Cody sich in keine ungefährliche Situation begeben hat! Cody will verstehen, was in Meg vorgegangen ist und braucht Antworten, um ihren Verlust zu verarbeiten, dabei findet Cody aber auch zu selbst, was mir richtig gut gefallen hat!
Fazit:
In "Irgendwas von dir" greift Gayle Forman ein sehr ernstes und wichtiges Thema auf, das sie sehr gut umsetzt! Mir haben Cody und ihre Suche nach dem Grund für den Selbstmord ihrer besten Freundin sehr gut gefallen und auch die Handlung konnte mich berühren und mitreißen!
Ich vergebe vier Kleeblätter!
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4/5
26.05.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch, welches zum Denken anregt...
Cody hat gerade ihre beste Freundin durch den Tod verloren. Doch leider war es kein normaler Tod. Nein, Meg hat sich selbst umgebracht. Sie hat sich alleine in einem billigen Motelzimmer eingeschlossen und hat ein Gift getrunken, welches bewirkt hat, dass sie innerhalb weniger Minuten gestorben ist. Cody tut sich schwer damit, den Tod ihrer besten Freundin zu verarbeiten. Als sie Megs alten Laptop von Megs Eltern geschenkt bekommt, macht sie es sich zur Aufgabe, herauszufinden warum sich Meg umgebracht hat. Gemeinsam mit dem Schwarm ihrer besten Freundin stößt sie auf ein dunkles Geheimnis das Meg gehütet hat.
Ein Buch das wirklich zum Denken anregt. Es war sehr schön aber auch oft sehr traurig zu lesen und man setzt sich sehr viel mit den Themen Tod und Vergebung auseinander. Ich finde es ist ein wirklich schönes Buch und auch sehr tiefgründig. Zwar war es für mich nicht so gut wie andere Bücher von Gayle Forman wie zum Beispiel: "If I stay" oder "Where she went" aber ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der dramatische aber schöne Jugendromane bevorzugt.
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