Produktbild: Feuerfrühling
Band 3

Feuerfrühling

Aus der Reihe Calvin und Nuri
6

23,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

524

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,1 cm

Gewicht

865 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7439-5943-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

524

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,1 cm

Gewicht

865 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7439-5943-9

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle Buchreihe!!!

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!! Es gibt dem Leser eine einzigartige Sicht auf die Flüchtlingsgeschehnisse, wodurch er häufig zum Nachdenken angeregt wird und versucht ein gewisses Verständnis für die Handlungen aufzubauen. Durch die saubere Recherche und den tollen Schreibstil des Autors wirkt die Geschichte unglaublich real, was durchaus erschreckend, traurig, jedoch auch unglaublich interessant ist! Allerdings braucht man durch die schwerere Thematik häufiger eine Lesepause, um das Geschriebene zu "verarbeiten", vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses nicht fiktiv, sondern für viele Menschen die grausame Realität ist! Der Roman gibt dem Leser zudem eine gute Einsicht auf die verschiedensten flüchtlingspolitischen Haltungen, da Peer Martin einen sehr großen politischen Personenkreis eingebaut hat, wodurch er meiner Meinung nach zusätzlich enorm an Wert gewinnt. Diese Reihe war einfach unglaublich spannend, interessant und lesenswert!!!

  • Caterina

    aus Magdeburg

    4/5

    05.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    mutig, ehrlich, schonungslos - Ein Buch, was zum Nachdenken anregt

    Meine Meinung Gestaltung: Peer Martin ist ein Autor, der unglaublichen Mut vorweist und düstere Themen, vor denen man immer wieder die Augen verschließt, anspricht. Dafür ziehe ich meinen imaginären Hut. Schon in "Sommer unter schwarzen Flügeln" hat der Autor mich bewegt, wütend gemacht und unglaublich zum Nachdenken gebracht. In seinem zweiten Teil "Winter so weit" war es nicht anders. Nun sollte es also einen dritten Teil geben. Und ich muss sagen, ich hatte Angst diesen Teil zu lesen. Nicht weil er schlecht sein könnte, sondern a) weil ich nicht wusste, was mich in diesem Abschlussband erwarten und b) weil er vermutlich nicht an seine Vorgänger herankommen könnte. Ich wollte unbedingt, dass alles gut wird, weiß aber nicht, ob ich im Nachhinein damit zufrieden bin, wie es letztendlich ausgegangen ist. Einstieg: Band zwei war turbulent. Aber das kannte ich schon aus "Sommer unter schwarzen Flügeln". Immer wieder gab es Momente, in denen ich schockiert war, traurig aber auch unsagbar wütend. Gerade durch den Aspekt, dass - Achtung Spoiler zu Band 1 & 2 - Nuri das Feuer im Asylheim doch überlebt hat, hat der Autor einen Hoffnungsschimmer geschaffen, der über den gesamten zweiten Teil schwebte. So ließ mich Peer Martin mit einem recht zufriedenen Ende zurück, das in mir die Hoffnung breit machte, dass Nuri und Calvin vielleicht doch trotz des düsteren Themas ihr Happy End bekommen könnten. Allerdings wird diese Hoffnung im dritten Band schnell zu nichte gemacht. Denn obwohl mir der Einstieg wieder recht gut gefiel, so machte sich schnell ein dicker Kloß im Hals breit - denn dieser Abschlussband würde sich so ganz anders entpuppen, als die anderen Bücher. Charaktere: Schon in den Vorgängern hat Peer Martin einiges von seinen Figuren verlangt, wo ich manchmal ganz schön schlucken musste. [...] Im dritten Band sieht es nicht anders aus. Nuri reiste also Hals über Kopf zu Calvin, an sich eine völlig irrwitzige Idee, trotz allem liegen sich beide am Ende vom zweiten Band in den Armen. Nun steht aber eine neue Herausforderung für sie bereit: Sie müssen den Rückweg vom Libanon nach Deutschland auf sich nehmen. [...] Gerade bei Calvin merkt man, dass die Zeit in Syrien [...] nicht ungeschadet an ihm vorbeigeht, so muss er im finalen Band nicht nur dafür sorgen, dass die Kinder, die ihm seit einiger Zeit begleiten halbwegs über die Runden kommen und nebenbei versuchen die Liebe zu Nuri aufrechtzuerhalten, sondern er hat selber noch seinen eigenen Feind. So verliert er immer wieder die Kontrolle und stürzt in Wutausbrüche. [...] Nuri wirkte auf mich in diesem Band etwas distanzierter, dafür bekam Cindy in Deutschland mehr Spielraum. Sie nahm für mich stellenweise die Rolle von Calvin aus dem ersten Teil ein. [...] Aber ich muss sagen, so sehr ich die Figuren ins Herz geschlossen habe, so fehlte mir gerade in "Feuerfrühling" etwas ganz besonderes. Dass Nuri und Calvin nicht mehr die selben Protagonisten wie aus dem ersten Band sind, war deutlich, dennoch sind es für mich eben diese Eigenschaften, die sie so besonders gemacht haben. [...] Handlung:  Dass dieser Abschlussband sich bald ganz anders gestaltet, als noch seine Vorgänger, merkte ich recht schnell. Irgendetwas fehlte mir und je weiter ich voran kam, umso deutlicher wurde es, WAS mir fehlte. Gerade im ersten Band, verfloch Peer Martin neben der sehr düsteren Thematik immer wieder Poesie in seine Geschichte, so dass immer ein gewisser Zauber bzw. Hoffnungsschimmer, [...] über der Geschichte schwebte. Im zweiten Band verblasste diese Atmosphäre. Jedoch fehlte sie mir im dritten Teil ganz besonders. Der Hoffnungsschimmer war zwar nicht verschwunden, aber er war eben nicht mehr so präsent, weshalb mir das Buch sehr "schwer" vorkam. Es fühlte sich an manchen Stellen wirklich erdrückend an und ich konnte nicht so viel lesen, wie ich gewollt hatte. [...] Es gab Momente, in denen ich das Buch weglegen musste, um erst einmal das zu verdauen, was ich gerade gelesen habe. Es gab aber auch Momente, die mich wirklich wütend gemacht haben, aber auch welche, in denen mir das Herz zerbrach. Aber der Autor schockierte mich auch mit Wendungen, die ich so nicht akzeptieren wollte. Und immer wieder brachte mich Peer Martin zum Nachdenken. Schreibstil:  Peer Martin schreibt großartig. Schonunglos, mutig und ehrlich - das merkte ich schon in seinem Auftakt. Damals dachte ich "Sommer unter schwarzen Flügeln" sei ein Einzelband, und ich war froh, dass er sich den Themen des Rassismus, Fremdenhasses aber auch des IS widmete. [...] Im zweiten Teil sah es nicht anders aus. Hier wurden Geschehnisse des IS plötzlich in einer ganz anderen Dimension erzählt. Und im dritten Band beschäftigt sich der Autor mit Themen der Flucht, und wie Flüchtlinge teilweise behandelt werden. Auch wenn ich seine Erzählweise wirklich liebe und allein dafür auch in Zukunft seine Bücher lesen werde, so fand ich seinen Schreibstil stellenweise sehr erdrückend[...]. Trotz allem steht ganz viel zwischen den Zeilen und ich musste mehr als einmal ganz genau lesen, um ja keine Info zu "überlesen". Mein Urteil    "Feuerfrühling" entpuppte sich schnell als etwas ganz anderes als seine Vorgänger. Mir fehlte an manchen Stellen die Atmosphäre, ja in irgendeiner Weise der Zauber aus dem ersten Band. Sie ist im Laufe der Reihe ein wenig verloren gegangen, besonders im dritten Buch ist mir das aufgefallen. Auch sind Nuri und Calvin nicht mehr die Figuren, die ich im ersten Band so bewundert habe. Alles in allem fiel es mir manchmal schwer dieses Buch zu lesen, weil es an vielen Stellen wirklich beklemmend war. Trotz der Kritik bin ich so froh, diese Reihe gelesen zu haben, denn Peer Martin erzählt ehrlich und schonungslos, was in der Welt passiert. Er hält hiermit der Gesellschaft einen Spiegel vor Augen, dass man im Hinblick auf Rassismus in den eigenen Reihen, wie auch im Ungang mit Flüchtlingen nicht die Augen verschließen soll. Und diese Message, war der Grund, warum ich die Bücher so besonders finde. Für mich kommt Band drei bei weitem nicht an den ersten Teil heran, trotzdem erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten, weil es unglaublich zum Nachdenken anregt.

  • Lilli33

    5/5

    10.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißender Abschluss der Trilogie

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zu den ersten beiden Bänden „Sommer unter schwarzen Flügeln“ und „Winter so weit“. Bitte nur weiterlesen, wenn ihr die Vorgängerbände schon kennt. Inhalt: Calvin, Nuri, Kamal, Dschinan und die Kinder haben in Arsal im Libanon eine kleine Verschnaufpause, bevor sie wieder fliehen müssen. Die Stadt ist nicht mehr sicher, und eigentlich wollen Calvin und Nuri ja auch wieder nach Deutschland. Vor ihnen liegt eine beschwerliche und gefährliche Reise, auf der sie immer wieder machtlos der Willkür anderer ausgesetzt sind. Nicht wirklich ein Wunder, dass Calvins Wut wieder hochkocht und alles zu zerstören droht … Meine Meinung: Die ersten beiden Bände waren einfach großartig, und der dritte steht ihnen in nichts nach. Peer Martin versteht es, mit seinem tollen Erzählstil die Lesenden zu fesseln und ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Ja, man hat beim Lesen den Eindruck, mit den Protagonisten auf der Flucht zu sein und all die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren, am eigenen Leib zu spüren. So entwickelte auch ich eine unbändige Wut und konnte Calvin so gut verstehen. Es ist zu viel Schlimmes passiert, das muss einen Menschen seelisch kaputt machen. Immer öfter schleicht sich wieder die Gewalt in Calvins Denken und Handeln, was auch die Liebe zwischen ihm und Nuri belastet. Wir haben es hier also nicht mit einer süßen Romanze zu tun, sondern mit einer großen Liebe, von der man nicht weiß, ob sie den Irrsinn am Ende überstehen kann. Parallel gehen die Ereignisse auch in Berlin weiter. Hier entwickelt sich Cindy zu einer starken Frau. Gegen Pascal wird wegen des Brandes im Asylbewerberheim ermittelt. Der Prozess steht bevor. Auch Nuri und Calvin wollen als Zeugen aussagen, doch dafür müssen sie rechtzeitig nach Deutschland gelangen. Bei all den Rückschlägen, die sie immer wieder hinnehmen müssen, ist das gar nicht so einfach. Peer Martin verlangt viel von seinen Lesern. Was er erzählt, ist hart und belastend, kaum auszuhalten. Dabei decken sich die Erlebnisse seiner Figuren mit dem, was man immer wieder in der Zeitung liest oder in den Nachrichten hört. Gerade diese Realitätsnähe ist es, die die Lektüre schwer verdaulich macht. Denn auch wenn die Geschichte von Nuri und Calvin Fiktion ist, so ist doch alles auch irgendwie und irgendwo real. Doch zum Glück lässt der Autor uns damit nicht im Regen stehen. Nach besonders schlimmen Ereignissen bekommen wir durch einen Perspektivwechsel wieder Hoffnung serviert. Auch die leichte, poetische Sprache sorgt für Schönheit in der schwarzen Realität. Und natürlich tragen auch die Kinder zur Auflockerung bei, die viele Dinge ganz unbedarft betrachten und mit ihren klaren Worten für ein Schmunzeln sorgen. Ganz besonders kann man hier den Stoffaffen ins Herz schließen, der so manche üble Situation in Wohlgefallen auflöst. Besonders beeindruckend fand ich einige Charaktere, die herausstechen, indem sie helfen. Da gibt es Menschen, die selbst kaum etwas haben, dieses Wenige aber gerne teilen. Es gibt aber auch Menschen, die es sich leisten können zu helfen und dies auch tun, während andere aus dem Unglück der Flüchtlinge noch Profit ziehen wollen. „Es ist ziemlich einfach, ein guter Mensch zu sein, wenn man nicht fliehen muss. Und wenn man das nötige Kleingeld hat.“ (Der Dottore, S. 302) Die Trilogie: 1. Sommer unter schwarzen Flügeln 2. Winter so weit 3. Feuerfrühling

  • Lilli33

    5/5

    09.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band…

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zu den ersten beiden Bänden „Sommer unter schwarzen Flügeln“ und „Winter so weit“. Bitte nur weiterlesen, wenn ihr die Vorgängerbände schon kennt. Mitreißender Abschluss der Trilogie Inhalt: Calvin, Nuri, Kamal, Dschinan und die Kinder haben in Arsal im Libanon eine kleine Verschnaufpause, bevor sie wieder fliehen müssen. Die Stadt ist nicht mehr sicher, und eigentlich wollen Calvin und Nuri ja auch wieder nach Deutschland. Vor ihnen liegt eine beschwerliche und gefährliche Reise, auf der sie immer wieder machtlos der Willkür anderer ausgesetzt sind. Nicht wirklich ein Wunder, dass Calvins Wut wieder hochkocht und alles zu zerstören droht … Meine Meinung: Die ersten beiden Bände waren einfach großartig, und der dritte steht ihnen in nichts nach. Peer Martin versteht es, mit seinem tollen Erzählstil die Lesenden zu fesseln und ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Ja, man hat beim Lesen den Eindruck, mit den Protagonisten auf der Flucht zu sein und all die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren, am eigenen Leib zu spüren. So entwickelte auch ich eine unbändige Wut und konnte Calvin so gut verstehen. Es ist zu viel Schlimmes passiert, das muss einen Menschen seelisch kaputt machen. Immer öfter schleicht sich wieder die Gewalt in Calvins Denken und Handeln, was auch die Liebe zwischen ihm und Nuri belastet. Wir haben es hier also nicht mit einer süßen Romanze zu tun, sondern mit einer großen Liebe, von der man nicht weiß, ob sie den Irrsinn am Ende überstehen kann. Parallel gehen die Ereignisse auch in Berlin weiter. Hier entwickelt sich Cindy zu einer starken Frau. Gegen Pascal wird wegen des Brandes im Asylbewerberheim ermittelt. Der Prozess steht bevor. Auch Nuri und Calvin wollen als Zeugen aussagen, doch dafür müssen sie rechtzeitig nach Deutschland gelangen. Bei all den Rückschlägen, die sie immer wieder hinnehmen müssen, ist das gar nicht so einfach. Peer Martin verlangt viel von seinen Lesern. Was er erzählt, ist hart und belastend, kaum auszuhalten. Dabei decken sich die Erlebnisse seiner Figuren mit dem, was man immer wieder in der Zeitung liest oder in den Nachrichten hört. Gerade diese Realitätsnähe ist es, die die Lektüre schwer verdaulich macht. Denn auch wenn die Geschichte von Nuri und Calvin Fiktion ist, so ist doch alles auch irgendwie und irgendwo real. Doch zum Glück lässt der Autor uns damit nicht im Regen stehen. Nach besonders schlimmen Ereignissen bekommen wir durch einen Perspektivwechsel wieder Hoffnung serviert. Auch die leichte, poetische Sprache sorgt für Schönheit in der schwarzen Realität. Und natürlich tragen auch die Kinder zur Auflockerung bei, die viele Dinge ganz unbedarft betrachten und mit ihren klaren Worten für ein Schmunzeln sorgen. Ganz besonders kann man hier den Stoffaffen ins Herz schließen, der so manche üble Situation in Wohlgefallen auflöst. Besonders beeindruckend fand ich einige Charaktere, die herausstechen, indem sie helfen. Da gibt es Menschen, die selbst kaum etwas haben, dieses Wenige aber gerne teilen. Es gibt aber auch Menschen, die es sich leisten können zu helfen und dies auch tun, während andere aus dem Unglück der Flüchtlinge noch Profit ziehen wollen. „Es ist ziemlich einfach, ein guter Mensch zu sein, wenn man nicht fliehen muss. Und wenn man das nötige Kleingeld hat.“ (Der Dottore, S. 302) Die Trilogie: 1. Sommer unter schwarzen Flügeln 2. Winter so weit 3. Feuerfrühling

  • elafisch

    aus Rimbach

    4/5

    11.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der lange Weg einer Flucht

    Meinung: Mit “Feuerfrühling” wird nun die Reihe um Nuri und Calvin abgeschlossen. Während “Sommer unter schwarzen Flügeln” noch ein Jugendroman war, der trotz aller Grausamkeit, voller Hoffnung und mit einer zarten Liebesgeschichte daher kam. So sind “Winter so weit” und “Feuerfrühling” vom Autor nicht mehr als Jugendbücher konzipiert. Für mich als Leser hat von Buch zu Buch die Hoffnung in den Büchern abgenommen und eine gewisse Resignation des Autors wurde spürbar. Nichts desto trotz nimmt der Autor den Leser in diesem Buch mit auf eine unglaubliche Reise von Syrien nach Deutschland. Und zwar den Weg der Flüchtlinge. Auf dieser Reise geschieht viel Schreckliches, aber auch manches kleine Wunder. Und die Geschichte geht so sehr unter die Haut, weil man weiß, dass diese Dinge wirklich geschehen, im echten Leben. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch mal wieder Peer Martins einzigartiger Schreibstil. Fast könnte die Schönheit und Poesie seiner Worte im Kontrast zur düsteren Handlung stehen, für mich hat sie die handlung jedoch erst so richtig lebendig gemacht. Das Ende war für mich dann absolut stimmig und ein passender Abschluss der Reihe. So kann ich Nuri und Calvin mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden. Fazit: Schonungslos, ein wenig resigniert und doch wunderbar poetisch, schildert Peer Martin den Weg der Flüchtlinge in das gelobte Europa. Klare leseempfehlung für alle Fans der Reihe!

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

3

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Feuerfrühling