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Fortschritt und Regression | Ein neues Standardwerk der Kritischen Theorie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58714-0

Beschreibung

Rezension

»Mit der Lektüre von Fortschritt und Regression durchläuft man – ganz unpassend zur Jahreszeit – einen Entzauberungsprozess: Fortschritt muss prozessual statt substanziell verstanden werden, der Weihnachtsmann ist erfunden statt echt.« ("wochentaz")
»Jaeggis Vorschlag ist klug, ein Gewinn für all jene, die die Gegenwart wieder zum Nachdenken über Fortschritt und Regression zwingt. Sie argumentiert präzise, erkennt umsichtig jeden möglichen Einwand im Vorhinein und entkräftet ihn.« ("DIE ZEIT")
»Mit diesem komplexen und zugleich wunderbar lesbaren Buch adressiert Rahel Jaeggi die Fortschrittsmüdigkeit unserer Zeit.« ("Frankfurter Rundschau")
»... ein gut komponierter, verständlich geschriebener Text. ... die Begriffe ›Fortschritt‹ und ›Regression‹ [werden] als Werkzeuge für eine sozialphilosophische Kritik unserer Zeit fruchtbar gemacht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Rahel Jaeggi renoviert das Konzept des ‚Fortschritts‘.« ("Falter")
»Wie schon in früheren Werken leistet Jaeggi vorbildliche Begriffsarbeit – die durch ihre Klarheit besticht und erfreut.« ("Philosphie Magazin")
»... die sehr lesenswerten Überlegungen Jaeggis [geben] einem ein gut brauchbares Instrumentarium an die Hand, um Fortschritte oder Regressionen zu identifizieren und Hemmnisse für Lernprozesse zu erkennen und abzubauen.« ("ethik und gesellschaft")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58714-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Vorwort

    Einleitung

    1 Fortschritt(e)

    1.1 Was ist moralischer Fortschritt?

    Fortschritt als Wandel zum Besseren?

    Fortschritt als evaluativer Begriff

    Nichtderivativer Charakter des Fortschritts

    1.2 Der Vorrang des Fortschritts vor dem Guten

    Fortschritt ohne Ziel

    Der Vorrang des Fortschritts

    1.3 Fortschritt als Lern- und Erfahrungsprozess

    Lernen

    Die Form des Wandels

    Genesis und Geltung

    2 Reform oder Revolution: Kontinuität und Diskontinuität des Fortschritts

    2.1 Die Erweiterung des Einzugsbereichs

    Plausibilität der Erweiterungsthese

    Grenzen der Erweiterungsthese

    2.2 Die Vertiefung von Idealen

    Grenzen des Vertiefungsmodells

    2.3 Kontinuität in der Diskontinuität, Diskontinuität in der Kontinuität

    Krise als Vermittlung zwischen Alt und Neu

    3 Im Kontext: Moralischer Fortschritt und sozialer Wandel

    3.1 Eine bloße Geschmacksverirrung? Der Gestaltwandel moralischen Fortschritts

    Die Normalität moralischer Übel

    Transformation als Gestaltwandel?

    Tiefendynamik und Reaktion

    Moral als Ideologie

    3.2 Passungsverhältnisse: Die sittliche Einbettung moralischer Überzeugungen

    Mismatches und gestörte Passungsverhältnisse

    Nichtintentionale Verkettungen

    3.3 Der Zeitkern der Moral

    Einbettungsverhältnisse und Verflechtungen

    Moral als Reflexion von Lebensverhältnissen

    3.4 Begriffliches Zwischenspiel: Lebensformen als träge Ensembles von Praktiken

    3.5 »Schritt halten«: Ein Geflecht wechselseitiger Beziehungen

    Überdeterminierte Relationen

    Mismatches und Historischer Materialismus

    Der normative Richtungsmesser

    4 Krise und Konflikt: Die Dynamik sozialen Wandels

    4.1 Das aktive und das passive Element

    Nicht aus dem Nichts

    4.2 Lebensformen als Problemlösungsinstanzen zweiter Ordnung

    Probleme als Aufgabe und Schwierigkeit

    Problemlösungen

    Probleme zweiter Ordnung

    Fortschritt als reflexive Problemlösung

    Problem, Krise, Widerspruch

    Krise und Konflikt

    4.3 Stabilität und Instabilität sozialer Formationen

    Veränderung

    Schwerfälligkeit von Gewohnheiten und Stabilität sozialer Strukturen

    4.4 Von der Krise zum Konflikt

    Das weltgeschichtliche Individuum und das Proletariat

    4.5 Roads not taken: Entwicklungslogiken und Erfahrungsprozesse

    Eine schwache, mehrdimensionale Logik der Geschichte

    5 Wandel zum Besseren? Fortschritt als sich anreichernder Erfahrungsprozess

    5.1 Teil des Problems: Bestimmter und übergreifender Sinn des Fortschritts

    Die Ambivalenz des Fortschritts

    Fortschritt in einem bestimmten Sinn

    Fortschritt im Ganzen

    5.2 Teil der Lösung: Fortschritt als Vollzugsform

    Das Aufräumen mit dem alten Sinn

    5.3 Fortschritt als Anreicherungsprozess

    Eine prozessuale Deflationierung des Fortschritts

    Erfahrungsblockaden und Problemlösungen

    Fortschritt als Abwesenheit von Regression

    5.4 Exkurs: Dialektik des Fortschritts

    Fortschritt als qualitative Erweiterung von Möglichkeiten

    Emanzipation der Frauen

    Ambivalenz oder Kehrseite?

    6 Verrat am Möglichen: Zur Anatomie der Regression

    6.1 Regression in der Psychoanalyse

    6.2 Nostalgie, Regression, Rückschritt

    Nostalgie und Regression

    Nicht jeder Rückschritt ist regressiv

    6.3 Faschismus und Nationalismus als Regression

    Die Regression aufs Völkische

    Regression als abwehrende Renaturalisierung

    6.4 Probleme des Regressionsbegriffs

    Entwicklungslogik

    Paternalismus

    6.5 Regression als unangemessene Krisenreaktion und fortschreitende Erfahrungsunfähigkeit