Produktbild: Immersive Macht

Immersive Macht Affekttheorie nach Spinoza und Foucault

47,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

Campus

Seitenzahl

501

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/4 cm

Gewicht

606 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50834-4

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

Campus

Seitenzahl

501

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/4 cm

Gewicht

606 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50834-4

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Immersive Macht
  • Inhalt
    Einleitung 11
    Teil I: Theorie affektiver Resonanz
    1 Affekt und Immanenz bei Spinoza 31
    1.1 Spinozas Ontologie: Monismus, Parallelismus, Wirkungsimmanenz 35
    Attribute versus Modi - und die zentrale Perspektivdifferenz 37
    Das Prinzip der Wirkungsimmanenz, erste Fassung 41
    "Posse existere potentia est": Zweite Fassung des Immanenzprinzips 43
    Die Existenz des endlichen Modus 48
    1.2 Affektenlehre und conatus 51
    Der conatus-Satz 53
    Conatus und Affekte 59
    1.3 Die relationale Spezifität des Affizierungsvermögens 61
    Immanenzdenken zwischen Physik und Metaphysik 64
    Aktivität, Passivität; Varianz und Konstanz des Affizierungsvermögens 66
    1.4 Ethologie, und: Was kann ein Körper? 74
    Immanenzebene und Agencement 77
    Das Problem der Gattungen und Arten 79
    "Was kann ein Körper?" - Was kann ein Begriff? 82
    2 Affektive Resonanz 87
    2.1 Schwingung und Resonanz in der klassischen Physik 90
    Stoß und Schwingungsanregung 91
    Resonanz in der klassischen Physik 95
    Orbit-Orbit-Resonanz der Jupitermonde 98
    2.2 Resonanz als philosophischer Begriff 103
    Phänomenalität des In-Resonanz-Seins 105
    Das ontologische Primat der Kräfte 107
    Resonanz und das Virtuelle 110
    Virtualität versus Möglichkeit 114
    Virtualität der Vergangenheit 117
    ›Resonanz‹: Zusammenfassung und Arbeitsdefinition 122
    2.3 Dynamik des conatus: Resonanz versus Homöostase 124
    Conatus als Trägheitsprinzip? 126
    Conatus als Homöostase? 129
    2.4 Resonanz als Individuierungsprozess 134
    Resonanz und Ontogenese bei Gilbert Simondon 135
    Affektive Individuierung 147
    Teil II: Phänomene affektiver Resonanz
    3 Affektive Resonanz als sozialtheoretischer Begriff 153
    3.1 Affektive Resonanz: Begriffsbestimmung 153
    Affektive Resonanz als Grundform dynamischer Reziprozität 153
    Verwandte Begriffe im Umfeld der Affect Studies 156
    Affektive Resonanz in Geschlechterkonstellationen: Der Fall "Familie Bauer" 162
    Ambivalenz und kritische Diagnostik der affektiven Resonanz 166
    3.2 Exkurs: Affektive Resonanz in der Psychoanalyse 168
    Übertragung-Gegenübertragung als affektive Resonanz 175
    3.3 Phänomene affektiver Resonanz in Gruppenkontexten 179
    Resonanz, Revolution, Transformation 184
    3.4 Affektive Resonanz und Massenpsychologie 188
    Die Masse bei Gustave Le Bon 188
    Ansteckung und Suggestion in der Masse 191
    Die Masse bei Sigmund Freud 197
    4 Affektive Resonanz und Ontogenese 207
    4.1 Affektive Resonanz in der Eltern-Kind-Dyade: Daniel Stern und affect attunement 209
    Vitality affects 210
    Amodale Wahrnehmung 212
    Affect attunement 214
    Ontogenese und Subjektgenese 217
    Ausblick: Affect attunement und Subjektivierung 219
    4.2 Kontext: Der Interaktionismus in der Entwicklungspsychologie 222
    Interaktionismus und affektive Relationalität 227
    4.3 Zur kulturellen Situierung der Stern'schen Theorie 230
    Das "Selbst" der westlichen Gesellschaften 230
    Innerlichkeit der Gefühlszustände: Ontologischer Individualismus 232
    Geschlechterbeziehungen und die Genealogie der Eltern-Kind-Dyade 234
    Mutterbild bei Stern: Natur versus Kultur und der ›Atomismus der Dyade‹ 241
    Fazit: Resonanz als Dispositiv 248
    Kritik als Onto-Genealogie des eigenen Affizierungsvermögens 250
    Teil III: Macht, Subjekt und Normalisierung
    5 Subjekt und Macht bei Michel Foucault 255
    5.1 Macht, Struktur, Strategie bei Spinoza und Foucault 256
    Spinoza mit Foucault 256
    Ein dynamischer Strukturbegriff 257
    Relationale, strategische, produktive Macht 259
    5.2 Historische Macht- und Subjektivierungsformationen 262
    Disziplinarmacht 263
    Biomacht 266
    Gouvernementalität und Selbstführung 268
    5.3 Die Doppelfigur der Subjektivierung 272
    Das Subjekt als "Machteffekt" 275
    5.4 Immanenz der Subjektivität 281
    Wahrheitsspiele und immanente Kausalität 282
    Kritik als mikrokollektive Praxis 286
    6 Die normalisierende Spielart der Macht 291
    6.1 Die Macht der Norm: Sichtbarkeit, Vergleichbarkeit, Kommunikation 292
    Ökonomie der Sichtbarkeit und Benennbarkeit 296
    6.2 Produktivität der Norm in der Lacan'schen Psychoanalyse 300
    6.3 Normalisierung und die Immanenz der Norm 308
    Normalisierung und das Spiel der Affekte 312
    7 Judith Butler: Die Verkörperung der Norm 317
    7.1 Die Norm wird performiert 318
    Begriff der Performativität in der Sprechakttheorie 319
    Performativität bei Butler 321
    7.2 Diskurs und Verkörperung 324
    Die Macht des Diskurses: Erzwungene Verkörperungen 327
    Psyche der Macht - Butler als Denkerin ontogenetischer Alterität 329
    Normalisierung versus Normierung: Zwei Formen der Gewalt 336
    7.3 Beruht Normalisierung wirklich auf Zitatförmigkeit? 339
    7.4 Ereignis, Szene, Situation: Die Macht im Affektgeschehen 346
    Ausblick: Modulation und Immersion 350
    Teil IV: Immersive Macht
    8 Von der Normalisierung zur Kontrolle: Immersive Macht 355
    8.1 Kontrollgesellschaften und Immersionsgefüge 359
    Macht der Modulation: Kontrollgesellschaften 359
    Affektanalytik: Dispositiv - Agencement - affektives Arrangement 365
    Von Inklusion zu Immersion 371
    8.2 Fallstudie Arbeitsplatz I: Der "Kult des Teams" 374
    Das Team als betriebliche Organisationsform 375
    Das Team als Regierungstechnik 379
    "Affective Labor" und immersive Macht 386
    8.3 Fallstudie Arbeitsplatz II: Immersion des Selbst 390
    Immersion als Lebensform: "Life at Google" 392
    Autoritäre Psychologie von unten: Der "Noogler-Komplex" 401
    Führerkult des 21 Jahrhunderts: "emergent leadership" 406
    8.4 Immersion als Regierungskunst: Affective Exploits 414
    9 Das Subjekt der Immersion 419
    9.1 Was heißt Subjektivierung in der immersiven Macht? 421
    Vom Diskurs zur Resonanzsphäre: Die Normen werden unsichtbar 426
    Selbstbezug und Zugehörigkeit: Sich als Teil eines Wir empfinden 431
    Immersion als Vereinnahmung und die Praxis der Freiheit 434
    9.2 Immersive Macht jenseits der Produktionssphäre 437
    Für eine politische Theorie der Subjektivität (contra Massumi) 442
    10 Schluss: Kritik der Immersion 451
    10.1 Relative Immanenzsphären und ›Realitätsblasen‹ 452
    10.2 Modulierte "Weltbeziehungen" 459
    10.3 Die Macht der Selbstkritik 466
    Strategisch-politische Ontologie: Verhältnisse benennen 469
    Onto-Genealogie seiner selbst: Gewordenheit explizieren 471
    Unter Freund_innen: Sich nicht derart affizieren lassen 473
    Siglen und Zitierweise 477
    Literatur 479
    Dank 501