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Band 29065

Sie kam aus Mariupol

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28476

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2018

Abbildungen

Mit 7 s/w Fotos

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/3,5 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Marine / Flieder

Auflage

13. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-29065-7

Beschreibung

Rezension

Was sich da an Unvorhergesehenem und Überrumpelndem enthüllt, ist wie bei einem Krimi aufgebaut: Die Spannung steigt mit jedem einzelnen Detail, und der Zufall generiert eine spektakuläre Breitwandstory. (...) Die katastrophalen Geschichtsbrüche des 20. Jahrhunderts werden en miniature verhandelt, aber mit existenzieller Wucht. ("Die Zeit")
Wie klein, wie reich so ein Menschenleben ist und wie unrettbar es in die Mühlen der Geschichte gerät, davon erzählt diese zwischen Roman, Recherche, Rekonstruktion und Erinnerung angesiedelte Spurensuche. (...) Die Sprache ist kunst- und schmucklos, aber genau das ist das einzig Angemessene. (…) Das ist, gerade in der dokumentarischen Nüchternheit, ganz große und äußerst wirkungsvolle Kunst. ("Deutschlandfunk Kultur")
Große, wichtige Ideen, verpackt in großartige Unterhaltung. ("Donna")
Ein atemberaubendes Buch! (…) Wie Wodin ihre eigene Nachkriegskindheit aus Schweigen, Gewalt und Rebellion beschreibt, ihr Aufwachsen in einem Fabrikschuppen bei Nürnberg, in einem Displaced-Persons-Camp und einer Siedlung für Heimatlose Ausländer, bis zum Selbstmord der sechsunddreißigjährigen Mutter, das kann dem Leser, der Leserin das Herz zerreißen. ("NDR Kultur")
Eine ganz unwahrscheinliche Entdeckungsreise (…) Immer erreicht Natascha Wodin eine große sprachliche Dichte.' ("taz")
Wodins Recherche ähnelt einem Thriller. Die ungeheure Spannung, die sich darin von der ersten bis zur letzten Zeile aufbaut, bringt einen innerlich zum Beben. Mit einer Sprachkraft, die häufig den Atem raubt, saugt die Autorin den Leser in die düstere Geschichte ihrer zerstörten Familie hinein. Die beklemmenden Bilder ihrer suggestiven Prosa sind einzigartig. ("Freie Presse")
Familiengeschichte als Jahrhundertpanorama: (...) ein außerordentliches Werk. ("Der Tagesspiegel")
Eine dramatischer kaum vorstellbare Familiengeschichte in Zeiten von Revolution, Hunger, Weltkrieg, Bürgerkrieg und Gulag. (...) Natascha Wodin könnte gelingen, was den Historikern nicht zu gelingen scheint: die Geschichte der Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu verankern. ("Deutschlandfunk")
Die Dimension der Zwangsarbeiterlager in Deutschland (…) diese Geschichte bringt Natascha Wodin uns nahe, ohne uns geschichtlich belehren zu wollen, (…) und das ist am Ende in jeder Hinsicht, auch in einer intellektuell-historischen, wirklich ergreifend. (…) das kann man als Resümee auch noch unter vielen anderen Verdiensten dieses Buches festhalten, dass es ein Licht auf etwas wirft, von dem wir viel zu wenig wissen. ("3Sat "Kulturzeit"")

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28476

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2018

Abbildungen

Mit 7 s/w Fotos

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/3,5 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Marine / Flieder

Auflage

13. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-29065-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Stephan Haux

    aus Speyer

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch in einer schwierigen Zeit

    mit diesem Buch hat Natascha Wodin einen beeindruckenden Roman über einen jungen Ukrainerin aus der Hafenstadt Mariupol geschrieben und deren Leben in ihrer neuen Heimat in Berlin. Das Buch ist an allen Stellen spannend zu lesen und die Autorin nimmt einen durch die vielfachen Höhen und Tiefen ihrer Protagonistin in der Spreemetropole mit, nicht ohne immer wieder spannende Retrospektiven der Protagonistin auf ihrer Heimat zu verschweigen.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares und v. a. sehr wichtiges Buch

    Eine Schriftstellerin auf der Spurensuche, v. a. ihrer Mutter aus der Ukraine. Zuerst wird (etwas zu ausführlich?) der Stammbaum mit seinen ganz besonderen Ästen und Wurzeln ausgerollt. Danach wird das Leben der früh verheirateten Mutter und ihres Mannes als Fremdarbeiterpaar im Krieg unter unmenschlichen Verhältnissen in Nazideutschland (eine weitgehend vergessene Situation!) geschildert. Schliesslich werden die frühen Nachkriegsjahre zusammen mit ihren zwei Töchtern literarisch sehr gut ausgeführt – bis zum traurigen Suizid der Mutter.

  • Bewertung

    aus Straßwalchen

    5/5

    22.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwo in diesem Dunkel

    Ein spannendes und zugleich wunderbar geschriebenes Buch , das ich jedem empfehlen kann der außergewöhnliches Lesen möchte !! Eine geniale und mitreißende Schreibweise zeichnet dieses Buch und seine Autorin aus . Auch die Geschichte an sich ist außerordentlich berührend!!

  • Aischa

    aus Kissing

    2/5

    31.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viel Ballast

    "Mein Leben lang hatte ich mich benachteiligt gefühlt, weil ich keine Familie hatte, aber das war nur deshalb so gewesen, weil ich nicht gewusst hatte, dass ich ein glücklicher Mensch war ohne diesen ganzen Ballast." So lautet eine Selbsterkenntnis der Autorin in ihrem neuesten Werk. Natascha Wodin, 1945 in Fürth als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter geboren, erzählt in „Sie kam aus Mariupol“ die bewegende und tragische Geschichte ihrer Familie. Das Buch ist eine Mischung aus autobiografischem Roman und detaillierter genealogischer Recherche. Trotz des bedeutsamen Themas hinterlässt die Lektüre jedoch einen insgesamt enttäuschenden Eindruck, auch für die Leserschaft ist reichlich Ballast zwischen den beiden Buchdeckeln enthalten. Der erste Teil des Buches widmet sich minutiös der Ahnenforschung der Autorin. Diese Abschnitte sind oft langweilig und verwirrend, insbesondere aufgrund der zahlreichen russischen Namen. Ein Stammbaum hätte hier wesentlich zur Orientierung beigetragen und geholfen, die komplexen familiären Verbindungen besser zu verstehen. Die detaillierte, immer wieder sprunghaft erzählte Familiengeschichte bremst den Lesefluss und erschwert das Eintauchen in die Erzählung. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit der Geschichte Russlands und der Sowjetunion, einschließlich der Revolution, dem Ende des Zarenreichs, Enteignungen, Zwangsarbeit und Umsiedlungen. Auch hier bleibt die Erzählung oft schwer verständlich, insbesondere ohne umfangreiches historisches Hintergrundwissen. Die Vielzahl an Ereignissen und Personen tragen zur Komplexität bei und machen es schwierig, der Geschichte gut folgen zu können. Im dritten Teil wird die Story persönlicher und fokussiert sich auf Wodins Kindheit und Jugend in Deutschland sowie auf den frühen Selbstmord ihrer Mutter, als die Autorin erst elf Jahre alt war. Diese Passagen sind emotionaler und bieten einen tieferen Einblick in die persönlichen Tragödien der Familie. Doch auch hier bleibt die Lektüre herausfordernd. Die Autorin beschreibt detailliert Familienfotos, die nur teilweise und oft an völlig anderer Stelle im Text abgebildet sind, was es schwer macht, sich zurecht zu finden. Zudem sind viele Passagen von Vermutungen geprägt und in einem langatmigen, anklagenden Ton gehalten, was das Lesen für mich zusätzlich erschwert hat. Die Geschichte von Natascha Wodins Familie ist zweifellos erschütternd und bedauernswert. Sie wurde sowohl durch die Weltpolitik als auch durch persönliche Umstände schwer gezeichnet. Doch die literarische Umsetzung dieses harten Schicksals in eine gut lesbare und fesselnde Erzählung ist nur teilweise gelungen. Das Buch fordert von Leserinnen und Lesern viel Geduld und Ausdauer, und trotz der bedeutenden Thematik bleibt der Gesamteindruck zwiespältig. Fazit: „Sie kam aus Mariupol“ bietet einen wichtigen und bewegenden Einblick in die Geschichte einer Familie, die durch die politischen und sozialen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts tief geprägt wurde. Leider leidet die Lektüre unter einer übermäßigen Detailverliebtheit und einer komplexen Erzählweise, die es schwierig machen, sich in die Geschichte hineinzufinden. Die literarische Umsetzung, dieses harte Los in gute Literatur zu fassen ist nur teils gelungen.

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    23.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartige Familiengeschichte...

    Eine großartige Familiengeschichte die ihren Ausgang mit dem Ende der Russischen Revolution beginnt und seinen Weg bis nach Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus findet. Zwischen Tatsachenbericht und Roman, zwischen Fakten und Fiktion.

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Bewertungen (1)

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