Ein Winter in den Bündner Bergen. Was tun, wenn der grosse Schnee ausbleibt - und mit ihm die Gäste? Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift, so schnell bringt den ordentlichen Georg nichts aus der Ruhe und den grossen Fabulierer Paul nichts zum Schweigen. Zu allem fällt ihm eine Geschichte ein, um das grosse Verschwinden aufzuhalten und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Er redet über die Kapriolen des Wetters und über das Glück des Lebens, er spricht über seine grosse Liebe Claire und über den Sohn, der macht, was er will. Er erzählt vom Leben in den Bergen, von Vorfahren und Vorbildern, von Sieg und Niederlage, Schule und Erziehung, und räsonniert über die zeitlosen Fragen nach Herkunft und Zukunft. Arno Camenisch beschreibt auf seine unverkennbar eigenwillige Art bildstark und präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig rattert wie der Lauf der Welt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Hölstein
5/5
25.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der letzte Schnee
Die Freundschaft von zwei Kollegen, die zusammen einen Skilift bei mangelndem Schnee und Kundschaft betreiben, wird humorvoll in einer einfachen Sprache mit vielen romanischen Ausdrücken beschrieben. Die zwei erzählen aus ihrem früheren, abenteuerlichen Leben und schwatzen über die Eigenart der Leute im Dorf. Eine amüsante aber auch tiefschürfende Lektüre, bei der es sich lohnt, manchmal inne zu halten um über den Sinn und die Werte des Lebens zu reflektieren.
Bewertung
aus Buchrain
5/5
13.02.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Pures Lesevergnügen
Chopfertelli, das Buch hat zu wenig Seiten.
Das Buch ist einzigartig, unterhaltsam und es vergeht keine zwei Seiten, dass man schon wieder gerade aus lachen muss.
Engraziel fetg, Arno !
Bewertung
aus Steinach
5/5
13.01.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Super
Fesselnd und tolle Geschichte. Fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt. Lautes Lachen während dem Lesen.
Bewertung
4/5
30.07.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Ode an die kleine Welt
Zwei urchige Schwätzer betreiben einen Schlepplift irgendwo im nirgendwo - Der Rahmen dieser kurzen und knackigen Erzählung bleibt klein. In ihrer isolierten Blase warten Georg und Paul auf Schnee, Kundschaft und bessere Tage. Gefangen in einer scheinbar endlosen Routine, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als über den Stand der Welt zu sinnieren. Im Dorf unter ihnen herrscht Landflucht, die Gletscher über ihnen schmelzen davon und die heiss ersehnte Winterkundschaft bleibt weiterhin aus. Liebevoll karikiert Arno Camenish zwei Figuren, die der Zeit völlig entrückt sind. Der Dialog ist mit Dialekt gespickt und löst sich an den Nähten auf, sodass ein Geflecht aus Gespräch, Gedanken und Geschehnissen entsteht, dass seine Leser*innen von Anfang an einwickelt, wie eine warme Decke - Perfekte Lektüre für einen kühlen Winterabend!
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