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Produktbild: Wer zivilisierte die Alten Griechen?

Wer zivilisierte die Alten Griechen? Das Erbe der Alteuropäischen Hochkultur

1

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25586

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Verlag

Marixverlag

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5822 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843805520

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

25586

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Verlag

Marixverlag

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5822 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843805520

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Eine faszinierende These!

S.A.W am 16.12.2018

Bewertungsnummer: 1156347

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dass die griechische Kultur durch Übernahme minoischer und nahöstlicher Komponenten entstand, ist wissenschaftlicher Konsense. Was aber war vorher? Hier bringt Haarmanns These von der Donaukultur Licht ins Dunkel: Der Ackerbau kam 6000 J v Chr. aus dem Nahen Osten nach Thessalien und wurde bald von allen Donauvölkern übernommen. Diese verbanden die neue Technik mit ihrer Religion der großen Mutter und entwickelten daraus eine gleichberechtigte, friedliche Zivilisation von Männern und Frauen. Sie erfanden um 5000 die Schrift und die Metallbearbeitung (Kupfer, Gold, Silber), lange vor den Sumerern. Auch der Schiffbau entwickelte sich auf der Donau und ihren zahlreichen Nebenflüssen, die als Verkehrsstraßen zwischen großen Handelsplätzen (bis zu 10.000 E, Vinca bei Belgrad) dienten. Marija Gimbutas hat die zahlreichen kultischen Tonfiguren (Mütter, Vogelfrauen, Schlangenmuster), die in diesem Raum weltweit am häufigsten anzutreffen sind, detailliert dokumentiert. Auch Wagen und Töpferrad waren schon bekannt. In der Südukraine stieß die Donaukultur auf die Kurgankultur, die das Pferd domestizierte und vor den Wagen spannte. Ab 3000 v Chr. brach die 1. Indogermanische Völkerwanderung in die Donaukultur ein, eroberte sie und verdrängte die Überlebenden auf die griechischen Inseln, wo sie auf Kreta im 2. Jt v Chr die minoische Kultur entwickelten, die alle matriarchalischen Symbole von der Donaukultur übernahm und deren Schrift zu Linear A weiterentwickelte. (Dies deckt sich mit der Universaltgeschichtstheorie von A. Toynbee, die besagt, dass jede Kultur nach ihrem Höhepunkt von einer Völkerwanderung kriegerischer Barbaren zerstört und abgelöst wird). Faszinierend an dieser These ist, dass die erste Zivilisation der Welt ohne patriarchalische Hierarchie und Macht auskam. Vielleicht wurde sie deshalb von den Historikern so lange übersehen, die Kultur traditionell mit Kampf, Eroberung und Sieg gleichsetzten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Königin von Kreta: Stierspringer“

Eine faszinierende These!

S.A.W am 16.12.2018
Bewertungsnummer: 1156347
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dass die griechische Kultur durch Übernahme minoischer und nahöstlicher Komponenten entstand, ist wissenschaftlicher Konsense. Was aber war vorher? Hier bringt Haarmanns These von der Donaukultur Licht ins Dunkel: Der Ackerbau kam 6000 J v Chr. aus dem Nahen Osten nach Thessalien und wurde bald von allen Donauvölkern übernommen. Diese verbanden die neue Technik mit ihrer Religion der großen Mutter und entwickelten daraus eine gleichberechtigte, friedliche Zivilisation von Männern und Frauen. Sie erfanden um 5000 die Schrift und die Metallbearbeitung (Kupfer, Gold, Silber), lange vor den Sumerern. Auch der Schiffbau entwickelte sich auf der Donau und ihren zahlreichen Nebenflüssen, die als Verkehrsstraßen zwischen großen Handelsplätzen (bis zu 10.000 E, Vinca bei Belgrad) dienten. Marija Gimbutas hat die zahlreichen kultischen Tonfiguren (Mütter, Vogelfrauen, Schlangenmuster), die in diesem Raum weltweit am häufigsten anzutreffen sind, detailliert dokumentiert. Auch Wagen und Töpferrad waren schon bekannt. In der Südukraine stieß die Donaukultur auf die Kurgankultur, die das Pferd domestizierte und vor den Wagen spannte. Ab 3000 v Chr. brach die 1. Indogermanische Völkerwanderung in die Donaukultur ein, eroberte sie und verdrängte die Überlebenden auf die griechischen Inseln, wo sie auf Kreta im 2. Jt v Chr die minoische Kultur entwickelten, die alle matriarchalischen Symbole von der Donaukultur übernahm und deren Schrift zu Linear A weiterentwickelte. (Dies deckt sich mit der Universaltgeschichtstheorie von A. Toynbee, die besagt, dass jede Kultur nach ihrem Höhepunkt von einer Völkerwanderung kriegerischer Barbaren zerstört und abgelöst wird). Faszinierend an dieser These ist, dass die erste Zivilisation der Welt ohne patriarchalische Hierarchie und Macht auskam. Vielleicht wurde sie deshalb von den Historikern so lange übersehen, die Kultur traditionell mit Kampf, Eroberung und Sieg gleichsetzten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Königin von Kreta: Stierspringer“

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Wer zivilisierte die Alten Griechen?

von Harald Haarmann

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