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Produktbild: Über die Toleranz
Band 14018

Über die Toleranz Voltaires Kampfansage an den Fanatismus und den Aberglauben | Brisanter und dringlicher denn je

Aus der Reihe Reclam Voltaire
1

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.04.2015

Herausgeber

Ingrid Gilcher-Holtey

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Auflage

1

Originaltitel

Angabe fehlt

Sprache

Deutsch

EAN

9783518741696

Beschreibung

Rezension

»Über die Toleranz ist eine Kampfansage an die Dummheit, an den Fanatismus, an die törichte Tyrannei und die Borniertheit. Traurig, aber wahr: Wir brauchen dieses Buch – immer noch und leider, leider mehr denn je.«
Berthold Merkle, Inthega 2/2015

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Format

ePUB

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

08.04.2015

Herausgeber

Ingrid Gilcher-Holtey

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Auflage

1

Originaltitel

Angabe fehlt

Sprache

Deutsch

EAN

9783518741696

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Religiöser Fanatismus ist…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.06.2018

Bewertungsnummer: 2726898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Religiöser Fanatismus ist auch 250 Jahre nach Voltaire nicht ausgerottet. Die Phase der Aufklärung ist noch nicht vorbei. Die Viren der Intoleranz befallen bevorzugt Gehirne von Menschen, die sich auf höhere (letztlich selbst konstruierte) Mächte berufen und die ihre Verantwortung und ihr Gewissen an jene Mächte abgegeben haben. Voltaire war ein bedeutender französischer Aufklärer und Kirchenkritiker. Sein Werk „Über die Toleranz“ ist seiner Zeit voraus und im Hinblick auf religiöse Verblendung und religiös motivierte Anschläge hoch aktuell. Kritisch muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass Voltaire im Umgang mit geistigen Gegnern nicht immer zimperlich war. In dem Buch wird das Schicksal der Familie Calas thematisiert. In einem skandalösen Prozess wird Jean Calas beschuldigt, seinen Sohn ermordet zu haben und er wird zum Tode verurteilt. Die Indizien sprechen eindeutig für seine Unschuld. Anklage und Verhandlung vor Gericht sind religiös geprägt. Voltaire greift den Fall auf. In dem Buch tauchen einige Namen damals bekannter Persönlichkeiten auf, mit denen heutige Leser nichts anfangen können. Das ändert aber nichts an der klaren Botschaft, die das Buch vermittelt. Die Frage ist, ob die richtigen Menschen durch das Buch erreicht werden bzw. ob Menschen sich in Sachen Toleranz beeinflussen lassen.

Religiöser Fanatismus ist…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.06.2018
Bewertungsnummer: 2726898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Religiöser Fanatismus ist auch 250 Jahre nach Voltaire nicht ausgerottet. Die Phase der Aufklärung ist noch nicht vorbei. Die Viren der Intoleranz befallen bevorzugt Gehirne von Menschen, die sich auf höhere (letztlich selbst konstruierte) Mächte berufen und die ihre Verantwortung und ihr Gewissen an jene Mächte abgegeben haben. Voltaire war ein bedeutender französischer Aufklärer und Kirchenkritiker. Sein Werk „Über die Toleranz“ ist seiner Zeit voraus und im Hinblick auf religiöse Verblendung und religiös motivierte Anschläge hoch aktuell. Kritisch muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass Voltaire im Umgang mit geistigen Gegnern nicht immer zimperlich war. In dem Buch wird das Schicksal der Familie Calas thematisiert. In einem skandalösen Prozess wird Jean Calas beschuldigt, seinen Sohn ermordet zu haben und er wird zum Tode verurteilt. Die Indizien sprechen eindeutig für seine Unschuld. Anklage und Verhandlung vor Gericht sind religiös geprägt. Voltaire greift den Fall auf. In dem Buch tauchen einige Namen damals bekannter Persönlichkeiten auf, mit denen heutige Leser nichts anfangen können. Das ändert aber nichts an der klaren Botschaft, die das Buch vermittelt. Die Frage ist, ob die richtigen Menschen durch das Buch erreicht werden bzw. ob Menschen sich in Sachen Toleranz beeinflussen lassen.

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Über die Toleranz

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