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Produktbild: Und es schmilzt
Artikelbild von Und es schmilzt
Lize Spit

1. Und es schmilzt (Gekürzt)

Und es schmilzt

Gesprochen von
62
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anna Thalbach

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

90

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Het smelt

Sprache

Deutsch

EAN

9783838786773

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Anna Thalbach

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

90

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Het smelt

Sprache

Deutsch

EAN

9783838786773

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Arne

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das klingt nach!

    Das Buch erzählt auf zwei Zeitebenen von Eva und ihren Erlebnissen in ihrer Kindheit. Ein erlebtes Trauma setzt etwas in Gang, das ich beim Lesen (und Hören) nicht habe kommen sehen. Ein großartiges Buch der Autorin! YouTube: Der Buchschnack

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Zersetzungszeit von Erinnerungen habe ich nicht gefunden." So beschließt Eva nach 13 Jahren zurück in ihre alte Heimat nach Bovenmeer zu kehren - in der Hoffnung, ihr Trauma endgültig zu überwinden. Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt sie los und sinkt mit jedem zurückgelegten Kilometer tiefer in ihre Erinnerungen an den Sommer 2002, der ihr Leben für immer verändert hat. Man begleitet sie auf ihrer Fahrt und erfährt, wie sie in ihrer von Alkoholismus und Suizid gefährdeten Familie aufwächst und ausgerechnet durch ihre besten Freunde die Härte des Lebens erfahren muss. Ein gnadenloses Buch, das zugleich abschreckt und begeistert.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unvergleichliches Debüt.

    Eva kehrt nach 13 Jahren nach Hause zurück. Ihr Gepäck? Ein großer Eisblock. Lize Spits Roman geht unter die Haut und verlangt dabei alles. Ein klasse geschriebenes Porträit einer jungen Frau, die ein Trauma aus der Kindheit bis heute nicht verarbeiten konnte. Vor allem der Stil, der Handlungsaufbau und die Konsequenz dieser Geschichte machen dieses Buch zu einem Werk, dessen Intensivität man schlecht vergessen kann. Für ein Erstlingswerk beeindruckend und ich freue mich auf weitere Lektüre der Autorin, sofern man bei so ernsten Themen von "Freude" sprechen darf.

  • Bewertung

    aus Paderborn

    5/5

    24.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grausam ehrlich und gnadenlos offen

    Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt Eva zurück in das Dorf ihrer Kindheit und damit zurück in die Vergangenheit – ihre eigene, die ihrer Familie, die ihrer Freunde und die der anderen Dorfbewohner. Was ist passiert, damals in jenem verhängnisvollen Sommer und wer trägt die Schuld daran? „Die Einladung traf vor drei Wochen ein und war übertrieben frankiert.“ (S. 7) Schon das Cover dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen, auch wenn ich mich immer wieder arg wundere, was die Gestaltungsmenschen deutscher Romanausgaben sich bei ihrer Arbeit so denken – man vergleiche dazu einfach einmal die niederländische oder englische Ausgabe mit der deutschen um festzustellen, dass die Unterschiede größer sind als die Parallelen. Mir fehlt auch der Zusammenhang der deutschen Gestaltung zum Inhalt des Buches, wieder einmal, und trotzdem gehört dieses Buch für mich zu den schönsten dieses Jahres. Allein das kräftige Grün in Kombination mit dem dunklen Violett gefallen mir sehr gut. Wenn es zum Inhaltlichen kommt, ist es gar nicht so einfach, etwas über dieses Buch zu sagen. Während ich es gelesen habe, wurde ich mehrfach von Freunden gefragt, worum es ginge, und in den seltensten Fällen konnte ich darauf eine zufriedenstellende Antwort geben. Viel eher löst das Buch ein diffuses Gefühl der Unbehaglichkeit aus. Es erinnert daran, wie wir selbst vielleicht sogar einmal waren, und an all die Dinge, die wir lieber vergessen wollten und so sicherlich auch vergessen haben. Lize Spit legt ihren Finger dorthin, wo es wehtut, und manchmal tut es sogar weh, ihre Worte zu lesen, so ehrlich und erschütternd, so gnadenlos offen sind sie; sie stellt mehr Fragen als sie beantwortet. Das ist zugleich gut und beunruhigend. Nicht ganz glücklich bin ich mit der Übersetzung, auch wenn ich nicht zu packen vermag, woran das liegt. Häufig klingt die Wortwahl für meine Ohren hölzern, mir ist noch immer nicht klar, ob Eva von ihrer Kommunion oder ihrer Firmung spricht, und auch diverse andere Kleinigkeiten sind mir sauer aufgestoßen. In meinen Augen ist eine Übersetzung, über die ich als Leser stolpere, keine gute. In den Figuren findet man wieder, was auch schon den Inhalt so atemberaubend gut gemacht hat. Sie sind schmerzhaft realistisch. Es tut weh, ihnen zuzuschauen, weil sie so sind, wie man selbst auch sein könnte, gewesen sein könnte, oder sogar so, wie man war und ist. Lize Spit beschönigt auch hier nichts und man möchte eigentlich wegschauen von dem Unheil, das sich zusammenbraut, während man zugleich wissen möchte, wie es ausgehen mag. Alles in allem sind auch die Charaktere, wie schon die Handlung, beängstigend gut. „Auch wenn wir auf dasselbe schauen, Elisa und ich, werden wir doch immer verschiedene Dinge sehen.“ (S. 261) „Ich passte nicht mehr so hinein, wie ich immer hineingepasst hatte. Ich war das Duplomännchen in einem Legohaus.“ (S. 287) „Vielleicht kann man sie daran erkennen, die Familien, in denen die grundlegendsten Dinge schieflaufen – zum Ausgleich haben sie eine Unmenge lächerlicher Regeln und Prinzipien.“ (S. 387) Es hatte mich skeptisch gemacht, wie über diesen Roman geredet wurde. Nicht, weil ich glaubte, die Brutalität zu grausam zu finden, sondern weil ich befürchtete, dass das Buch den Erwartungen nicht gerecht werden könnte. Mein Fazit ist jedoch recht einfach: Es kann.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Formvollendet und verstörend

    Auf den 500 Seiten des Buches ist nichts angenehm, im Gegenteil. Von Kälte durchdrungen und bedrückend beschreibt Lize Spit eine Geschichte voller Schmerz und Erniedrigung. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt „Warum setze ich mich dem eigentlich aus?“. Die literarische Qualität stelle ich dabei gar nicht in Frage, denn die Sprache und der Aufbau sind grandios. Franz Kafka sagte „Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“. „Und es schmilzt“ ist eine solche Axt und erinnert uns an die Würde des Menschen. Es lässt uns mit einer verrohten Welt auseinandersetzen; über Gefühle, dem Miteinander in einer Gemeinschaft reflektieren und begreifen, dass Empathie und aufeinander achtgeben ungemein wichtig sind. Ganz klar: „Und es schmilzt“ wird mich so schnell nicht mehr loslassen.

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Bewertungen (62)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Daniela Perhalt

    Daniela Perhalt

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elektrisierend!

    Verstörend und fesselnd zugleich. Man kann nicht anders als weiter lesen um endlich dahinter zu kommen, warum die Protagonistin einen gefrorenen Eisklotz im Kofferraum transportiert? Immer wieder kehrt man als Leser mit ihr zurück zu einem ganz bestimmten Sommer. Die Ereignisse damals, ihre Familiengeschichte.. - all das hat sie für immer geprägt und verändert. Seite für Seite, je tiefer man in der Geschichte gräbt, um so mehr stellen sich einem die Haare zu Berge.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Honauer

    Kathrin Honauer

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    10.11.2017

    eBook (ePUB 3)

    So wie Eis schmilzt..

    ..erfahren wir langsam was sich damals im Sommer 2002 zwischen Eva und Ihren besten Freunden Pim und Laurens zugetragen hat. Etwas dass Eva dazu gebracht hat die Freundschaft zu beenden und nicht wieder in ihren Heimatort zurückzukehren. Es dauert bis sich die Geschichte entfaltet. Langsam verbinden sich die Erzählstränge und Fragen werden beantwortet. Nichts für schwache Nerven.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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