Kompositionen mit identischen Gliedern. Wie kommt es zum kommunikativen Mehrwert?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.08.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
488 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668505254
(1) Dann bin ich doch mal hier die langweilige Wurst, die ein Buch nach dem anderen liest. :-) Es ist höchstens drin, gleichzeitig eins auf meinem Reader und ein Buchbuch zu lesen und selbst das mach ich nicht so gerne. (Freywald 2013: 10)
(2) Er hat Tagesdienste, das heißt er muss den ganzen Tag arbeiten, also von früh bis spät, also früh-früh bis spät-spät.
(Freywald 2013: 13)
(3) [Gespräch zwischen zwei Studentinnen:]
A: Ich war am Wochenende daheim.
B: Hier in Mainz oder daheim-daheim?
(Finkbeiner 2014: 184)
[...]
Um aufzuzeigen, warum man sich derart ausdrückt, muss zunächst erörtert werden, in welcher Art und Weise der Hörer KIG überhaupt auffassen kann. Hierzu stelle ich kurz dar, welche Lesarten bzw. Relationen existieren. Dabei beziehe ich mich vorwiegend auf Finkbeiners Pilotstudie von 2014 und die darin enthaltenen Relationen "Prototyp" und "Echt"3. Anschließend zeige ich auf, wie der Verstehensprozess bei KIG ablaufen kann. Mit anderen Worten: Wie kommt es dazu, dass der Hörer überhaupt etwas versteht und im Idealfall das versteht, was der Sprecher meint? Um dies zu veranschaulichen, arbeite ich einen möglichen pragmatischen Schlussprozess einer "echten" Lesart heraus. Dabei berücksichtige ich besonders die Griceschen Konversationsmaximen (vgl. Grice 1993) und deren mögliche Verletzungen. Abschließend stelle ich dar, welche Rolle der Kontext zum Verständnis von KIG einnimmt. Innerhalb dieser Diskussion bestehen divergierende Meinungen bzgl. der Relevanz des Kontexts. Dazu stelle ich Huangs relativ extreme Position der von Finkbeiner und Hohenhaus gegenüber und gehe auch auf die jeweiligen Positionen bzgl. der Lexikalisierung von KIG ein.
[...]
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