Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie meines in deinen.
Ich weiß, dass du auf mich wartest …
Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen.
Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern.
Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Zmei
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Spannend und unterhaltsam.
Der Roman Schmetterlingstränen von Karin Kehrer hat mich prima unterhalten. Ich habe mich zusammen mit der Protagonistin gegruselt, hier und dort Gänsehaut bekommen, dank der gelungenen Landschafts- und Wetterbeschreibungen mich wie im Urlaub im Schottland gefühlt und auch bei einem Ausflug nach London zu einigen Sehenswürdigkeiten gern dabei gewesen.
Die Figuren und ihre Geschichten fand ich spannend und interessant. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei: prima eingeflochten, die Sex-Szene auch sehr gut gelungen.
Die gut aufgebaute Spannung, angenehmer, leicht zu lesender Schreibstil und manchmal recht poetische Sprache samt Gedichten der englischen Romantiker haben mir einige angenehme Lesestunden geschenkt.
Bis zum Schluss konnte ich rätseln, wer für die Morde von vor zehn Jahren und heute verantwortlich war. Die Auflösung war schlüssig, spannend und sehr gut insgesamt.
Da kann ich nur sagen: weiter so und ich freue mich auf den nächsten Roman aus der Feder von Karin Kehrer.
Ich vergebe gerne fünf Sterne und eine Leseempfehlung.
Bewertung
aus Pöls
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Schmetterlingstränen - ein gelungener Psychothriller
Ein fantastischer Psychothriller, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die englischen Gedichte zum Kapitelanfang finde ich sehr gut und passen zum Charakter des Buches.
Als ich die Protagonistin April auch optisch im Kopf hatte, ist mir die Figur besonders nahegegangen, habe mich mit ihr verbunden gefühlt und ihre Ängste gespürt.
Gerade in der heutigen Zeit weiß man nie, wer hinter einem Nick-Name lauert. Die Geschichte ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben. Es werden einige Fährten gelegt und es gibt Wendungen, die zusätzliche Spannung hineinbringen.
Bald ist klar, dass April den Serienmörder aus ihrer Kindheit kennt, und er will SIE.
Bei seinen Opfern hinterlässt er eine Schmetterlingsbrosche. Die psychologische Tiefen von April, als auch vom Mörder sind wunderbar herausgearbeitet. Schön finde ich auch die anbahnende Liebesgeschichte zwischen April und Benedict Holden, denn gemeinsame Schicksale verbinden. Von Holden hätte ich mir ein paar persönlichere Einblicke gewünscht, denn zwischenzeitlich habe ich ihn etwas verloren.
Dieses Buch ist absolut lesenswert, da die Spannungsbögen gut gesetzt sind und man es einfach nicht aus der Hand legen kann.
Wedma
4/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Überlebensgroße Figuren, spannende Ermittlungen. Hat etwas vom Psychothriller.
Der Roman Schmetterlingstränen von Karin Kehrer zeichnet sich durch: bemerkenswerte Figuren mit psychologischer Tiefe, gut aufgebaute Spannung und angenehm treffsichere, bildhafte Sprache. Der Roman hat mich mit einigen erfüllten Lesestunden beglückt, und ich kann ihn gut und gerne weiterempfehlen.
Klappentext: Dein Schicksal liegt in meinen Händen so wie meines in deinen. Ich weiß, dass du auf mich wartest Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen. Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern. Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat
Alle Figuren finde ich sehr gut gelungen: jede hat ihre Geheimnisse und ihre Macken. Sie wirken so lebendig, so zum Greifen nah, dass ich ohne Weiteres in ihre Geschichten und den Fall insg. eintauchen konnte. Protagonistin April hat schon ihr Päckchen zu tragen. Zehn Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter lebt sie in Schottland in einem Urlaubsort im Haus ihrer verstorbenen Pflegeeltern allein, hat etliche Therapien hinter sich und arbeitet in einem Buchladen, der zu einem Café gehört, das ihre Freundin führt. Aber so richtig kommt April mit ihrer Vergangenheit nicht zurecht. Sie versucht davon wegzulaufen. Auch im wahren Sinne des Wortes: sie joggt oft durch das Dorf. Bloß das hilft wenig, wie sie sich zugestehen muss. Immer noch hallen die Geschehnisse von damals nach, die Albträume haben sie fest im Griff. Hier muss man die psychologisch besonders gut gelungene Seite in Aprils Charakter loben. Als eines Tages Benedict Holden vor ihrer Tür steht und mit ihr ein Gespräch sucht, schickt sie ihn erstmals fort. Aber der Anwalt aus London bleibt hartnäckig. Seine Schwester ist auf ähnliche Art wie die Mutter von April umgebracht worden. Benedict holden will endlich wissen, wer dieser Mörder ist. Er glaubt, April könnte ihm als Zeugin des Mordes an dem ersten Opfer weiterhelfen, wenn sie sich erinnern würde. Diese Aufgabe stellt sich allerdings als eine dar, die nicht so leicht zu knacken ist. Das gilt für beides: sich zu erinnern und den Mörder zu finden. April und Benedict müssen ihre Grenzen überschreiten und sich mit ihren alten, gut verdrängten Problemen auseinandersetzen. Benedict ist auch sehr gut geworden. So ein anfangs etwas schnöselig wirkender Londoner Anwalt aus den besseren Kreisen, der nach und nach seinen wahren Kern offenbart. Die beiden führen einen wunderbar durch die Geschichte.
Die Handlung entwickelt sich um die Ermittlung des Mörders. Dafür muss April in das Dorf zurück und zu den Menschen, die sie als Kind gekannt haben. Sie muss sich mit der Vergangenheit und den Geschehnissen von vor zehn Jahren auseinandersetzen, um eine Lösung zu finden. Der damalige Freund der Mutter, der Künstler, der u.a. die Schmetterlingsbroschen anfertigte, steht seit Jahren im Verdacht, und ist seitdem verschwunden. Aber ob er es wirklich war? Man rätselt um den Mörder bis zum Schluss.
Außerdem gibt es: eine Liebesgeschichte samt einer gelungenen Liebesszene, einen Ausflug nach London, Reisen zu den abgelegenen wie malerischen Inseln Schottlands, leckere Kuchen vom Aprils Freundin und ihrem Nachfolger im Café uvm.
Der Roman lässt sich flüssig dank der angenehmen Sprache lesen: bildhaft bei Landschaften und treffend insgesamt, ohne unnötigen Ballast. Die Atmosphäre des Grauens, die durch vernebelte Landschaften Schottlands im November besonders gut zur Geltung kommt, fand ich auch sehr gut eingefangen, sowohl durch die messerscharfen Beobachtungen als auch durchs gekonnte In-Szene-setzen.
Ein Tüpfelchen auf dem i waren die Gedichte englischer Romantiker wie Thomas Moore, Emily Bronte, John Clare, etc. Die Zitate in Originalsprache tragen nicht nur zum Lesevergnügen bei und passen sehr gut zum Geschehen, sie sind quasi ein Teil des Falls und helfen, den Mörder zu identifizieren.
Fazit: Ein sehr gut gelungener, lesenswerter Roman mit überlebensgroßen Figuren und guter Spannung, die zum Schluss an Stärke gewinnt. Es war schön, ja bereichernd April und Benedict kennenzulernen, und ich würde mich freuen, die beiden auch in einem weiteren Roman aus der Feder von Karin Kehrer wieder anzutreffen.
Ich vergebe hier gerne vier besonders hell leuchtende Sterne und eine Leseempfehlung für die Liebhaberinnen von spannenden Frauenromanen, Psychothrillern, oder auch Krimis.
Wedma
4/5
23.03.2016
eBook (ePUB)
„Schmetterlingstränen“ von…
„Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer zeichnen sich durch: bemerkenswerte Figuren mit psychologischer Tiefe, gut aufgebaute Spannung und angenehm treffsichere, bildhafte Sprache. Der Roman hat mich mit einigen erfüllten Lesestunden beglückt, und ich kann ihn gerne weiterempfehlen. Alle Figuren finde ich sehr gut gelungen: jede hat ihre Geheimnisse und ihre Macken. Sie wirken so lebendig, so zum Greifen nah, dass ich ohne Weiteres in ihre Geschichten und den Fall insg. eintauchen konnte. Protagonistin April hat schon ihr Päckchen zu tragen. Zehn Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter lebt sie in Schottland in einem Urlaubsort im Haus ihrer verstorbenen Pflegeeltern allein, hat etliche Therapien hinter sich und arbeitet in einem Buchladen, der zu einem Café gehört, das ihre Freundin führt. Aber so richtig kommt April mit ihrer Vergangenheit nicht zurecht. Sie versucht davon wegzulaufen. Auch im wahren Sinne des Wortes: sie joggt oft durch das Dorf. Bloß das hilft wenig, wie sie sich zugestehen muss. Immer noch hallen die Geschehnisse von damals nach, die Albträume haben sie fest im Griff. Hier muss man die psychologisch besonders gut gelungene Seite in Aprils Charakter loben. Als eines Tages Benedict Holden vor ihrer Tür steht und mit ihr ein Gespräch sucht, schickt sie ihn erstmals fort. Aber der Anwalt aus London bleibt hartnäckig. Seine Schwester ist auf ähnliche Art wie die Mutter von April umgebracht worden. Benedict holden will endlich wissen, wer dieser Mörder ist. Er glaubt, April könnte ihm als Zeugin des Mordes an dem ersten Opfer weiterhelfen, wenn sie sich erinnern würde. Diese Aufgabe stellt sich allerdings als eine dar, die nicht so leicht zu knacken ist. Das gilt für beides: sich zu erinnern und den Mörder zu finden. April und Benedict müssen ihre Grenzen überschreiten und sich mit ihren alten, gut verdrängten Problemen auseinandersetzen. Benedict ist auch sehr gut geworden. So ein anfangs etwas schnöselig wirkender Londoner Anwalt aus den besseren Kreisen, der nach und nach seinen wahren Kern offenbart. Die beiden führen einen wunderbar durch die Geschichte. Die Handlung entwickelt sich um die Ermittlung des Mörders. Dafür muss April in das Dorf zurück und zu den Menschen, die sie als Kind gekannt haben. Sie muss sich mit der Vergangenheit und den Geschehnissen von vor zehn Jahren auseinandersetzen, um eine Lösung zu finden. Der damalige Freund der Mutter, der Künstler, der u.a. die Schmetterlingsbroschen anfertigte, steht seit Jahren im Verdacht, und ist seitdem verschwunden. Aber ob er es wirklich war? Man rätselt um den Mörder bis zum Schluss. Außerdem gibt es: eine Liebesgeschichte samt einer gelungenen Liebesszene, einen Ausflug nach London, Reisen zu den abgelegenen wie malerischen Inseln Schottlands, leckere Kuchen vom Aprils Freundin im Café uvm. Der Roman lässt sich flüssig dank der angenehmen Sprache lesen: bildhaft bei Landschaften und treffend insgesamt, ohne unnötigen Ballast. Die Atmosphäre des Grauens, die durch vernebelte Landschaften Schottlands im November besonders gut zur Geltung kommt, fand ich auch sehr gut eingefangen, sowohl durch die messerscharfen Beobachtungen als auch durchs gekonnte In-Szene-setzen. Ein Tüpfelchen auf dem „i“ waren die Gedichte englischer Romantiker wie Thomas Moore, Emily Bronte, John Clare, etc. Die Zitate in Originalsprache tragen nicht nur zum Lesevergnügen bei und passen sehr gut zum Geschehen, sie sind quasi ein Teil des Falls und helfen, den Mörder zu identifizieren. Fazit: Ein sehr gut gelungener, lesenswerter Roman mit überlebensgroßen Figuren und guter Spannung, die zum Schluss an Stärke gewinnt. Es war schön, ja bereichernd April und Benedict kennenzulernen, und ich würde mich freuen, die beiden auch in einem weiteren Roman aus der Feder von Karin Kehrer wieder anzutreffen. Ich vergebe hier gerne vier besonders hell leuchtende Sterne und eine Leseempfehlung für die Liebhaberinnen von spannenden Frauenromanen, Psychothrillern, oder auch Krimis.
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