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Produktbild: Kindertotenlied
Band 2
Artikelbild von Kindertotenlied
Bernard Minier

1. Kindertotenlied (Ungekürzte Lesung)

Kindertotenlied

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johannes Steck

Spieldauer

18 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.10.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

303

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

4251234335291

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Johannes Steck

Spieldauer

18 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.10.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

303

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

4251234335291

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende.

ingo101 am 27.02.2019

Bewertungsnummer: 1176580

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in den Beschreibungen der Orte, der Personen und der Atmosphäre empfand ich Kindertotenlied als deutlich kompromissloser als den ersten Teil. Die Erzählung ist unabhängig von dem vorangegangen Buch. Aber auch, wenn es Rückblenden gibt, sollte man den Vorgänger gelesen haben. Viele Beweggründe der Darsteller, Ereignisse und Darstellung fußen auf den Erfahrungen, die dort gemacht wurden. Einiges wird verständlicher, Personen und Ereignisse werden in Beziehung gebracht. Das Buch ist schnell gelesen - im positiven Sinne. Die Geschichte ist spannend, gut erzählt und mit Wendungen gespickt. Die Auflösung ist interessant und spannend. Allerdings greift wieder meine Kritik wie beim Vorgänger: Die Charaktere bleiben blass. Sicher, Servaz hat jetzt eine weitere Episode seiner Hintergrundgeschichte, aber er handelt seine Gefühle so schnell ab, dass sie nicht reflektiert werden bzw. man als Leser wie vor den Kopf gestoßen ist, weil es keine Konsequenzen für die weitere Handlung gibt oder wieso es zu plötzlichen Emotionsausbrüchen kommt (mehr kommt später im Text). Als Protagonist, der den ersten Teil erlebt hat, fragt man sich unwillkürlich, warum wiederholt sich die Geschichte? Hat er nichts daraus gelernt? Will er es nicht? (Auch) aufgrund des Epiloges ist letzteres vielleicht der Fall: Er will, aber es geht nicht. Er kann nicht über seinen Schatten springen. Das Leben prägt - Menschen ändern sich (nie). Die anderen Nebendarsteller der Serie bleiben diesmal an der Oberfläche. Seine Mitarbeiter bzw. Ziegler bleiben blass und werden zu befehlsausführenden Marionetten, die als Standardantwort "Das erkläre ich dir später" erhalten. Im Gegensatz dazu werden besonders Margot, Elias und Hugo (und teilweise die anderen Schüler aus dem Internat) tiefgründig, gut, nachvollziehbar beschrieben. Aber auch Hirthmann wurde wieder um etliche Nuancen bereichert. Nach dem Lesen des Endes hatte ich allerdings das Gefühl: Man brauchte ihn nicht, um die Geschichte zu erzählen. Er ist mit "Krampf" in die Geschichte geschrieben worden, nur, um da zu sein. Und das, obwohl er seine Berechtigung hat, in dem Buch erwähnt zu werden. Fazit: Das alles ist Kritik auf hohem Niveau, denn dem Lesespaß (naja, Spaß?) hat das keinen Abbruch getan. Beim Lesen - gerade im letzten Drittel/zum Ende des Buches - überkam mich immer wieder ein Schauer: so detailliert, anschaulich, tiefgründig und dunkel/düster wie Motive, Ansichten, Krankheiten, Verflechtungen, Ereignisstränge erzählt werden, das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Das Eintauchen in die Psyche, das Mitfiebern und leiden, das grausame und deprimierende Gesamtbild - fantastisch.

Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende.

ingo101 am 27.02.2019
Bewertungsnummer: 1176580
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in den Beschreibungen der Orte, der Personen und der Atmosphäre empfand ich Kindertotenlied als deutlich kompromissloser als den ersten Teil. Die Erzählung ist unabhängig von dem vorangegangen Buch. Aber auch, wenn es Rückblenden gibt, sollte man den Vorgänger gelesen haben. Viele Beweggründe der Darsteller, Ereignisse und Darstellung fußen auf den Erfahrungen, die dort gemacht wurden. Einiges wird verständlicher, Personen und Ereignisse werden in Beziehung gebracht. Das Buch ist schnell gelesen - im positiven Sinne. Die Geschichte ist spannend, gut erzählt und mit Wendungen gespickt. Die Auflösung ist interessant und spannend. Allerdings greift wieder meine Kritik wie beim Vorgänger: Die Charaktere bleiben blass. Sicher, Servaz hat jetzt eine weitere Episode seiner Hintergrundgeschichte, aber er handelt seine Gefühle so schnell ab, dass sie nicht reflektiert werden bzw. man als Leser wie vor den Kopf gestoßen ist, weil es keine Konsequenzen für die weitere Handlung gibt oder wieso es zu plötzlichen Emotionsausbrüchen kommt (mehr kommt später im Text). Als Protagonist, der den ersten Teil erlebt hat, fragt man sich unwillkürlich, warum wiederholt sich die Geschichte? Hat er nichts daraus gelernt? Will er es nicht? (Auch) aufgrund des Epiloges ist letzteres vielleicht der Fall: Er will, aber es geht nicht. Er kann nicht über seinen Schatten springen. Das Leben prägt - Menschen ändern sich (nie). Die anderen Nebendarsteller der Serie bleiben diesmal an der Oberfläche. Seine Mitarbeiter bzw. Ziegler bleiben blass und werden zu befehlsausführenden Marionetten, die als Standardantwort "Das erkläre ich dir später" erhalten. Im Gegensatz dazu werden besonders Margot, Elias und Hugo (und teilweise die anderen Schüler aus dem Internat) tiefgründig, gut, nachvollziehbar beschrieben. Aber auch Hirthmann wurde wieder um etliche Nuancen bereichert. Nach dem Lesen des Endes hatte ich allerdings das Gefühl: Man brauchte ihn nicht, um die Geschichte zu erzählen. Er ist mit "Krampf" in die Geschichte geschrieben worden, nur, um da zu sein. Und das, obwohl er seine Berechtigung hat, in dem Buch erwähnt zu werden. Fazit: Das alles ist Kritik auf hohem Niveau, denn dem Lesespaß (naja, Spaß?) hat das keinen Abbruch getan. Beim Lesen - gerade im letzten Drittel/zum Ende des Buches - überkam mich immer wieder ein Schauer: so detailliert, anschaulich, tiefgründig und dunkel/düster wie Motive, Ansichten, Krankheiten, Verflechtungen, Ereignisstränge erzählt werden, das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Das Eintauchen in die Psyche, das Mitfiebern und leiden, das grausame und deprimierende Gesamtbild - fantastisch.

...Thriller-Tipp....

Lesebegeisterte am 13.01.2018

Bewertungsnummer: 1075380

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Schwarzer Schmetterling“ ist ein Buch, dass vor Spannung nur so strotzte. Das neue Buch des Autors jedoch ist noch besser als der Vorgänger. Spannung von der ersten Seite an. Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, konnte ich fast gar nicht aufhören zu lesen. Dieser Thriller hat über 600 Seiten, doch keine davon ist langweilig. Ein Serienkiller, der ganz schön clever ist aber auch äußerst brutal. Ich rätselte immer, auf welcher Art und Weise die vielen Personen zusammenhängen. Es klärt sich nach und nach auf! Super! Diesen Autor sollte man unbedingt im Auge behalten!

...Thriller-Tipp....

Lesebegeisterte am 13.01.2018
Bewertungsnummer: 1075380
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Schwarzer Schmetterling“ ist ein Buch, dass vor Spannung nur so strotzte. Das neue Buch des Autors jedoch ist noch besser als der Vorgänger. Spannung von der ersten Seite an. Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, konnte ich fast gar nicht aufhören zu lesen. Dieser Thriller hat über 600 Seiten, doch keine davon ist langweilig. Ein Serienkiller, der ganz schön clever ist aber auch äußerst brutal. Ich rätselte immer, auf welcher Art und Weise die vielen Personen zusammenhängen. Es klärt sich nach und nach auf! Super! Diesen Autor sollte man unbedingt im Auge behalten!

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Kindertotenlied

von Bernard Minier

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